Aktuelles rund um das MG

Verabschiedungen am Mariengymnasium

„Nach 49.870 Tagen Unterricht in den wohlverdienten Ruhestand“

Vier Kolleginnen und Kollegen verabschiedete Schulleiter Michael Bloemer während einer Feierstunde am Ende des Schuljahres aus dem Dienst am Mariengymnasium.

Karin Dannen geht nach mehr als 32 Jahren Unterrichtsstätigkeit am Mariengymnasium in den Ruhestand. Sie unterrichtete seit dem 1. Dezember 1989 die Fächer Mathematik und Physik. Frau Dannen war außerdem jahrelang innerhalb der Fachgruppe Physik als Strahlenschutzbeauftragte tätig. Schulleiter Michael Bloemer lobte neben ihrer fachlichen Kompetenz den zügigen und freundlichen Unterrichtsstil Dannens. Dass ihr die Arbeit mit den Schülerinnen stets viel Freude bereitet hat, habe man zuletzt Frau Dannen als Tutorin bei der herzlichen Übergabe der Abiturzeugnisse an die Abiturientinnen deutlich angemerkt. 

Jörg Benkowitz unterrichtete sei August 1992 die Fächer Deutsch und Katholische Religion am Mariengymnasium. Er leitete mehr als zehn Jahre die Fachgruppe Religion und nahm jahrelang als Mitglied der Mitarbeitervertretung und als deren Vorsitzender die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen wahr. Die entsprechenden Beförderungen zum Studienrat (1995) und zum Oberstudienrat (2004) fallen ebenso in diese Zeit. Der Schulleiter dankte Herrn Benkowitz insbesondere für den sensiblen Umgang mit einem tragischen Todesfall einer Schülerin im Jahr 1996. Außerdem habe sich Herr Benkowitz seinerzeit für den Tansania-Tag am MG eingesetzt, um Spenden für ein Hilfsprojekt von Schw. M. Ingeborg zu sammeln. Herr Benkowitz gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der MG Baskets.

Auch Wolfgang Vagelpohl wurde in den Ruhestand verabschiedet. Er unterrichtete 36 Jahre (seit 1985) lang Generationen von Schülerinnen in seinen Fächern Deutsch und Kunst. Neben dem Unterricht gehörten Studienfahrten zu seinem besonderen Faible, zum Beispiel Fahrten in die Niederlande zu Segeltörns auf dem ijsselmeer. Sein gutes Verhältnis zu den Schülerinnen drückte sich in den wiederholten Wahlen zum SV-Beratungslehrer aus und brachte ihm innerhalb der Schülerinnenschaft den anerkennenden Titel eines „Jahrgangspapas“ ein. Außerdem hatte sich Herr Vagelpohl jahrelang in der Mitarbeitervertretung engagiert und die Volleyballgruppe am MG mitgegründet.

Matthias Folkers unterrichtete seit 1987 die Fächer Englisch und Musik am Mariengymnasium. Er wurde 1993 zum Oberstudienrat befördert und war bis zuletzt Fachobmann für das Fach Musik. Er leitete zwischenzeitlich den Männer- sowie den Schulchor der Schule. An vielen Konzerten im Advent und bei vielen anderen musikalischen Auftritten war er maßgeblich beteiligt. Als Dankeschön erhielt er von seiner Musikfachgruppe ein Ständchen. Auch die Schülerinnen hatten unter der Anleitung von Frau Schöpper ein Musikvideo kreiert, in dem sie sich mit dem Song „Thank you for the music“ bei ihrem ehemaligen Musiklehrer bedankten.

Die verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen erhielten aus den Händen ihrer jeweiligen Fachgruppen als Dank für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit jeweils individuell angepasste Geschenke überreicht, verbunden mit einem großen Dankeschön für die gemeinsame Zeit am MG. 

Die Kollegin Kira Gerwin, die aus beruflichen Gründen bei der Verabschiedung nicht dabei sein konnte, hatte im Vorfeld Grußbotschaften für ihre Deutsch-Kollegen als Videobotschaften aufgenommen, die in Anspielung auf die bekannten literarischen Werke „Moby Dick“ sowie „Pettersson und Findus“ die besonderen Eigenschaften der Kollegen positiv hervorhoben.

Die Oberstufenschülerinnen Amy Satzke und Selma Wollert hatten sich als Vertreterinnen der SV die Mühe gemacht, einen eigenen Poetry Slam zu verfassen und vorzutragen, in dem sie augenzwinkernd die Besonderheiten der zu verabschiedenden Lehrkräfte würdigten.

Schulleiter Michael Bloemer bedankte sich in seinen Laudatien bei allen verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen für deren Engagement an insgesamt 49.870 Schultagen und wünschte ihnen alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.

(SIW)


Zwei Referendarinnen und ein Referendar verlassen das MG

Nach 18 Monaten Ausbildung und erfolgreich bestandenem Zweiten Staatsexamen verlassen Lea Garrels, Wiebke Janßen und Lukas Urbschat das Mariengymnasium zum kommenden Schuljahr. Frau Garrels, die die Fächer Mathematik und Kunst unterrichtet, wechselt an die „Europaschule Gymnasium Papenburg“. Frau Janßen wird zukünftig ihre Fächer Französisch und Erdkunde an einer Schule in Emden unterrichten. Herr Urbschat geht nach den Sommerferien an die „Freie christliche Schule Ostfriesland“, um dort Schülerinnen und Schüler in den Fächern Sport und Musik zu unterrichten.

Die Schulgemeinschaft dankt allen drei ehemaligen Referendar*innen für die gute Zusammenarbeit und wünscht Ihnen für Ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Auszeichnung: „Deutsche Schach-Kitas“ und „Deutsche Schachschulen“ in Papenburg

Schach-Qualitätssiegel für Papenburger Kitas und Schulen

Papenburg. Patrick Wiebe, Kinder- und Jugendreferent der Niedersächsischen Schachjugend, überreichte den Kindertagesstätten Nautilus und Regenbogenland, der Grundschule Kirchschule sowie dem Mariengymnasium die Schach-Qualitätssiegel als Auszeichnung für deren jahrelange Förderung des Schachspiels und Schachsports in Papenburg. 

Alle vier Erziehungs- und Bildungseinrichtungen hätten, so Wiebe, die organisatorischen, materiellen und ideellen Voraussetzungen geschaffen, um Kindern und Jugendlichen in Papenburg kompetent und nachhaltig das Schachspiel beizubringen sowie Talente zu fördern. Deshalb dürfen sich nach Aussage Wiebes die beiden Kitas des Deutschen Roten Kreuzes nun „Deutsche Schach-Kita“ nennen. Die Kirchschule und das Mariengymnasium erhalten laut Wiebe den Titel „Deutsche Schachschule“. Die Leitungen aller vier Erziehungs- und Bildungseinrichtungen bekamen in einer kleinen Feierstunde in den Räumen des „Schachclubs Papenburg von 1947 e.V.“ [am 08.07.2022] aus den Händen Wiebes ein entsprechendes Schild zum Aushang innerhalb der Einrichtung sowie ein Geschenk zur weiteren Förderung der Schacharbeit überreicht.

In seiner Gratulationsrede lobte Wiebe das Engagement der vier Einrichtungen, insbesondere die gemeinsame Gründung der Schach-Kooperation „Papenburger Schachtiger“ 2015, zu der neben den geehrten Erziehungs- und Bildungseinrichtungen auch die Europaschule Gymnasium Papenburg, der Schachclub Papenburg sowie das Deutsche Rote Kreuz gehören.  „Mit Ihrer Zusammenarbeit haben Sie eine einmalige Grundlage geschaffen, damit Kinder von Klein auf bis zum jungen Erwachsenenalter das Schachspiel erlernen und vertiefen können.“ Ein besonderer Dank gelte Hermann Schmitz als Vorsitzendem des Schachclubs Papenburg stellvertretend für die vielen Mitglieder des Schachclubs, die seit Jahren ehrenamtlich die verschiedenen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in Papenburg und Umgebung aufsuchen und fachlich kompetent „Grundlagenarbeit“ verrichten, um das Schachspiel populär zu machen.

In seiner Begrüßung stellte Hermann Schmitz dann auch die Motive für die Vermittlung des Schachspiels sowie die Kooperation mit Erziehungs- und Bildungseinrichtungen heraus: „Als Mitglieder des Schachclubs sind wir davon überzeugt, dass Schach auf vielen Ebenen etwas Gutes für den Menschen bewirkt. Es ist eine Herausforderung für die Konzentrationsfähigkeit und für das zielgerichtete Denken des Menschen. Das Schachspiel schult aber auch den Charakter: Man muss fair spielen, man kann aus eigener Leistung heraus gewinnen, aber man muss auch verlieren können.“

Um ein Qualitätssiegel als „Deutsche Schach-Kita“ oder „Schachschule“ zu erhalten, mussten 2020 bei Antragstellung laut Wiebe verschiedene Kriterien erfüllt werden. Wiebe erläuterte: „Die Einrichtungen müssen genügend Schachspiele und Schachfiguren auch für größere Gruppen vorhalten, die in ihrer Ausstattung dem Turnierstandard entsprechen. Außerdem müssen Schachuhren sowie eigene Schachräume mit kindgerechtem Mobiliar vorhanden sein. Es wird erwartet, dass es ein qualifiziertes Schachangebot z.B. in Form von Schacharbeitsgemeinschaften gibt. Die Teilnahme an Schachturnieren sowie die breite Unterstützung durch Einrichtungsleitung, Elternschaft und Förderverein gehören ebenso zu den Anforderungen.“ Wiebe lobte auch das gemeinsame Auftreten von Kitas, Grundschule und Gymnasien mit einem Stand beim wiederkehrenden Papenburger Weltkindertag. Insgesamt seien alle Voraussetzungen für die Verleihung der Qualitätssiegel laut Wiebe durch die einzelnen Einrichtungen erfüllt worden.

Abschließend richtete Wiebe seinen Blick in die Zukunft: „Ich hoffe, dass diese Qualitätssiegel für Ihre Erziehungs- und Bildungseinrichtungen ein Ansporn sein werden, sich weiterhin gemeinschaftlich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Schachspiels einzusetzen.“

Wiebe ließ es sich nach der Verleihung der Qualitätssiegel nicht nehmen, selbst Schach zu spielen, und zwar gleichzeitig in einem Simultanturnier gegen zehn Kinder und Jugendliche. 

Sportfest 2022

Spaß – Spannung – Sport

Jahrgangsstufenturniere in der Sekundarstufe I

Während einige Klassen auf Klassenfahrt tolle Dinge erleben, gab es für die daheim Gebliebenen auch etwas Besonderes. Nachdem zwei Jahre lang keine Jahrgangsstufenturniere stattfinden durften, konnten sich in dieser Woche endlich mal wieder die Parallelklassen in verschiedenen Sportspielen messen und das beste Klassenteam ermitteln. In den Klassen 5 und 6 wurde das beliebte Spiel Völkerball durchgeführt. In Jahrgang 7 wurden Hütchen und Spielerinnen beim Indian touch-Turnier abgeworfen. Jahrgang 9 stellte pro Klasse drei Mannschaften, zwei im Volleyball Kleinfeldspiel 4:4 und eine im Basketball 5:5.

Schön war es, mal wieder unbefangen mit vielen Schülerinnen Sport zu treiben, die eigene Klasse anzufeuern und sich über gelungene Spielzüge zu freuen. 

Besonders stolz können die Siegermannschaften sein, die nun den Wanderpokal für ein Jahr verliehen bekommen haben.  

 Folgende Sieger gab es bei den Turnieren: 

 Jahrgang 5: Klasse 5 b 1

Jahrgang 6: Klasse 6 a 1

Jahrgang 7: Klasse 7 FLS1

Jahrgang 9 (Basketball): Klasse 9 S1

Jahrgang 9 (Volleyball): Klasse 9 FL2

 Alle Ergebnisse in der Übersicht: 

„How i got my abi“

83 Abiturientinnen erhalten ihr „Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife“ 

Auf dem Höhepunkt der Entlassungsfeier ist die Freude groß: Die Schülerinnen des Jahrgangs 13 werden namentlich vom Schulleiter Michael Bloemer auf die Bühne gerufen und erhalten neben den Glückwünschen der Schulleitung sowie der Tutorinnen und Tutoren eine Rose und zu guter Letzt auch das offizielle Abiturzeugnis aus den Händen der Oberstufenkoordinatorin Kathrin Schlarmann überreicht. Weitere Geschenke und Anerkennungen sind denjenigen Abiturientinnen gewidmet, die in einem Abiturfach jeweils eine besondere Leistung erzielt haben.

Ein sehr erfolgreicher Jahrgang verlässt nun das Mariengymnasium. Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 ist laut Bloemer der „beste Durchschnitt seit der elektronischen Erfassung der Daten“ erreicht worden.

Herzlichen Glückwunsch!

(SIW)

Abiturientinnen des Jahrgangs 2022

Lina Maria Abel, Bockhorst * Julia Albers, Papenburg-Aschendorf * Jaqueline Albowski, Papenburg * Viktoria Basalaj, Westoverledingen-Ihren * Tina Brümmer, Lehe * Rose Buntjer, Weener * Laura Celebi, Dersum * Saskia Düthmann, Wippingen * HannaSophie Düttmann, Wippingen * Franka Luna Freericks, Papenburg * Anica Frey, Papenburg * Katharina Anna Maria Fuhr, Rhauderfehn* Anna Ganseforth, Papenburg-Aschendorf * Klara Mercedes Garske, Westoverledingen-Völlenerkönigsfehn*Lea Geiger, Papenburg * Pia Felicitas Geiger, Rhede * Marit-Henrike Gerbrand * Gianna Katharina Griep, Papenburg * Hilka Helen Hackling, Westoverledingen * Sabine Hait, Papenburg * Annelie Marlene Hasseler, Papenburg* Emma Hermes, Neubörger * Imke Heyen, Papenburg * Jasmin Heyen, Surwold * Rebecca Jansen, Papenburg-Herbrum * Kim Laura Janzen, Rhede * Nicole Kässens, Heede * Jule Katharina Kemker, Heede * Mareike Koers, Esterwegen * Elena Koop, Westoverledingen-Ihren * Anne Kromminga, Weener* Laura Lakmann, Papenburg * Jule Marie Lampen, Surwold * Johanna Langen, Neubörger * Sophie Langen, Neubörger * Gesa Leffers, Papenburg * Maja Lindemann, Neubörger * Eva Marheineke, Papenburg * Merle Talia Molzahn, Papenburg * Hanna Müll, Papenburg * Carolina Müller, Neubörger * Daria Nee, Papenburg-Aschendorf * Imke Nee, Papenburg * Anica Neuenstein, Papenburg-Aschendorf * Nike Niedbala, Papenburg *Daria Obst, Papenburg * Maya Ouchbaselassie Ferri, Papenburg * Elena Papen, Dersum * Charlotte Peter, Papenburg * Jule Sophie Plaggenborg, Surwold-Börgerwald * Tomke Polinski, Lehe * Carina Prünie, Rhede * Vanessa-Marie Reemts, Papenburg * Hannah-Sophie Remmers, Papenburg * Denise Robben, Westoverledingen-Völlenerkönigsfehn* Sophie Roispich, Papenburg * Emma Röwer, Neulehe * Anissa Saadaoui, Dörpen* Lina Marie-Luise Sabel, Surwold-Börgermoor * Katharina Philomene Schade, Papenburg * Sina Schaper, Walchum * Lea Schlarmann, Neulehe * Evelyn Schleining, Papenburg * Ann-Kathrin Schlereth, Papenburg-Herbum * Maike Inga Schmitz, Westoverledingen* Jil-Marleen Schmock von Ohr, Papenburg-Aschendorf * Xenia Schneider, Papenburg-Aschendorf * Kathrin Schnieders, Papenburg * Santje Schopp, Westoverledingen* Vanessa Schulte, Westoverledingen*Jule Anke Stamm, Papenburg* Lea Strohschnieder, Papenburg* Lena Maria Strohschnieder, Westoverledingen* Carmen Olivia Tiefringer, Papenburg-Herbrum * Carina Veenker, Westoverledingen-Steenfelde *Hannah Vinke, Rhede* Hannah Elisabeth Wegmann, Heede * Pia Wegmann, Dörpen * Julia Weizel, Papenburg * Jana Wemken, Papenburg-Herbrum * Mirjam Wiemker, Rhede * Vanessa Willerding, Papenburg * Célina-Sophie Wülk, Papenburg*

Abgefahren!

Abgefahren

Nach pandemiebedingter Unterbrechung nahmen die Schülerinnen des 11. und 12. Jahrgangs am Verkehrspräventionsprogramm „Abgefahren-wie krass ist das denn?“ im Forum des Mariengymnasiums teil. Das Projekt wurde von Herrn Müßing von der Polizeiinspektion Emsland/ Grafschaft Bentheim durchgeführt. Während des Programms schilderten verschiedene Akteure in kurzen Ton- und Filmsequenzen aus ihrer Sicht und auf ihre eigene emotionale Weise die Beteiligung an schweren Verkehrsunfällen mit regionalem Bezug. Das Projekt soll auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen und Fahranfänger für Verkehrssicherheit sensibilisieren.                                                                      

KRA

„Ach, Du Schreck – heut‘ ist Abi-Gag!“

Mit einem Abi-Streich (Abi-Gag) verabschiedete sich der Abiturjahrgang (inoffiziell) von der Schulgemeinschaft. Das ganze Mariengymnasium war unübersehbar neu mit Luftballons, Absperrbändern, einem Schlauchboot und anderen kleinen Überraschungen „dekoriert“ worden. Der Jahrgang 13 hatte für die unteren Jahrgänge kleine Wettkampfspiele organisiert. Die Schülerinnen erfreuten sich beim Tauziehen, Bobby-Car-Rennen oder Hindernis-Parcour-Lauf. Auch die Lehrkräfte wurden für fröhliche Spiele auf die Showbühne geholt. Insgesamt herrschte auf dem ganzen Schulgelände eine ausgelassene Stimmung. Ein viele Male wiederholter Bonbon-Regen sowie Wassereis sorgten ebenfalls bei den Schülerinnen für gute Laune. Und wem es zu heiß wurde, konnte sich durch die vielen abgeschossenen Wasserfontänen erfrischen lassen. Zu lesen gab es auch etwas, nämlich die Abi-Zeitung mit den Porträts der Abiturientinnen, vielen Berichten aus den vergangenen Oberstufenkursen und einigen Schülerinnen- und Lehrkräfte-Rankings. Ein humorvoller, selbst gedrehter Abi-Film über den schwierigen Weg der Oberstufenschülerinnen zum ersehnten Abitur krönte diesen Abi-Streich des Jahrgangs 13.


Willkommenstag 2022

Neue Schülerinnen lernen das Mariengymnasium kennen

 „Herzlich willkommen“ hieß es am Samstagmorgen für alle Grundschülerinnen, die im kommenden Schuljahr ab August 2022 im Jahrgang 5 das Mariengymnasium besuchen werden. Gemeinsam mit ihren Eltern konnten die Grundschülerinnen kurz vor Ende ihrer Grundschulzeit schon einmal ihre neue Schule, das Mariengymnasium, kennenlernen. Zur Begrüßung erhielt jede Grundschülerin aus den Händen ihrer zukünftigen Klassenlehrerin und der Wegweiserinnen einen Begrüßungsbrief und kleine Willkommensgeschenke. Die Wegweiserinnen, 12 Schülerinnen aus dem zukünftigen Jahrgang 9, die eine Ausbildung in der HÖB absolviert haben, um den neuen Schülerinnen den Start am Mariengymnasium zu erleichtern, führten alle neuen Schülerinnen durch verschiedene Räume der Schule. Vom Fremdsprachenraum verlief der Weg über die Schach-AG zur Schülervertretung sowie zum Musiksaal, wo die Grundschülerinnen einmal verschiedene Trommeln ausprobieren durften. Danach ging es zu den Naturwissenschaften, zu chemischen Experimenten und zu „optischen Täuschungen“ (Physik) sowie zur Technik-AG „Power for future“. Aber auch die Ausstellungen in den Kunsträumen, die sportlichen Aktivitäten in den schuleigenen Sporthallen, die Bücherauswahl und die Computerplätze der Bibliothek sowie das reichhaltige Angebot der Cafeteria durften auf dem Weg durch die Schule nicht fehlen. Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag durch zwei stimmungsvolle Auftritte der Chorklassen der Jahrgänge 5 und 6.

(SIW)

Mathe-Profis beweisen ihr Können beim Känguru-Wettbewerb 2022

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für jährlich mehr als 6 Millionen TeilnehmerInnen in mehr als 80 Ländern weltweit. Jedes Jahr im März setzen sich allein in Deutschland knapp eine Millionen SchülerInnen an die gestellten Aufgaben. 

Auch in diesem Jahr haben 82 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 10 des Mariengymnasiums freiwillig daran teilgenommen. Während in den beiden vorangegangenen Jahren die Teilnahme coronabedingt online erfolgte, haben sich die Schülerinnen 2022 wieder gemeinsam mit viel Freude an die mathematischen Knobelaufgaben gemacht. 

Besonders erfolgreich waren dabei die Schülerinnen Merle Borghorst (Klasse 5 a), die einen hervorragenden 2. Preis erreicht hat. Neben einem 3. Preis, den Francesca Sievert (Klasse 7FLS1) erzielt hat, kann sich Liv Brinker (Klasse 9FL2) darüber freuen, den längsten Kängurusprung gemacht zu haben, d.h., dass sie die größte Anzahl an Aufgaben am Stück richtig gelöst hat. Zur Belohnung erhielten die erfolgreichen Schülerinnen verschiedene Sachpreise.

Projekttag „Philosophie trifft Kunst!“

Zu Beginn der ersten Stunde begrüßten wir Herrn Dr. Müller von der Universität Oldenburg (Leiter des philosophischen Institutes), Herrn Ingo Heintzen (freischaffender Künstler- Grafiker) und die FSJ-lerin Saskia (Kunstschule Zinnober) im Stuhlkreis des Klassenraumes der Klasse 6a. Wir stiegen ein in die Welt der Philosophie, sprachen auf kindliche Art und Weise über Theorien von Aristoteles, Sokrates, Hegel und Euklid, bis wir gegen Ende der zweiten Stunde zu der Erkenntnis kamen, dass das Leben ohne den Tod keinen Sinn macht. Die Schülerinnen erkannten, dass man im Falle einer geschenkten Unsterblichkeit weit über seine Familie, Freunde und wahrscheinlich sogar über die Existenz der Erde hinaus leben würde. Diese Vorstellung gefiel den Mädchen gar nicht und sie beschlossen, dass der Tod zum Leben dazu gehört, weil alles Schaffen und Wirken, alle Anstrengung und Ziele in einem Lebenszeitraum sonst gar keinen Sinn machen würden. Für reichlich Gedanken und Diskussionen sorgte auch die von Herrn Müller aufgeworfene Frage: “ Ist ein Stein, wenn er im Laufe des Jahres in viele kleine Einzelteile zerbröselt, tot?“

Die vierte bis sechste Stunde wurde genutzt, um die philosophischen Impulse in die künstlerische Praxis umzusetzen. Ingo Heintzen brachte aus seiner Werkstatt in Leer sämtliche Materialien mit, von selbst gebauten Druckerpressen, Druckfarbe und Druckpapier bis hin zu alten Buchdrucklettern. Nun wurde in der „Druckwerkstatt“ so richtig erprobt, was man mit großen und kleinen Buchstaben alles kreieren kann. Dieser Transformationsgedanke sorgte für hohes Maß an Kreativität, die Energie einzelner Worte bzw. Sprüche so zu nutzen, dass ein grafisch anspruchsvolles Werk entsteht. Durch das Mischen reiner Farben entstanden neue Farben, die kalte oder warme Kompositionen hervorbrachten. Herr Heintzen betonte, dass er die gute Zusammenarbeit, Eigenständigkeit und das Sozialverhalten der Schülerinnen sehr genossen habe: „Wir brauchen noch ein bisschen mehr Weiß!“, lächelte er.

Klassenlehrerin

Cornelia Hummrich

Wir waren dabei! „30 Jahre Forum Alte Werft“

Wir waren auch dabei! Auftritt unserer Chorklassen beim Jubiläumsfest „30 Jahre Forum Alte Werft“ in Papenburg. Endlich wieder singen und vor Publikum auftreten können – darüber freuten sich am Wochenende die 27 Schülerinnen des MG gemeinsam mit ihrer Chorleiterin Frau Schöpper. In ihren 5 Liedern schwärmten sie von „Träumen“ und der Freude am Singen, unterstützt von Herrn Schmidt auf dem Cajon. Vor der Bühne im Foyer der Alten Werft applaudierten die Jubiläumsgäste für die mal ruhigen und mal schwungvollen Lieder. Ein großer Dank geht an die Schülerinnen für ihren Einsatz und deren Eltern für die vielfältige Unterstützung!

3. Platz bei Deutscher Meisterschaft für das Mariengymnasium Papenburg

Schülerinnen erreichen bestes Ergebnis der Schulgeschichte 

Berlin/Papenburg. Sechs Schülerinnen des Mariengymnasiums erreichten bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in der Wettkampfklasse für Mädchen den 3. Platz. Das Schachturnier auf Bundesebene fand vom 19. – 22. Mai 2022 in Berlin statt. 

Esther Ambraß, Liv Brinker, Sarah Hait, Alina Hölscher, Daria Obst und Maya Thormann vertraten das Land Niedersachsen, um sich mit den Auswahlmannschaften aus anderen Bundesländern zu messen. Hinter den jugendlichen Schachspielerinnen aus Solingen (Platz 1) und Freiburg (Platz 2) kamen die Schülerinnen aus Papenburg auf das dritte Siegertreppchen, punktgleich mit dem Zweitplatzierten. Nur die etwas schlechtere „Torbilanz“ (geringere Anzahl an Brettpunkten) hatte eine bessere Platzierung verhindert. „Aber auch so ist der 3. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft der größte Erfolg für uns Spielerinnen und für das Mariengymnasium“, gab sich Mannschaftsführerin Alina Hölscher mit dem Erreichten zufrieden. 

2020 und 2021 mussten die Deutschen Meisterschaften im Schulschach wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Dabei hatten Schülerinnen des Mariengymnasiums kurz vor Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 in drei Altersklassen den Niedersachsenmeister beim Mädchenwettbewerb erreicht. In diesem Jahr konnten sie nun ihr Können auch auf Bundesebene unter Beweis stellen, nachdem die weitgehend zurückgenommenen Kontaktbeschränkungen eine Ausrichtung der Meisterschaft in Berlin möglich gemacht hatten. Mit einem Pokal in der Hand und Medaillen um den Hals kehrten die sechs Jugendlichen nun nach einem erfolgreichen Turnierverlauf nach Papenburg zurück. Alina Hölscher und Liv Brinker erhielten jeweils eine zweite Medaille für ihr besonders erfolgreiches Abschneiden an den Schachspielbrettern 3 und 4. 

Die 6 Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren verbindet seit vielen Jahren die gemeinsame Leidenschaft für das Schachspiel. Die meisten von ihnen haben das Schachspiel bereits in der Grundschule erlernt und sind dann auf dem Mariengymnasium in ihrem Talent weiterhin gefördert worden, weil es zwischen dem Mariengymnasium und dem Schachclub Papenburg eine Kooperation gibt. Mittlerweise wöchentlich geben Johanna Wildermann und Hermann Schmitz vom Schachclub Einführungs- und Trainingskurse im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften für das Schachspiel am Mariengymnasium. „Wenn Mädchen wie die Jungen auch an sechs statt an vier Brettern antreten dürften, hätte das Mariengymnasium wohl noch besser abgeschnitten“, glaubt Hermann Schmitz, „denn wir haben eine größere Leistungsdichte als viele andere Turnierteilnehmer, weil wir in der Breite ausbilden und nicht nur einzelnen Talente besonders fördern.“ 

Neben dem Schachturnier gab es ein weiteres Highlight der Fahrt nach Berlin. Die Bundestagabgeordnete Gitta Connemann hatte die Schülerinnen und Betreuer zu einem Gespräch und zu einer Führung in das Abgeordnetenhaus (Paul Löbe Haus) des Deutschen Bundestages eingeladen. Die interessierten Schülerinnen erhielten aus erster Hand eine Vorstellung vom Sitzungsalltag einer Bundespolitikerin und konnten bei der Führung auch einen Blick in den Sitzungssaal, in die „Herzkammer der Demokratie“ (Connemann), werfen. 


Italienaustausch 2022
#BE YOUropean!

Viel zu schnell vergangen sind die letzten sieben Tage. Vom 30. April bis 07. Mai besuchten 14 Schülerinnen und Schüler aus dem süditalienischen Mottola unsere Austauschschülerinnen in Papenburg.

Unter dem Aspekt, unterschiedliche Kulturen und neue Leute kennenzulernen, fand nach unserem Mottolaaustausch in 2020 nun endlich der Gegenbesuch unserer italienischen Freunde statt.

Nachdem der Sonntag ruhig startete, indem gemeinsame Zeit in den Austauschfamilien verbracht werden konnte, ging das Programm am Montag erst richtig los.

Gleich zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler ostfriesische Luft schnuppern bei ihrem Besuch in Greetsiel, der Besichtigung des Otto-Turms und der Seehundstation mit einer anschließenden Wattwanderung in Norddeich. Natürlich darf bei einem Besuch in Papenburg eine Führung durch die berühmte Meyer Werft samt ihrer Kreuzfahrtschiffe nicht fehlen, nachdem am der Vormittag bereits das MG kennengelernt werden konnte. Die städtische Begrüßung der Italiener durch Bügermeisterin V. Gattung erfolgte am Mittwoch auf unserem Rasenhof, wobei die SuS durch zahlreiche Fragen zur politischen Arbeit mit ihr ins Gespräch kommen konnten. Für den Vor- und Nachmittag sah der Plan als Pause zu den Ausflügen eine gruppenstärkende Projektarbeit in der HÖB zum Thema Nachhaltigkeit vor, deren Ergebnisse bei einem gemeinsamen deutschen Abendessen präsentiert wurden.

An den beiden darauffolgenden Tagen standen Stadtführungen durch Bremen und Bremerhaven samt einem Workshop-Ausflug in das eindrucksvolle Klimahaus und einer ruhigen Hafenrundfahrt an.

Doch jede schönste Woche endet irgendwann. So hieß es am Samstag, Abschied zu nehmen. Auf ihrem Rückweg begleiteten unsere Schülerinnen ihre italienischen Austauschkameraden in die Großstadt Köln, von dort aus sie zurück in ihre Heimat flogen. Ci vediamo!

Citylauf 2022

Am 24.04. zeigte sich das Aprilwetter von seiner schönen Seite und hat so den motivierten Starterinnen des Mariengymnasiums gut Bedingungen für die Teilnahme am Citylauf bereitet. Trotz kurzer Vorlaufzeit haben sich einige lauffreudige Schülerinnen gemeldet und sind in den Laufstrecken über 2, 5 oder 10 Kilometer gestartet. 

Der sehr gut organisierte Lauf direkt vor unserem Schultor war nach langer Pause aufgrund von Coronabeschränkungen mal wieder ein Anlass in Gemeinschaft Sport zu treiben. 

Am stärksten vertreten war das Mariengymnasium Papenburg beim 2 km AOK-Lauf der männliche und weiblichen Jugend. Hier belegte Annika Eilers im Jahrgang 2007 den 2. Platz mit 8:06,99 min. Lisa Okken (Jg. 2009) und Johanna Radtke (Jg. 2010) belegten jeweils den 3. Platz in ihrer Altersklasse. Wemke Kruse (Jg. 2008) benötigte für den 5 km-Lauf 28:14,63 min und wurde damit dritte. In der U18 wurde Franziska Behrens (Jg. 2005) sogar zweite hinter Helene Magnus, die allerdings für die LG startete. Einige Schülerinnen starteten sogar über die 10 km-Strecke. Liv Brinker (Jg. 2006, gestartet für die LG) gewann in ihrer Altersklasse U18 mit 50:04,85 min. Hanna Bamming (Jg. 2003) wurde in der U20 Zweite mit 50:36,48 min. 

Allen Läufern gratulieren wird ganz herzlich!

Meet a Rabbi

Vor Kurzem empfingen der Jahrgang 7 und Religionskurse aus der Oberstufe einen besonderen Besuch: Rabbi Efraim Yehoud-Desel, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Münster und Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung, kam ins Forum des MGs.

In den jeweiligen Doppelstunden berichtete Yehoud-Desel von den Aufgaben eines Rabbiners und geriet mit den Schülerinnen in den Austausch über das Leben als Jude und die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in Deutschland. Damit dieser Besuch auf besondere Weise in Erinnerung gehalten wird, ließ das MG einen Olivenbaum als Zeichen des Friedens und der Nachhaltigkeit in den Bergen Jerusalems pflanzen. Rabbi Yehoud-Desel wurde dankend von der Schüler- und Fachschaft mit einem koscheren Wein und unserer neusten Fotobuchausgabe verabschiedet.

Schülerin mit besonderem Engagement

 Eva setzt sich für Menschenrechte ein

Eva Hügle ist zurzeit Schülerin der Klasse 9FL2 des Mariengymnasiums. Sie hat sich in den vergangenen Monaten besonders für den so genannten „Briefmarathon“ von „Amnesty international“ engagiert, einer nichtstaatlichen Organisation, die sich seit 1961 weltweit für Menschenrechte einsetzt. Worum es bei diesem „Briefmarathon“ geht und was Eva zu diesem besonderen Engagement motiviert hat, verrät sie in dem folgenden Interview. 

Eva, worum geht es eigentlich bei diesem Briefmarathon von Amnesty International (AI)? 

Das Ziel des Briefmarathons ist es, mit Briefen Druck auf mächtige Personen, auch Regierungen auszuüben und sie dazu zu bringen, sich gegen Menschenrechtsverletzungen, die in ihrem Land passieren und teilweise auch von ihnen ausgehen, einzusetzen und sie zu beenden. Hierzu werden über mehrere Wochen Unterschriften auf Briefen gesammelt, die dann z.B an Botschaften oder den Präsidenten des entsprechenden Landes verschickt werden. Letztes Jahr ging es u.a. um LGBTQ+ Rechte, die Meinungsfreiheit und andere Freiheitsrechte. 

Wie bist du auf den Briefmarathon aufmerksam geworden? 

Eine Schülerin (Franka Bamming aus dem 12. Jahrgang), die auch in der Amnesty Ortsgruppe aktiv ist, ist an uns als SV (Schülervertretung) herangetreten und hat eine mögliche Durchführung vorgeschlagen. Ich war sofort begeistert von der Idee, auch weil mir das Thema sehr am Herzen liegt. 

Was hat dich besonders motiviert, dich für den Briefmarathon von AI zu engagieren? 

Mir geht es gut und ich habe das Glück in einem demokratischen Land zu leben, indem es keine Konsequenzen für mich hat, wenn ich etwas öffentlich kritisiere oder meine Meinung frei äußere. Ich möchte mich dafür einsetzen, Menschenrechtsverletzungen auf der ganzen Welt zu stoppen. Hier habe ich die Möglichkeit meinen Beitrag dazu zu leisten und zu helfen. 

Was hast du konkret unternommen, um die Aktion am Mariengymnasium (MG) bekannt zu machen und um Unterschriften zu bekommen? 

Nachdem ich die Zustimmung der Schulleitung eingeholt hatte, habe ich mich zunächst an die Klassenlehrer*innnen aller Klassen gewandt. Ich habe sie näher über den Briefmarathon informiert und sie gebeten, mit ihren Klassen teilzunehmen. Hierbei habe ich viel Zustimmung erfahren, einige haben mich auch an die Geschichts- oder Politiklehrer*innen weitergeleitet, um das Thema noch im Unterricht zu vertiefen. Dann wusste ich ja, wie viele Briefe benötigt werden, und habe sie bei Amnesty International in Berlin bestellt. Dann ging die Arbeit aber erst richtig los, denn ich musste die Briefe noch vorsortieren, bevor ich sie in den Zehnerstapeln, die immer je von einer Schülerin unterschrieben werden, ins 

Lehrerzimmer gebracht habe. Die Lehrer*innen mussten sich dann nur noch die richtige Anzahl an Stapeln für ihre Klasse nehmen. 

Hast du allein gearbeitet oder hat dir jemand geholfen? 

Da die Zeit knapp war und ich so schnell keine Mitstreiterinnen gefunden habe, habe ich die E-Mails an die Lehrkräfte alleine geschrieben und alles koordiniert. Beim Sortieren der Briefe hatte ich dann zum Glück Unterstützung von meiner Familie. 

Wie viele Briefe und Unterschriften konntest du am MG zusammenbekommen? 

Es sind immer zehn Briefe für zehn verschiedene konkrete Fälle, die von einer Schülerin unterschrieben werden können. Am MG sind so über 1.500 Unterschriften, also über 150 Zehnerstapel zusammmengekommen. 

Nach Beendigung des Briefmarathons: Für wie sinnvoll hältst du diese Aktion von AI? Hat dieser Briefmarathon (oder haben frühere Briefmarathons) eine Wirkung erzielt? 

Ich halte die jährliche Aktion für sehr wichtig, vielleicht ändert sich nicht bei jedem Fall etwas, aber die große Aufmerksamkeit, die der AI-Briefmarathon mit sich bringt, verbessert schon viel. So wurden schon einige langjährige Haftstrafen verkürzt sowie auch einige wenige Todesurteile aufgehoben, die zu Unrecht, z.B. für friedlichen Protest gegen eine andere Rechtsverletzung, verhängt wurden. 

Eva, vielen Dank für das Interview! 

(Die Interviewfragen stellte Hr. Siewe.) 

Papenburger Schachdamen übernehmen Tabellenführung

Frauen-Landesliga Niedersachsen/Bremen – Die 2 Damenmannschaft des Schachclubs Papenburg besiegte die Schachspielerinnen der 3. Mannschaft aus Lehrte mit 3:1 

Die vier Papenburgerinnen, die zurzeit noch Schülerinnen am Papenburger Mariengymnasium sind, konnten drei der insgesamt vier Schachpartien beim ersten Wettkampf nach der Coronapause in der Frauen-Landesliga Niedersachsen/Bremen für sich entscheiden. Julia Lenger brachte an diesem zweiten Spieltag der Landesliga die Feenstädterinnen mit 1:0 in Führung. Ihr gelang es kurz nach der Eröffnung eine Figur ihrer Gegenspielerin zu erobern, diese Mehrfigur bis ins Endspiel zu verteidigen und somit schließlich die Partie für sich zu entscheiden. Das 2:0 besorgte die Sarah Hait für den Papenburger Schachclub. Das Spiel war materiell bis ins Endspiel ausgeglichen. Jedoch setzte Hait ihre Gegnerin aus der Region Hannover immer wieder unter Druck und konnte am Ende mit einer geschickten Mattkombination den Sieg für ihre Mannschaft einfahren. Hart umkämpft war das Spiel an Brett 1 zwischen Daria Obst für Papenburg und Petra Grabowski für den Lehrter Schachclub, denn Grabowski konnte all ihre Erfahrungen aus mehreren Einsätzen für die 1. Mannschaft von Lehrte in der 1. Damen-Bundesliga einbringen. Obst setzte auf Angriff, aber ihre Gegnerin konnte alle Angriffe abwehren und sich eine immer bessere Stellung auf dem Schachbrett erarbeiten, so dass die Partie verloren ging und Lehrte auf 2:1 verkürzte. Damit musste die Partie von Liv Brinker über Unentschieden oder Sieg für Papenburg entscheiden. Zunächst gab es für keine der beiden Gegnerinnen in der Eröffnungsphase oder im Mittelspiel der Schachpartie einen entscheidenden Vorteil. Unter Zeitdruck zeigte Brinker aber im Endspiel die nötige Nervenstärke und die besseren Ideen, um am Ende siegreich vom Platz zu gehen und den Mannschaftssieg für Papenburg unter Dach und Fach zu bringen. Mit dem Sieg übernimmt Papenburg auch die Tabellenführung in der Frauen- Landesliga Niedersachsen/Bremen. 

Friedensmarsch – „Aufeinander zugehen“

Mariengymnasium und der Michaelschule beten und demonstrieren gemeinsam für den Frieden in der Ukraine und der Welt

Mehrere hundert Schülerinnen des Mariengymnasiums und Schüler und Schülerinnen der Michaelschule machten sich von ihren Schulen vom Unten- und vom Obenende auf den Weg für den Frieden. In den Händen trugen sie Plakate mit Aufschriften wie „Stop the war“, „Peace“ oder „Choose love“. Die Farben Blau und Gelb als Nationalfarben der Ukraine überwogen im Farbspektrum des bunten Demonstrationszugs durch die Straßen Papenburgs. Lautstark forderten die Schülerinnen: „Wir wollen Frieden!“ Freundlich winkten sie den wohlwollend dreinblickenden Passanten des Friedensmarsches zu. Mehrere hundert Meter lang erstreckte sich der Demonstrationszug durch die Straßen Papenburgs. Gemeinsames Ziel beider Stiftungsschulen war das Gelände des Johannesstifts am Gasthauskanal. Dort begrüßten die Schulleiter Herr Bloemer und Herr Springhub die vielen Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen sowie die Bewohner des Johannesstifts. Das Wetter – sonnig und warm – bot einen Kontrast zu dem eher traurigen Anlass für dieses bunte Zusammentreffen. Denn nur zwei Flugstunden von Papenburg entfernt herrscht in der Ukraine Krieg, ein blutiger und grausamer Krieg, der für viele Menschen – Soldaten wie Zivilisten – unendlich viel Leid und Tod mit sich bringt. Der Wunsch, dass dieser Krieg möglichst bald ein Ende nimmt und sich nicht ausweitet, brachte heute viele Jugendliche und Erwachsene in Papenburg zusammen. Schülerinnen und Schüler beider Schulen trugen Texte für den Frieden vor, formulierten Gebete und Fürbitten und sangen gemeinsam – verbunden im Wunsch, der gefühlten Ohnmacht gegenüber dem kriegerischen Treiben in der Ukraine etwas entgegenzuhalten. 

Auch von Seiten des Mariengymnasiums engagierten sich viele Schülerinnen für den Friedensmarsch. Selma Wollert stimmte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihrem Lied „Be a light“ auf die Friedensdemonstration ein und bewegte sie mit ihrer Poetry Slam – Frage: „Wer bist du – in einer Welt, geprägt von Angst und Gewalt?“ Amy Satzke erinnerte in einem nachdenklich stimmenden Text an die Bedeutung, sich als Kind und Jugendlicher frei und ohne Angst entwickeln und bilden zu können; eine Möglichkeit, die den Kindern und Jugendlichen in der Ukraine durch den Krieg genommen wird. Eva Hügle, Marie-Louise Suhle, Tomke Polinski und Emily Liesen formulierten die Fürbitten für die vom Krieg bedrohten Menschen in der Ukraine, für die Kinder und Jugendlichen, die nach Deutschland geflohen sind und sich hier in einer fremden Umgebung eingewöhnen müssen, für die Umkehr der Menschen zum Frieden, die noch auf den Krieg setzen, für die im Krieg ums Leben gekommenen Menschen und für das Bemühen um den kleinen Frieden in unseren Schulgemeinschaften.

Die Band der Michaelschule stimmte die Lieder „21 Guns“, „We shall overcome“ und „99 Luftballons“ an. Eine Schweigeminute für die Opfer von Gewalt und Krieg sowie ein gemeinsam gesprochenes „Vater unser“ brachten auch die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Kriegsparteien in der Ukraine endlich „aufeinander zugehen“ und sich die Hand zum Frieden reichen.

Viele haben mitgeholfen, dass dieser Friedensmarsch ein Erfolg werden konnte: die Schülerinnen und Schüler, die Plakate erstellt und sich auf den Weg gemacht haben; die Schulleitungen und Lehrerkollegien der beiden Stiftungsschulen; die Vorbereitungsteams der beiden Schulen – besonders Frau Schmidt-Weihrauch und Herr Kramer für das Mariengymnasium; die vielen Ordner und Ersthelferinnen, die Polizei und die Feuerwehr, die den Demonstrationszug sicher begleitet haben, und nicht zuletzt auch die Hausmeister beider Schulen, die für den Aufbau der Bühne und für das Funktionieren der Übertragungstechnik verantwortlich waren. Ein Dank gilt auch dem Fernsehteam des JUZ sowie dem Johannesstift und dessen Bewohner*innen, die das Gelände für die Zusammenkunft freigegeben haben. (SIW)

Friedensgebet und Ukrainehilfe: Unsere Schule engagiert sich für den Frieden

Freitagmorgen. Das Friedensgebet auf dem Schulhof des Mariengymnasiums hat begonnen. Drei Schülerinnen aus der Klasse 7FLS2 tragen ihre Fürbitten und Gedanken vor. Sie bitten für die Ukraine um ein Ende der kriegerischen Handlungen, die so viel Leid und Tod über die Menschen gebracht haben. Sie bitten um Frieden und Versöhnung in der ganzen Welt. Die Schülerinnen der Chorklassen stimmen das Lied „Kinder tragen Licht ins Dunkel“ an, bewegen damit alle Zuhörer*innen und setzen der Grausamkeit des Krieges ein Zeichen der Hoffnung entgegen. Frau Schöpper und Herr Schmidt unterstützen den Chor am E-Piano und am Cajon. Als die Ukrainerin Marianna Slychko während des Friedensgebets die Bühne betritt, das Mikrophon in die Hand nimmt und sich auf Deutsch und Englisch für die große Hilfsbereitschaft des Mariengymnasiums bedankt, sind die 300 Schülerinnen, Mitarbeiter*innen und Lehrkräfte, die sich in der großen Pause auf dem Steinhof der Schule versammelt haben, mucksmäuschenstill und sichtlich berührt. Die ausgebildete Kinderkardiologin ist erst wenige Tage zuvor vor dem Krieg in ihrem Heimatland nach Deutschland geflohen und berichtet andeutungsweise von ihren Kriegserlebnissen. Um ihren Landsleuten in der Ukraine zu helfen, organisiert die 27-jährige Ärztin nun mit Unterstützung von Privatleuten und Firmen Hilfslieferungen für die Menschen in der Westukraine, die sich in Bunkern vor den Bomben der Angreifer verstecken müssen. Das Mariengymnasium unterstützt die Ukrainerin bei ihrer Hilfsaktion. In der Pausenhalle nehmen Schülerinnen und Lehrkräfte gespendete Hilfsgüter in Empfang und verteilen abgegebene Medikamente, Baby- und Körperpflegeprodukte, medizinische Geräte, wärmende Decken und Lebensmittel auf einzelne Kartons, die später über Polen nach Lemberg (Lwiw) in die Ukraine transportiert werden. Eine besondere Hilfsaktion: Frau Hummrich konnte bei ihren Schwiegereltern eine Oberwohnung so einrichten, dass neun Menschen aus der Ukraine einen Platz zum Schlafen und Wohnen gefunden haben. Drei Frauen, vier jugendliche Mädchen und zwei Jungen leben nun dank des selbstlosen Einsatzes der Familie Hummrich in einer sicheren Unterkunft in Papenburg. Willkommene Zeichen der Hoffnung! 

(SIW) 

„Haltung zeigen“ am Mariengymnasium

Im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ fand am Mariengymnasium die Aktion „Rassismus im Alltag“ in den zehnten Klassen statt. Die aus Tel Aviv, Israel, zugeschaltete Psychologiestudentin Elinoah Desel machte in ihren Vorträgen auf alltägliche, oft unbeabsichtigt auftretende, Konfrontationen mit dem Thema Rassismus aufmerksam. Unter dem diesjährigen Motto „Haltung zeigen“ diskutierten die Schülerinnen gemeinsam mit der Referentin auch über persönliche Erfahrungen aus dem Alltag. Dabei stießen sie u. a. auf neue Begriffe wie „Mikroagressionen“ und sprachen darüber, welche Auswirkungen rassistisches Verhalten auf Betroffene haben könne. Durch einen regen Austausch konnte Fr. Desel Aufklärungsarbeit leisten und für einen achtsamen Umgang miteinander sensibilisieren.

Der Umbau ist abgeschlossen!

Der neue naturwissenschaftliche Trakt kann seit November 2021 vollständig genutzt werden 

Der Umbau ist abgeschlossen. Unser neuer naturwissenschaftlicher Trakt kann seit November 2021 endlich wieder vollständig genutzt werden und gehört nun zu den modernsten in ganz Niedersachsen. Im gleichen Zuge wurden auch die Kunsträume erneuert. Dementsprechend hat unsere Schule nun je zwei Physik-, Chemie- und Biologieräume, dazu kamen zwei neue MINT-Räume und auch die beiden großen Kunsträume wurden erneuert.

MINT – diese Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. All diese Themenbereiche werden am MG mittels unterschiedlicher technischer Hilfsmittel und Ausstattung vermittelt und erkundet.

Während die Biologie-, Chemie- und Physikräume als Fachräume genutzt werden, bieten die MINT-Räume den Schülerinnen die Möglichkeit, eigenständig zu experimentieren, zu forschen und zu arbeiten. In einer der ersten Stunden nach dem Umbau wurden dort zum Beispiel Miniatur-Holzmodelle nach Leonardo da Vinci zu physikalischen Erkenntnissen zusammengebaut.

Die naturwissenschaftlichen Räume zieren seit dem Umbau modernste, technische Hilfsmittel. Dazu gehören u. a. die Medienlifte (elektromotorische Deckenversorgungssysteme), die Powerlifte (zur Bereitstellung von Strom-, Daten- und Druckluftanschlüssen) und die Fly Ones (Hochleistungs-LED-Deckenleuchten zur Medienversorgung) der Firma Hohenloher. Speziell für die Chemieräume wurden zudem Abzüge angebracht, in denen Experimente vorgeführt und von allen Seiten betrachtet werden können. Zudem stehen dem naturwissenschaftlichen Unterricht zahlreiche weitere Hilfmittel wie Mikroskope zur Untersuchung von Zellen oder Elektronenneigungsröhren zum Sichtbarmachen von Interferenzerscheinungen zur Verfügung.

Vorrangig für den Physik-, aber auch für anderen naturwissenschaftlichen, Unterricht wurden digitale Messinstrumente der Firma Phywe angeschafft, die nun zu unserer Ausstattung gehören. Diese Systeme ermöglichen den Schülerinnen, mithilfe einer App Messwerte auf ihren iPads zu erfassen, wodurch die Ergebnisse zugänglicher und genauer erfasst, ausgewertet und abgeglichen werden können. Das Cobra-SMARTsense-System mit der zugehörigen measure-App stellen einen großen Schritt der Naturwissenschaften in Richtung Digitalisierung dar.

Sowohl die beschriebenen Räume als auch die Kunsträume sind um 90 Zoll große Flachbildschirme erweitert worden. Zwischen den jeweiligen Fach- und MINT-Räumen dienen separate Räume zur Aufbewahrung von Materialien und Ausrüstungen.

Aktuell warten wir noch auf einige Möbellieferungen, um die Räume vollständig auszustatten. Seien Sie also gespannt auf das nächste Update!

Friedensgebet am Mariengymnasium

 „Herr, mache mich zu einem Werkzeug Deines Friedens!“ 

Auf dem Steinhof der Schule versammelten sich am Freitag (04.03.2022) in der großen Pause mehrere hundert Schülerinnen, Lehrkräfte und Mitarbeitende der Schule, um für den Frieden zu beten. Für diesen Anlass hatten Schülerinnen unter der Anleitung von Kunstlehrer Wolfgang Vagelpohl eigens ein großes Bild gestaltet, auf dem eine Friedenstaube vor der Silhouette Europas zu sehen ist, die in kyrillischer Schrift das russische und ukrainische Wort für Frieden – „Mir“ – verkündet. Schulleiter Michael Bloemer hatte die Schulgemeinschaft zu diesem Friedensgebet eingeladen und brachte einleitend die tiefe Sehnsucht der Menschen nach Frieden angesichts des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck. 

Die Gebete und Lieder zeugten einerseits vom Dank für das friedliche Zusammenleben in unserer Schule und in unserem Land, aber formulierten auch die Bitte, denjenigen Menschen beizustehen, die durch Kriege heimat- und schutzlos geworden sind. Ein besonderer Moment ergab sich durch die Schweigeminute für die Opfer von Krieg und Vertreibung, um die Schulleiter Michael Bloemer die Schulgemeinschaft gebeten hatte, denn dabei entstand eine bewegende Stille und friedliche Atmosphäre auf dem Pausenhof, bei der man eine Stecknadel hätte fallen hören können. 

Zum Abschluss unterstützte Musiklehrer Thomas Schmidt mit seinem Trompetenspiel den Gesang der versammelten Schulgemeinschaft in der gemeinsamen Bitte um den Frieden: „Herr, gib uns Deinen Frieden!“ 

Weitere Friedensgebete werden auch in den kommenden Wochen bis zu den Osterferien jeweils freitags in der großen Pause im Mariengymnasium stattfinden. Die Teilnahme daran ist für alle freiwillig. 

(SIW) 

Faszinierende Experimente

Liebe Schülerin und lieber Schüler der 4.Klasse, schön, dass du bei Physik für helle Köpfe  dabei bist! Gerne möchten dir die Schülerinnen der 9. Klassen des Mariengymnasiums die faszinierende Welt der Experimente zeigen. Dazu wurden verschiedene Videos mit Experimenten gedreht, die du ganz leicht von zu Hause aus durchführen kannst. In den Videos gibt es eine genaue Anleitung und auch Erklärungen zu den Beobachtungen. Außerdem erhältst du in den Videos einen Einblick in die nagelneuen Naturwissenschaftsräume des Mariengymnasiums. Die Videos beinhalten Experimente zu ganz verschiedenen Themen und Phänomenen aus der Natur, die du vielleicht auch schon einmal entdecken konntest. Schau einfach mal rein! 

Alle weiteren Videos findet ihr unter –  Physik für helle Köpfe –

Bürgermeisterin Vanessa Gattung besichtigt die neuen MINT- und Chemieräume

11.01.2022

Im Rahmen der Aktion „100 Tage – 100 Bäume“ pflanzte die Papenburger Bürgermeisterin einen Ginkgobaum am MG und sie ließ sich auch die neuen MINT- und Chemieräume zeigen. Besonders beeindruckt war sie von den technischen Versorgungseinrichtungen, insbesondere der Deckenversorgung für Gas, Strom und Internet, die in den MINT-Räumen aus einem schwenkbaren, in der Decke versenkbaren Arm besteht und in den Chemieräumen aus mehreren ausklappbaren Armen, sodass jede Sitzreihe ihre eigene Versorgung hat. Diese Versorgung gibt es auch in den Biologie- und Physikräumen. Ebenso war die Bürgermeisterin sehr angetan von den Abzügen für die Schülerinnen, die neben dem Vorführabzug eingerichtet wurden. Damit wird den Schülerinnen die Möglichkeit gegeben, selbstständig Versuche mit Sicherheitsauflagen durchzuführen, z.B. wenn Abgase entstehen, die nicht eingeatmet werden sollten.   

Digitaler StuBo-Tag am 01.02.2022

Angebote zur Studien- und Berufsorientierung am Mariengymnasium per Videokonferenz

Schülerinnen der Jahrgänge 12 und 13 hatten bei unserem ersten digitalen StuBo-Tag die Gelegenheit, Einblicke in mögliche Perspektiven nach dem Abitur zu bekommen. Verschiedene Vertreter/innen von Unternehmen, Fachhochschulen usw. stellten Ausbildungs- und Studienangebote vor. Spannende Beiträge aus Bereichen wie Medizin, Informatik, Schifffahrt, FSJ/ BufDi, Ingenieurwesen, Energie/Gebäude/Umwelt, Lehramt usw. lockten viele Schülerinnen sogar in den Zeugnisferien in das digitale Format zur Studien- und Berufsorientierung.

Christine gewinnt Schachpokal

 Die Schülerin Christine Maiwurm aus der Klasse 6b erhielt als beste Schachspielerin der Schach-AG den Siegerpokal. Herr Schmitz überreichte als AG-Leiter und Sponsor den sehr schön gestalteten Pokal. 

In der Schach-AG werden zunächst alle Grundlagen für ein erfolgreiches Schachspiel gelegt – Schritt für Schritt. Aber natürlich gehört zum Erlernen des Schachspiels auch das Ausprobieren der eigenen Kenntnisse bei einem kleinen Schachwettkampf der AG-Schülerinnen untereinander. Hier hatte Christine im Wettstreit mit ihren Mitschülerinnen die Nase vorn und konnte insgesamt viele Siegpunkte einsammeln und den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch, Christine! 

Frau Wildermann und Herr Schmitz richten sich beim Schachunterricht ganz nach dem Kenntnisstand jeder Schülerin. „Das Schachspiel kann jede Schülerin mit unserer Methode ganz leicht erlernen und schnelle Fortschritte erzielen.“ Mit diesen Worten möchte Herr Schmitz allen Schülerinnen Mut machen, das Schachspiel zu erlernen. Das große Ziel ist es, eine gute Mannschaft aufzustellen und sich wie in den Jahren vor der Corona-Pandemie für das bundesweite Schachturnier in Berlin zu qualifizieren. 

Im 2. Halbjahr werden auch wieder neue Schülerinnen aller Altersstufen in die Schach-AG aufgenommen. Die Schach-AG findet jede Woche am Dienstag in der 7. Und 8. Stunde statt. Hinweis für Busfahrerinnen: Die Schulbusse fahren auch nach der 8. Stunde. 

(SIW)

Daria, Sarah, Miriam und Liv setzen Werder Bremen schachmatt

Vier Schülerinnen des Mariengymnasiums bilden die Landesliga-Damenmannschaft des Papenburger Schachclubs und besiegen die Favoritinnen von der Weser mit 3:1. 

Bremen. Die zweite Frauen-Mannschaft des Papenburger Schachclubs startete mit einem Sieg in die neue Saison der Frauen-Landesliga Niedersachsen-Bremen. Der erste Wettbewerb führte in die Hansestadt zu den Spielerinnen von Werder Bremen. Alle Bremerinnen waren Favoritinnen in den vier Partien gegen die Papenburger Nachwuchsspielerinnen. Doch es kam anders. Den ersten Punkt steuerte Daria Obst bei. Durch viel Glück erhöhte Sarah Hait auf 2:0 für Papenburg. Im Spiel war ihre neue Spielstärke deutlich zu erkennen. Hier hat sich das Training von Sarah bezahlt gemacht. Das Spiel an Brett 3 wurde von Miriam Evering auf Angriff gespielt. Es gab gute Kombinationen, unvorhersehbare Opfer und Miriams Gegnerin fand immer wieder Züge, um die Angriffe abzuwehren. Dann schlichen sich im Angriff aber Unachtsamkeiten ein, so dass dieses Spiel kippte und verloren ging. Jetzt entschied das letzte Spiel zwischen Liv Brinker aus Neurhede und der Bremerin Emilia Marrufo über Sieg oder Unentschieden. Durch clevere Kombinationen und der schon legendären Nervenstärke im Mittelspiel erkämpfte sich Liv kleine Vorteile, die sie nicht wieder abgab und die ihr und der Mannschaft den Sieg sicherten. Nach dem ersten Spieltag sind Papenburg und Lehrte Tabellenführer vor Spelle. 

Alle vier Spielerinnen, die für Papenburg 2 in Bremen antraten, haben ihre ersten Spielerfahrungen in der Schach-AG des Mariengymnasiums und bei den Schulschachwettkämpfen auf Regional-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene gemacht. Die seit mehr als zehn Jahren laufende kontinuierliche Schacharbeit von Hermann Schmitz und Johanna Wildermann mit unseren Schülerinnen hat sich ausgezahlt. In der Schach-AG wird das Schachspiel von der Pike auf erlernt und gefördert. Die Schach-AG kümmert sich also nicht nur um besondere Talente, sondern ist hier als Breitensport angelegt, denn das Schachspiel stärkt bei allen Spielerinnen Konzentrationsfähigkeit, logisches Denken und Kreativität. 

(Hermann Schmitz, Lothar Siewe) 

Baum Nr. 65 für das Mariengymnasium

Bürgermeisterin Gattung pflanzt Ginkgobaum auf dem Schulgelände des Mariengymnasiums Papenburg 

 Papenburgs Bürgermeisterin Vanessa Gattung hat im Rahmen ihrer Baumpflanzaktion einen Ginkgobaum am Mariengymnasium gepflanzt. „Dieser Baum passt besonders gut in eine Schule, da seine Früchte das Denk- und Konzentrationsvermögen fördern“, so die Bürgermeisterin. 

Die Schülersprecherin des Mariengymnasiums, Marie – Louise Suhle, freute sich ebenso über das Geschenk wie der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Sebastian Jendt. Assistiert vom Hausmeister der Schule, Helmut Schmitz, fand der 65. Baum der Pflanzaktion seinen passenden Platz. „Der gewählte Ort auf der Rasenfläche eignet sich sehr gut, denn hier spielen vornehmlich die Schülerinnen der Unterstufe. Sie werden das Wachsen der über zwei Meter hohen Pflanze interessiert und gespannt beobachten!“, erwähnte Michael Bloemer, der Schulleiter des Mädchengymnasiums. 

Im anschließenden kurzen Rundgang durch die Schule überzeugte sich die Bürgermeisterin von der Attraktivität der neu gestalteten Räume für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Kunst. In diesen Räumen lasse es sich sehr gut lernen, experimentieren und gestalten. Ob die Energieversorgung von Decke herab an den Schülerarbeitsplätzen, die geräumigen Sammlungsräume für die Fachgruppen oder die technische Ausstattung der Präsentationsflächen – alles sei sehr ansprechend, modern und innovativ, so die Bürgermeisterin. 

„Ich werde bei meinem nächsten Besuch im Mariengymnasium natürlich wieder nach meinem Ginkgobaum schauen und hoffen, dass er einige Zentimeter gewachsen ist“, verabschiedete sich Vanessa Gattung. 

Angelus-Sala-Preis für Finja Felisiak

Für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Chemie am Mariengymnasium wurde Finja Felisiak aus der Klasse 10 FL1 ausgezeichnet. Sie erhielt den Angelus-Sala-Preis, der jährlich vom Fachbereich Chemie der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 verliehen wird, die besondere schulische Leistungen im Fach Chemie vorweisen können. Im Auftrag der Universität überreichte Frau Schlömer, Fachobfrau für Chemie, die Auszeichnung und einen Buchpreis an Finja. Herzlichen Glückwunsch!

Die Ehrung findet normalerweise am „Tag der Chemie“ in Oldenburg statt, an dem Schülerinnen und Schüler auch das Studienangebot und die Forschungsmöglichkeiten der Universität kennenlernen können. In diesem Jahr musste diese Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie leider erneut ausfallen.

Der Namensgeber des Preises, Angelus Sala, war Arzt und Chemiker und lebte im 17. Jahrhundert. Seine Experimente und Aufzeichnungen haben die moderne Chemie entscheidend mitbegründet. Durch die Preisverleihung tritt Angelus Sala als einer der bedeutenden Chemiker der Vergangenheit in Verbindung mit potenziellen Chemiestudenten der Zukunft.

Bastelanleitung zur adventlichen Überraschungstüte für Grundschülerinnen

Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft

Ehemalige Schülerinnen des Mariengymnasiums ermutigen Mädchen zum Maschinenbau


Papenburg. Bei einem Vortragsabend im Forum des Papenburger Mädchengymnasiums (vor der Verschärfung der Coronaregeln am 24.11.21) informierten Dr.-Ing. Kathrin Ottink und Sandra Freericks über ihren beruflichen Werdegang im Anschluss an ihr Abitur. „Kreativ unterwegs – Produktentwicklung regional und international“ hatten beide Referentinnen ihren Kreativvortrag überschrieben. Ottink erlangte ihr Abitur 2003 und ist heute als Professorin an der Hochschule Emden/Leer im Fachbereich Technik tätig. Freericks, Abiturjahrgang 2006, führt den Titel Master of Engineering und arbeitet bei Baker Hughes in Celle als System-Ingenieurin.

„Ich hätte bei meinem Abi niemals daran gedacht, eines Tages hier an meiner alten Schule für einen Vortrag auf der Bühne zu stehen.“ (Ottink)

Ottink eröffnete den Vortragsabend vor 60 Zuhörerinnen unter Wahrung der Coronabestimmungen mit einem Bekenntnis zum Mariengymnasium als Mädchenschule. Dabei ist sie überzeugt: „Gerade weil es keine Jungen im Physik-Leistungskurs und im Mathematik-Prüfungskurs gegeben hat, habe ich mich getraut, bei naturwissenschaftlichen Experimenten und Aufgabenstellungen im Unterricht aktiv mitzumachen.“ Dabei verwies die promovierte Ingenieurswissenschaftlerin auch auf die Unterrichtsatmosphäre an einer Mädchenschule. „Ich habe das behütete Lernumfeld zu schätzen gewusst, ohne Jungs, die schon an Mofas schrauben“, erklärt sie.  Später habe sie dann selbst Spaß an der Technik gefunden und sich beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Aber Ottink musste sich als Frau auch gegen einige Vorurteile durchsetzen. Als Beispiel nannte sie ihre Begegnung mit einem Berater von der „Agentur für Arbeit“. Ihr Interesse für eine technisch-handwerklichen Ausbildung bei einem regionalen Papierhersteller habe dieser mit den Worten kommentiert: „Das überlassen Sie mal lieber den Männern.“

Die mittlerweile mit einer Professur ausgestattete Ingenieurin hielt sich nicht an den Rat der Arbeitsagentur. Vielmehr startete sie nach dem Abitur im August 2003 eine Duales Studium im Bereich Maschinenbau an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (heute: Hochschule Emden/Leer) und absolvierte dabei gleichzeitig eine Ausbildung zur Industriemechanikerin bei Nordland Papier. Sie schloss ihr Studium mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik als Diplom-Ingenieurin ab, arbeitete als Konstruktionsdesignerin bei einem Unternehmen für Fahrzeugbremsen, um dann an der Leibniz-Universität in Hannover zu promovieren. 2014 erhielt sie ihren Doktortitel im Bereich Maschinenbau. Während und nach ihrer Promotion arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gruppenleiterin im Bereich Dichtungstechnik sowie bei einem Wirtschafts­unternehmen. Sie stieg ein als Mechanische Projektingenieurin und wurde als solche Teamleiterin. 2017 erhielt sie dann einen Ruf als Professorin für Maschinenelemente und Konstruktion an die Hochschule Emden/Leer. Sie engagiert sich besonders im Bereich der Nachhaltigkeit und der Nachwuchsförderung.

„Let’s be creative!“

Ottink hob den großen Praxisbezug, die Internationalität der Studierenden sowie die Familienfreundlichkeit der Hochschule hervor. „Unsere Hochschule ermöglicht es gut, berufliche Karriere und Familienleben zu vereinbaren“, so die verheiratete zweifache Mutter. In einem kleinen Praxisteil ermutigte Ottink die Zuhörer dazu, selbst kreativ zu werden, um eine innovative Möglichkeit zu entwickeln, „als Lehrkraft unfallfrei Anschauungsmaterial in ein Klassenzimmer zu bringen“. Mit großem Eifer entwickelten die Zuhörer eigene Ideen von der Erstellung einer Zeichnung bis hin zur Umsetzung der Idee in ein Modell aus Knetmasse.

 In einer zweiten Runde berichtete Sandra Freericks, Abiturientin des Jahrgangs 2006, über ihre berufliche Laufbahn. Auch sie habe während ihrer Oberstufenzeit am Mariengymnasium eine Vorliebe für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer entwickelt. Im Laufe ihrer dreijährigen Ausbildung bei der Meyer Werft als technische Zeichnerin, die sie als „perfekte Vorbereitung für ein Studium“ bezeichnete, entstand ihr Interesse im Bereich Konstruktion. Nach ihrer „Lehre“ wechselte sie zur Fachhochschule nach Aachen und absolvierte dort ihren Bachelor- und Masterabschluss. Während ihres Studiums bemühte sie sich um Einblicke in verschiedene Industriezweige, u.a. bei Miele in Gütersloh. Nach ihrem Studium wechselte sie in die Industrie, um dort im Bereich mechanische Produktentwicklung Konzepte zu erarbeiten, aber auch, um direkt am Produkt die Fertigung zu begleiten und zu testen. Ihre Arbeit bei Baker Hughes führte sie dann auch ins Ausland, zur Produkteinführung in die USA (Oklahoma und Texas) und nach Ägypten (Kairo). Neben ihrer Arbeit im Bereich der Produktentwicklung, der elektronischen Fertigung und der operativen Arbeit vor Ort hob Freericks auch hervor, wie gewinnbringend es sei, Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Freericks arbeitet heute als System-Ingenieurin und demnächst als Teamleiterin und kann so ihre national und international erworbenen Kenntnisse nutzen, um für Kunden aus aller Welt notwendige Produkte zu entwickeln.

Bei einem abschließenden Rundgang durch die neueingerichteten naturwissenschaftlichen Räume des Mariengymnasiums zeigten sich die beiden Referentinnen des Abends begeistert von der modernen technischen Ausstattung auf Universitätsniveau u.a. mit 3D-Druckern und aktueller Medientechnik. „Wenn meine Töchter einmal die Grundschule verlassen, habe ich den Wunsch, sie am MG anmelden, damit sie wie ich damals am Mariengymnasium mit den Vorzügen eines Mädchen-Gymnasiums unterrichtet werden“, lautete das Fazit der heutigen Professorin Ottink. 

Weitere Vorträge ehemaliger Schülerinnen geplant

Der Vortragsabend mit den beiden Naturwissenschaftlerinnen war der erste in einer Reihe von weiteren Vorträgen ehemaliger Schülerinnen des Mariengymnasiums. Falls es die Coronabestimmungen zulassen, wird unter der Überschrift „Kluge Mädchen – erfolgreich im Leben“ die Pilotin Theresa Stege am 25.1.2022 über ihren Beruf als „Managerin über den Wolken“ berichten. (Bitte die Hinweise auf der Homepage des MG beachten). Dr. Nancy Ann Erickson möchte am 24.03.2022 „Karriereperspektiven für Tiermediziner*innen in der biomedizinischen Forschung“ aufzeigen. Frau Erickson arbeitet für das Robert-Koch-Institut und an der Freien Universität Berlin. Die ehemalige Abiturientin Marlies Uken, Journalistin in Berlin, wird – wenn es die Kontaktbeschränkungen zulassen – am 19.05.2022 von ihrer „Redaktionelle Arbeit im politischen Berlin“ berichten.

Friedenslicht aus Bethlehem im Mariengymnasium angekommen

Auch in diesem Jahr wurde das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Betlehem in die ganze Welt verteilt. Über verschiedene Stationen gelangte es am Samstag, den 11. Dezember, zunächst nach Europa und wurde mit einem ökumenischen Friedenslichtgottesdienst in Salzburg begrüßt. Die Pfadfinderinnen Lotte Craayvanger und Jana Klahsen vom Stamm „17 & 4“ brachten das Friedenslicht am Montag, den 13. Dezember, ins Mariengymnasium, wo es von Frau Schmidt-Weihrauch und Herrn Bloemer in Empfang genommen wurde. Die Friedenslichtaktion steht In diesem Jahr unter dem Motto „FRIEDENSNETZ – ein Licht, das alle verbindet“. „Gerade in dieser Adventszeit, die vom Coronavirus überschattet ist, brauchen wir ein Licht, das die Dunkelheit durchbricht, Menschen zueinanderführt und ein Zeichen der Hoffnung für uns alle ist“, so die beiden Vertreter*innen der Schulgemeinschaft bei ihren Dankesworten an die beiden Pfadfinderinnen, die für ihren Einsatz auch ein kleines Geschenk der Schule überreicht bekamen. 

Adventliche Überraschungen als Geschenke für Grundschülerinnen

100 Papiertüten gestalteten unsere Schülerinnen des 5. Jahrgangs mit adventlichen Motiven. In ihnen befinden sich kleine Geschenke für Grundschülerinnen aus dem nördlichen Emsland sowie dem südlichen Teil des Landkreises Leer. Die Lehrerinnen Stefanie Kuhlemann und Kathrin Schlarmann stellten die Geschenktüten jetzt schon einmal im Lehrerzimmer vor.

Die Überraschungsgeschenke bringen ein bisschen die adventliche Atmosphäre aus dem Mariengymnasium zu den Grundschülerinnen, denn leider musste wegen der aktuellen Coronasituation der adventliche Nachmittag für Grundschülerinnen im Mariengymnasium am 4. Dezember ausfallen.

Was befindet sich nun in den schönen Adventspackungen? Das darf natürlich noch nicht verraten werden, damit es eine Überraschung für die Beschenkten bleibt. Nur so viel sei angedeutet: Es hat mit der Advents- und Weihnachtszeit zu tun. Und wer gerne bastelt und liest, wird sich sicherlich sehr freuen.

In den nächsten Tagen werden nun die Adventstüten zu den Grundschülerinnen nach Hause gebracht und das Mariengymnasium hofft, damit allen beschenkten Grundschülerinnen eine kleine Freude zu machen!

Wir wünschen Euch und Euren Familien eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

(SIW)

Erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade

Zwölf Schülerinnen der Mathe-Magie-AG des Mariengymnasiums haben an der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Die Schülerinnen aus den Jahrgängen fünf bis neun haben zuvor erfolgreich an der ersten Runde teilgenommen, sodass sie sich mit hoher Motivation 180 Minuten (Jahrgänge 5 und 6) bzw. 240 Minuten (ab Jahrgang 7) mit den Aufgaben der zweiten Runde beschäftigt haben. 

Das Mariengymnasium gratuliert folgenden Schülerinnen zur erfolgreichen Teilnahme an der Mathematik-Olympiade: 

Jahrgang 5: Merle Borghorst und Antonia Kroes 

Jahrgang 6: Iga Dabrowska und Mira Fuhrig

Jahrgang 7: Fiona Hertel, Anna Magnus und Johanna van Brakel

Jahrgang 9: Liv Brinker, Helene Magnus, Vera Moor, Hannah Nehe und Mirja Schöpper

Wir freuen uns sehr darüber, auf diese Weise talentierte und interessierte Schülerinnen fördern zu können und wünschen weiterhin viel Freude an der Mathematik. 

Daria, Sarah, Miriam und Liv setzen Werder Bremen schachmatt

 Frauen-Landesliga Niedersachsen Bremen 

Vier Schülerinnen des Mariengymnasiums bilden die Landesliga-Damenmannschaft des Papenburger Schachclubs und besiegen die Favoritinnen von der Weser mit 3:1. 

Bremen. Die zweite Frauen-Mannschaft des Papenburger Schachclubs startete mit einem Sieg in die neue Saison der Frauen-Landesliga Niedersachsen-Bremen. Der erste Wettbewerb führte in die Hansestadt zu den Spielerinnen von Werder Bremen. Alle Bremerinnen waren Favoritinnen in den vier Partien gegen die Papenburger Nachwuchsspielerinnen. Doch es kam anders. Den ersten Punkt steuerte Daria Obst bei. Durch viel Glück erhöhte Sarah Hait auf 2:0 für Papenburg. Im Spiel war ihre neue Spielstärke deutlich zu erkennen. Hier hat sich das Training von Sarah bezahlt gemacht. Das Spiel an Brett 3 wurde von Miriam Evering auf Angriff gespielt. Es gab gute Kombinationen, unvorhersehbare Opfer und Miriams Gegnerin fand immer wieder Züge, um die Angriffe abzuwehren. Dann schlichen sich im Angriff aber Unachtsamkeiten ein, so dass dieses Spiel kippte und verloren ging. Jetzt entschied das letzte Spiel zwischen Liv Brinker aus Neurhede und der Bremerin Emilia Marrufo über Sieg oder Unentschieden. Durch clevere Kombinationen und der schon legendären Nervenstärke im Mittelspiel erkämpfte sich Liv kleine Vorteile, die sie nicht wieder abgab und die ihr und der Mannschaft den Sieg sicherten. Nach dem ersten Spieltag sind Papenburg und Lehrte Tabellenführer vor Spelle. 

Alle vier Spielerinnen, die für Papenburg 2 in Bremen antraten, haben ihre ersten Spielerfahrungen in der Schach-AG des Mariengymnasium über den zweiten Platz und ein Preisgeld freuen. Marieke Glück nahm als Schülerin des MGs den Preis vor dem Papenburger Rathaus entgegen. 

Schulintern wurden die Leistungen ebenfalls geehrt. Es haben sich viele Schülerinnen und LehrerInnen ins Zeug gelegt und fleißig Radkilometer gesammelt. Die meisten Gesamtkilometer hat die Klasse 8FLS3 geschafft mit 7335,35 km, auf Platz 2 liegt die Parallelklasse 8FLS2 mit 4775 km und auf Platz 3 die Klasse 9S1 mit 4137,1 km. Bei Berechnung der meisten Kilometer pro Teilnehmer ergaben sich folgende Sieger: Die Klasse 11.2 mit 261,43 km/TN auf Platz 1, die Klasse 11.3 mit 228,55 km/TN auf Platz 2 und die Klasse 8FLS2 mit 227,38 km/TN auf Platz 3. 

Auch bei den Einzelleistungen wurden viele Kilometer gema

Tolles Ergebnis beim Stadtradeln 2021

Platz 3 im Land Niedersachsen und Platz 2 in Papenburg

Das Mariengymnasium hat im September zum zweiten Mal am Stadtradeln teilgenommen. Im dreiwöchigen Zeitraum ging es darum, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln und das Auto oder das Mama-Taxi auch mal stehen zu lassen und stattdessen selbst in die Pedale zu treten. 

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat mit dem Klima-Bündnis e.V. eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der Kampagne „Stadtradeln 2021“ für Kommunen in Niedersachsen geschlossen. In diesem Rahmen richtet das Kultusministerium gemeinsam mit dem Klima-Bündnis den parallel stattfindenden Wettbewerb „Schulradeln in Niedersachsen“ aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren in Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsisches-kultusministerium-zeichnet-gewinner-beim-schulradeln-2021-aus-205671.html

Schulintern wurden die Leistungen ebenfalls geehrt. Es haben sich viele Schülerinnen und LehrerInnen ins Zeug gelegt und fleißig Radkilometer gesammelt. Die meisten Gesamtkilometer hat die Klasse 8FLS3 geschafft mit 7335,35 km, auf Platz 2 liegt die Parallelklasse 8FLS2 mit 4775 km und auf Platz 3 die Klasse 9S1 mit 4137,1 km. Bei Berechnung der meisten Kilometer pro Teilnehmer ergaben sich folgende Sieger: Die Klasse 11.2 mit 261,43 km/TN auf Platz 1, die Klasse 11.3 mit 228,55 km/TN auf Platz 2 und die Klasse 8FLS2 mit 227,38 km/TN auf Platz 3. 

Auch bei den Einzelleistungen wurden viele Kilometer gemacht. Am meisten fuhr von den Schülerinnen Chiara Langner (Kl.11.2) mit 623,7 km, dicht gefolgt von Marieke Glück (10FL2) mit 562 km und Leonie Fleßner (Kl. 9FL2) mit 527 km. Auch die Lehrer waren sehr mobil. Herr Folkers fuhr 667 km, Herr Schmidt 526 km und Frau Schleinhege-Buß 513 km. 

Allen Aktiven ein herzliches Dankeschön!

WIK

Beim Wettbewerb Schulradeln wurden Anfang November niedersächsische Schulen im Gästehaus der Landesregierung in Hannover in drei Kategorien ausgezeichnet: Gesamtkilometer, Fahrradkilometer je Teilnehmer und höchste Anzahl an Teilnehmenden einer Schule. 

In der Kategorie Gesamtkilometer wurden gleich zwei Papenburger Schulen von insgesamt teilnehmenden 489 Schulen in Niedersachsen geehrt. Das Mariengymnasium hat mit stolzen 69.791 km und 510 Radelnden den dritten Platz in dieser Kategorie belegt. Auf Platz zwei lag die Michaelschule Papenburg mit 74.786 km und das Otto-Hahn-Gymnasium aus Gifhorn siegte mit 79.394 km.

Den Geldpreis von 200,00 € nahmen für das Mariengymnasium Verena Kässens aus der Klasse 8FLS3 und Frau Wiepking entgegen. 

Vanessa Gattung, die neue Bürgermeisterin Papenburgs, führte gemeinsam mit Herrn Niendorf für die Stadt Papenburg die Ehrungen des Stadtradelns durch. Auch hier konnte sich das Mariengymnasium über den zweiten Platz und ein Preisgeld freuen. Marieke Glück nahm als Schülerin des MGs den Preis vor dem Papenburger Rathaus entgegen. 

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen engagierten und zuverlässigen Verkehrshelferinnen, die nicht nur bei Wind und Wetter ihren Dienst verrichten, sondern auch ihren jüngeren Mitschülerinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Uwe Kramer

Verkehrssicherheit am Mariengymnasium

Bereits vor einigen Wochen konnten die neuen Fünftklässlerinnen mit Sicherheitskragen und Twinkle-LED-Anhängern ausgestattet werden. Dadurch soll die Sichtbarkeit der Schülerinnen im Straßenverkehr vor allem in der dunklen Jahreszeit erhöht werden. Diese Sicherheitsartikel wurden kostenlos von der Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V. ( https://kinder-unfallhilfe-online.de) zur Verfügung gestellt. 

Für die Sicherheit der Schülerinnen des Mariengymnasiums sorgen ebenfalls die 69 (!) neuen Verkehrshelferinnen des neunten Jahrgangs, die nach einer theoretischen und praktischen Ausbildung ihren Dienst als Schülerlotsin am Straßenübergang vor der Schule aufgenommen haben. Somit haben wir an unserer Schule zurzeit 189 ausgebildete Verkehrshelferinnen. 

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen engagierten und zuverlässigen Verkehrshelferinnen, die nicht nur bei Wind und Wetter ihren Dienst verrichten, sondern auch ihren jüngeren Mitschülerinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Uwe Kramer

„Lange Nacht der Mathematik“ – Jede Menge Knobelspaß

Am Freitagabend, den 19.11.2021, knobelten 17 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Mathe-Magie-AG aus den Jahrgängen fünf bis neun an kniffligen Rechenaufgaben. Bis in die Nacht hinein wurden verschiedene komplizierte Aufgaben mit großer Begeisterung und hoher Motivation gelöst. 

Mehr 300 Schulen aus Deutschland und teilweise sogar aus dem Ausland haben sich vorab für die Lange Nacht der Mathematik angemeldet und den Countdown abgewartet. Der Startschuss fiel um 18 Uhr. Unsere Schülerinnen setzten sich direkt mit großer Freude an die zehn mathematischen Knobeleien der ersten Runde. Mehrere Lehrer/innen standen uns unterstützend und mit großer Begeisterung zur Seite. 

Alle Beteiligten zogen an einem Strang und schafften es gemeinsam die zehn Aufgaben der ersten Runde erfolgreich zu lösen, sodass wir uns gleich an die neuen Aufgaben der zweiten Runde gesetzt und begeistert weiter geknobelt haben. Mit rauchenden Köpfen und der sich langsam einsetzenden Müdigkeit hatten wir uns eine Ruhezeit mehr als verdient. 

Insgesamt zogen alle Beteiligten ein sehr positives Fazit und die Lange Nacht der Mathematik wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle. Nach so einem tollen Abenteuer steht schon jetzt mit Sicherheit fest, dass wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam an dem Wettkampf teilnehmen werden. 

Spanisch kochen am Wandertag

Bericht über die 18. Schülerakademie
von Jana Groenewold

„Themen, die einen interessieren“

Es war der Montagmorgen in der zweiten Herbstferienwoche. Ungefähr siebzig Schüler*innen saßen in der Aula des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen und warteten darauf, dass die 18. Schülerakademie durch den Akademiedirektor Marcel Speker eröffnet wurde. In dieser großen Menge waren auch wir vier Schülerinnen des Mariengymnasiums Papenburg verteilt und waren gespannt auf das, was die kommende Woche bringen würde. 

Alles, was wir im Voraus wussten, war, dass wir in den nächsten fünf Tagen in einem von uns gewählten Workshop arbeiten würden. Außerdem standen auf dem Plan ein Arbeitgeber-Speeddating mit den Unternehmen der Region, darunter zum Beispiel der Verein „St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen“, die „Emsland-Stärke GmbH“ oder auch die „Emco-Group“. Am Mittwoch durften wir außerdem auf Exkursion in einen Betrieb gehen, wo unter anderem die Besichtigung der „Röchling Engineering Plastics SE & Co. KG“ sowie des „Institut für Theaterpädagogik“ in Lingen angeboten wurde. 

Insgesamt wurde in fünf verschiedenen Workshops gearbeitet: „Smart Home, smart garden“, „Japan now“, „Slam poetry“, „Ethik in der Medizin“ und „Wir sind jung und brauchen die Welt“. Wie sich bereits innerhalb des ersten Tages herausgestellt hat, waren sowohl alle Workshopteilnehmer* innen sowie die Workshopleiter*innen sehr freundlich und offen, sodass das Arbeiten in der Gruppe von Anfang an viel Spaß gemacht hat. Aber natürlich wurde nicht nur stramm gearbeitet, sondern es gab auch hin und wieder eine Tee- und Kaffeepause, in der einfach nur viel gequatscht wurde und man sich ebenfalls sehr gut amüsieren konnte. Beim Zwischenfazit der Schülerakademie am Mittwochabend, wurden sogar mehrere Male angegeben, dass die Teezeiten das Beste an der ganzen Veranstaltung gewesen wären, was auch das Essen sowie das generelle Zusammenarbeiten in der Gruppe betroffen hätten. Dies können wir auch alle vier unterschreiben, da man ausschließlich auf sehr tolerante Menschen gestoßen ist und es nicht darum ging, auf Leistung zu lernen, sondern darum, sich mit der Gruppe Themen zu erschließen, die einen wirklich interessiert haben und auch aktuelle sind. 

Auf diese Weise konnte also jeder seinen Beitrag zum Endergebnis des jeweiligen Workshops leisten, das dann von den Teilnehmer*innen am Freitag bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung präsentiert wurde. Dabei durfte sich jede Arbeitsgruppe vorher selbst aussuchen, wie sie das Gelernte auf die Bühne bringen wollte. So kam es, dass einige einen kurzen Dialog auf Japanisch vorführten, die anderen ein Modell eines intelligenten und zukunftsorientierten Gartens vorstellten oder auch ein „Worstcase-Szenario“ von 2040 bezüglich des Klimawandels anhand einer Nachstellung der Tagesschau dargeboten wurden. Es war dabei spannend zu sehen, wie viel Mühe sich alle Workshops in den fünf Tagen gegeben hatten und wie unterschiedlich die Arbeit in den Gruppen gewesen war. 

In diesem Sinne können wir nur dankbar sein, dass wir an dieser 18. Schülerakademie teilnehmen durften. Wir haben innerhalb dieser Woche so viel gelernt, neue Menschen getroffen und einfach sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Eigentlich konnten wir am Freitag kaum glauben, dass die Woche schon rum war und hätten uns noch mindestens eine weitere Woche mit den im Workshop behandelten Themen beschäftigen können. Daher können wir dieses Projekt nur weiterempfehlen und hoffen, dass alle weiteren Teilnehmer*innen eine genauso schöne Zeit haben werden, wie wir sie hatten. 


Exkursion nach Osnabrück

Nein, keinen Kurztrip in den tropischen Regenwald, sondern in das Amazonas-Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück machten die beiden Erdkundekurse des 13. Jahrgangs am Donnerstag, den 14.10.2021. Das Regenwaldhaus mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ließ die Schülerinnen in die tropische Lebenswelt eintauchen. Thematisch angeleitet wurde dieser authentische Lernort mit einer interessanten und anschaulichen Führung zur tropischen Vegetation durch Lisa Grützmacher, einer Studentin an der Universität. 

Thematischen Schwerpunkt der Tagesexkursion bildete die historische und neuere Stadtentwicklung, die anhand von Raumbeispielen in der Osnabrücker Innenstadt durch gelungene Kurzreferate der Schülerinnen veranschaulicht wurde. Begleitet wurden die Erdkundekurse von Hon. Prof. Dr. Mittelstädt, einem Lehrbeauftragten für Geographiedidaktik am Institut für Geographie der Universität Osnabrück, der mit den Schülerinnen in den Dialog trat und mit seinem Fach- und Hintergrundwissen die Exkursion bereicherte. Stationen waren dabei unter anderem der Marienplatz und das Historische Rathaus, in dem anhand eines Modells der Innenstadt im Jahr 1633 die mittelalterliche Stadtentwicklung in den Blick genommen wurde. Natürlich durfte auch ein Besuch des Friedenssaals nicht fehlen, in dem 1648 der Westfälische Friede ausgehandelt wurde. Dabei wurde die Gruppe Zeuge des traditionellen Steckenpferdreitens der Osnabrücker Viertklässler, das jedes Jahr zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden durchgeführt wird. Nach einem Gang durch die Altstadt wurde eine Zwischenstation am Schloss, dem Hauptgebäude der Universität, eingelegt, wo die Bedeutung Osnabrücks als Bildungsstandort thematisiert und von den Schülerinnen mit großem Interesse verfolgt wurde. Einen thematischen Abschluss bildeten Veränderungen im Einkaufsverhalten mit strukturellen Auswirkungen auf die Osnabrücker City.

Die Exkursion war Teil der von Frau Janßen geplanten Unterrichtsreihe zum Thema Stadtgeographie. Außerdem wurde die Exkursion von Frau Laprell und Herrn Kramer begleitet. 

Toller Erfolg beim Stadtradeln!

Exkursion zur Hochschule Emden- Leer

von Hanna Schade und Sina Hegemann

Am Donnerstag, den 23.9.2021, besuchten wir, die Schülerinnen des Seminarfachs Technik der Jahrgänge 12 und 13 zusammen mit Frau Schleinhege-Buß und Herrn Schleinhege das Maritime Technikum in Leer. Anlass war das 100-jährige Jubiläum des Clubs Soroptimist International, eine weltweite Bewegung berufstätiger Frauen, die sich unter anderem mit den 17 UN-Zielen der Nachhaltigkeit befasst. Knapp eine Woche nach Einweihung des Maritimen Technikums, ein Forschungszentrum für Studierende und Forscher*innen der Schifffahrt in Leer, durften wir dieses als eine der ersten Gruppen besichtigen. Passend zum Thema „Strukturwandel und Nachhaltigkeit in der Region“ haben wir uns Simulationsversuche in einem Wasserbecken, einem Windkanal und einem Antriebslabor angeschaut. Die dort untersuchten alternativen Antriebskräfte könnten in Zukunft zu einem klimaneutralen Schiffbau beisteuerMariengymnasiums. Sie berichtete u.a. von einem von Student*innen entwickelten Solarboot, welches quasi auf dem Wasser schwebt und bereits für Schulwege in Uganda eingesetzt wird ( Link: youtubeIm Anschluss erklärte Professor Dr. Jann Strybny Projekte der Hochschule, unter anderem den EcoFlettner-Rotor und das Wassertaxi der Reederei Norden-Frisia. Danach folgte ein Beitrag von Silke Kuhlemann, Projektmanagerin der Ems-Achse. Sie erläuterte, wie die Hochschule und Wirtschaft gemeinsame Projekte in der Region umsetzen. Besonders spannend war der Beitrag von Frau Professor Dr. Kathrin Ottink, einer ehemaligen Schülerin des ). Sie und Professor Dr. Agnes Pechmann, die den Studiengang NaPriMa vorstellte, ermutigten uns, nicht vor einem technischen Studium zurückzuschrecken. 

Abschließend gab es noch Kürbissuppe und Getränke, organisiert durch die Soroptimistinnen. 

Während der Projekttage Startklar im September 2021 hatten wir Besuch von der Karateschule Papenburg. Alle Schülerinnen des Jahrgangs 8 konnten hier eine Doppelstunde lang wichtige Erfahrungen zusätzlich zum Unterricht im Bereich Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung sammeln. 

Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung am Mädchengymnasium

Gerade für unsere Schülerinnen ist es ein wichtiges Thema zu lernen, wie sie sich im Notfall vor Übergriffen schützen können. Daher legen wir einen großen Stellenwert auf die regelmäßige Schulung von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Bereits in Klasse 5 lernen die Mädchen einiges über ihre Außenwirkung in Bezug auf Körperhaltung, Mimik, Gestik und Stimme. Etwa alle zwei Jahre wird eine Einheit zu dem Thema im Sportunterricht durchgeführt. In der Mittelstufe wird dann mit Boxpratzen und Trittpolstern gearbeitet. Ergänzt werden die Vermittlungen von Schlag- und Tritttechniken durch eine theoretische Basis. Wie verhalte ich mich präventiv? Was kann ich in einer Gefahrensituation tun? Rollenspiele helfen, Handlungsoptionen zu erkennen und einzuüben.

Während der Projekttage Startklar im September 2021 hatten wir Besuch von der Karateschule Papenburg. Alle Schülerinnen des Jahrgangs 8 konnten hier eine Doppelstunde lang wichtige Erfahrungen zusätzlich zum Unterricht im Bereich Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung sammeln. 

Gesundheitstage für Jahrgang 10

Während der STARTKLAR-Projekttage hatten die Schülerinnen des Jahrgangs 10 einen Schwerpunkt in der Gesundheitserziehung. Zwei Tage wurden inhaltlich mit diesen Themen gefüllt. Die Schülerinnen konnten den Erste Hilfe Kurs für den Führerschein erwerben. Die Ausbildung übernahmen Erste Hilfe-Ausbilder vom Deutschen Roten Kreuz. Hierbei wurden viele wichtige Tipps vermittelt, wie man im Notfall handeln muss. 

Am zweiten Tag mit dem Schwerpunkt Gesundheit wurden den Mädchen mit kräftigen Beats eingeheizt und sie konnten etwas für ihr physisches Wohlbefinden tun gemäß dem Motto „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“. Mit einer Stunde Zumba unter Anleitung erfahrener Zumba-Übungsleiterinnen hatten die MG-Schülerinnen viel Spaß. Anschließend konnten sie sich bei einem gesunden Frühstück gemeinsam stärken. Am zweiten Vormittagsabschnitt wurde es wieder ernster. Die Schülerinnen schauten gemeinsam dem Film „Loverboys“, der an einem Fallbeispiel aufzeigt, wie ein junges Mädchen in die Abhängigkeit eines Mannes rutscht und so zur Prostitution gebracht wird. Wichtig war danach die Aufarbeitung des Films durch unsere Beratungslehrerinnen. Sie haben das Thema anschließend ausgeweitet auf eine persönliche Ebene, um an die Mädchen zu appellieren, ihre Grenzen kennenzulernen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um im richtigen Moment auch NEIN zu sagen. In diesem Jahr waren die Gesundheitstage auf zwei Tage begrenzt, da am dritten Tag noch Inhalte mit dem Klassenlehrer sowie zur Berufsberatung geplant waren. Insgesamt wurden die Angebote sehr motiviert und aktiv angenommen.

Aktionswoche im Sport: SCHULSPORT-STAFFETTE

Etwas Ehrgeiz und viel Spaß zu Schuljahresbeginn

In diesem Schuljahr finden die Wettbewerbe von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics nicht in gewohnter Form statt. Daher nahm das Mariengymnasium an der Schulsport-Staffette  teil, die von der Deutschen Schulsportstiftung als Alternative ins Leben gerufen wurde.

Die ersten Sportstunden dieses Schuljahres in der Aktionswoche vom 06.09. bis 10.09.standen bei den Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 ganz im Zeichen kleiner Wettbewerbe und Spieleabzeichen. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln bestritten die Mädels kleine Stationen verschiedener Disziplinen und wurden zum Schluss mit einer Urkunde belohnt. 

Die Neuankömmlinge aus Jahrgang 5 starteten auf unserer Außenanlage mit einem leichtathletischen Dreikampf im 50-Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Die Klassen 6 konnten dank des Materials vom Deutschen Fußball Bundes das DFB-Paule Schnupperabzeichen ablegen. Die 8er hatten Freude bei kleinen Stationen und Geschicklichkeitsübungen aus dem Sportspiel Basketball. Die Jahrgänge 9 und 10 versuchten sich erfolgreich an den Spieleabzeichen Silber und Gold in der Sportart Volleyball. 

Das Kennzeichen der Aktionswoche war, dass die Mädchen mit viel Freude und Einsatz gemeinsam als Klasse die Aufgaben absolvierten. Am Ende stand keine Notenliste, sondern der Stolz etwas geschafft zu haben. Als Einstieg in das neue Schuljahr war dies sicher eine gelungene Aktion. 

WIK 

Feierliche Verabschiedung

Klaus Scholten geht in den wohlverdienten Ruhestand

 Das Mariengymnasium ließ es sich nicht nehmen, den geschätzten Englisch- und Deutschlehrer Klaus Scholten in einer Feierstunde gebührend zum Ende seiner Schullaufbahn zu verabschieden. 

Zum Ende des Schuljahres holte nun die Schulgemeinschaft in einer Feierstunde an frischer Luft auf dem Rasenhof der Schule die Würdigung des langjährigen Fachobmanns für das Fach Englisch nach, weil eine Verabschiedung wegen der Kontaktbeschränkungen Ende Januar nicht möglich gewesen war. 

Schulleiter Michael Bloemer verwies in seiner Laudatio auf Scholtens Examensarbeit mit dem Titel „Die Rastlosigkeit des Helden in Goethes Faust-Dichtung“. Der Titel sei im übertragenen Sinne Programm für das unermüdliche Wirken des ideenreichen und durchsetzungsstarken Pädagogen gewesen. Scholten, der vor einigen Jahren den Titel „Lord of Cork“ verliehen bekommen hatte, habe sich noch drei weitere Auszeichnungen erworben, die sein Wirken am Mariengymnasium gut zusammenfassen würden: 

„Master of exchange“ – Wie kaum ein anderer sei Scholten für die mehr als 30 Austauschfahrten auf die Kanalinsel Guernsey aktiv gewesen. Generationen von Schülerinnen hätten von dem Austausch des MG mit der Partnerschule „The Ladies‘ College“ profitiert. 

„Master of creative writing“ – Scholtens Steckenpferd sei die Dichtkunst. Eines seiner eigenen Texte habe es in die „Bibliothek deutschsprachiger Gedichte“ geschafft. Kein Wunder also, dass Scholten der richtige Mann gewesen sei, um Schülerinnen in seiner AG Kreatives Schreiben zum Verfassen einer Vielfalt an kreativen Texten zu Themen wie Gemeinschaft, Freundschaft, Liebe und den Sinn des Lebens zu motivieren. Beweis für die Qualität der Schülerinnenbeiträge sei nicht zuletzt die Lesung der Schülerinnentexte durch professionelle Schauspieler*innen in der „Alten Drostei“ in Papenburg sowie der Abdruck der kreativen Texte in Buchform gewesen („Poetry School – Poetische Geschichten von Schülerinnen des Mariengymnasiums Papenburg“). 

„Master of mindmap“ – Es sei die besondere Kunst eines Lehrers, auch komplexe Inhalte so strukturiert im Unterricht oder in Fachsitzungen aufzubereiten, dass Ordnung und Sinnbezüge ein Verstehen und Behalten ermöglichen. Dies sei Scholten nicht zuletzt immer wieder mit Hilfe eines gekonnten Einsatzes von „Mindmaps“ gelungen. 

Die Englischfachgruppe, der Scholten selbst jahrelang als Fachobmann vorstand, bedankte sich mit vielen lobenden Worten bei ihrem überreichte dem Kollegen zum Abschied einen Koffer mit vielen persönlichen Erinnerungen. 

Auch die Deutschfachgruppe, der Scholten jahrzehntelang angehörte, würdigte ihren Kollegen mit einem eigens für ihn geschriebenen Poetry Slam-Text, vorgetragen von der Autorin und Kollegin Kira Gerwin. Als Geschenk zum Abschied und als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit erhielt der Geehrte ein Bild, das den „Lord of Cork“ auf ganz eigene Weise darstellt, sowie entsprechend gravierte Manschettenknöpfe. 

Auch die Schulelternratsvorsitzende Silvia Wollert dankte Herrn Scholten für dessen engagierten Einsatz zum Wohle der Schülerinnen und überreichte ihm im Namen der Elternschaft ein Präsent als Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit. 

Die Schulgemeinschaft des Mariengymnasiums wünscht Herrn Scholten viel Freude und Gottes Segen für seinen wohlverdienten Ruhestand. 

Kreativ-Wettbewerb „333 Tage Corona und ich“ – Siegerinnen am Mariengymnasium geehrt

 85 Schülerinnen des Mariengymnasiums hatten sich am „Corona-Wettbewerb“ beteiligt, bei dem es darauf ankam, sich mit dem eigenen Erleben der Corona-Krise kreativ auseinanderzusetzen. Eine vielfältige Palette an Gedichten, Poetry Slam-Texten, Collagen, Audio- und Videodateien gehörten zu den insgesamt 140 Einsendungen an die Jury des Wettbewerbs, die sich aus Vertreter*innen des Ehemaligen- und Fördervereins, der Eltern- und Lehrerschaft sowie der SV zusammensetzte. Die Jury sichtete alle Wettbewerbsbeiträge und kürte die drei besten Beiträge jeweils für die Doppeljahrgänge 5/6, 7/8, 9/10 und 11 bis 13. Der Ehemaligen- und Förderverein des MG hatte die Preise in Form von Bücher- und Kinogutscheinen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt jede Teilnehmerin am Wettbewerb eine von Lehrer Klaus Scholten gestaltete Urkunde als Dankeschön für die Bereitschaft der Schülerinnen, ihre Zeit und ihre Ideen in den Wettbewerb einzubringen. Schulleiter Michael Bloemer, der den Wettbewerb ins Leben gerufen hatte und der die eingereichten Beiträge mit dem Prädikat „beeindruckend“ versah, überreichte die Urkunden und Geschenke an die jeweiligen Preisträgerinnen coronakonform jeweils jahrgangsweise. 

Offenbar war es ein Anliegen vieler Schülerinnen, die für alle außergewöhnliche Lebenssituation einer Corona-Pandemie zu reflektieren. Etwas verallgemeinert lässt sich als Aussagen der Wettbewerbsbeiträge festhalten: Anfangs, als die Schule am 13.3.2020 zum ersten Mal für den Unterricht geschlossen wurde, freuten sich viele Schülerinnen über die zusätzlichen freien Tage kurz vor den Osterferien. Doch dann dämmerte es den meisten, dass die Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie auch das soziale Leben stark einschränkten. Oma und Opa konnten nun nicht mehr besucht werden, auch das unbeschwerte Treffen mit Freundinnen war plötzlich nicht mehr möglich. „Ich habe eine große Familie und der persönliche Kontakt fehlte mir sehr, zum Beispiel der zu meinen Großeltern“, so die Abiturientin Christina Brink, die mit ihrem poetischen Text den zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Und dann die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit zu tragen und ständig auf die Hygiene achten zu müssen, beide Vorsichtsmaßnahmen trübten weiter die Stimmung vieler Schülerinnen. Hinzu kam die Belastung durch die ständig sich ändernden Formen des Unterrichtens: Im Lockdown das Homeschooling mit vielen Videokonferenzen und Aufgaben, die eigenständig zu Hause gelöst werden mussten; dann wieder Wechselunterricht in der Schule mit halben Klassen, festgelegten Sitzplätzen, Gesichtsmasken und Lüftungskonzepten. Aber am Ende vieler Beiträge drückt sich oftmals die Zuversicht und Hoffnung auf ein baldiges Ende der Einschränkungen aus und damit auf ein möglichst normales Schulleben, wie es das vor der Corona-Pandemie gegeben hatte. „Ich habe gelernt, die kleinen Dinge des Lebens mehr zu schätzen und meine Zeit besser einzuteilen“, kann Rieke Thomann, die mit ihrem Bild „Isolation“ den ersten Platz in der Gruppe „Jahrgang 11-13“ erreichte, der Corona-Zeit auch etwas Positives abgewinnen. 

Die Schülerinnen haben durch die Teilnahme am Wettbewerb ihre persönlichen Eindrücke der Pandemiezeit ein Stück weit verarbeiten können und für sich auch den Wert eines „normalen“ Zusammenlebens zu schätzen gelernt. 

Abitur 2021 am Mariengymnasium Papenburg
– Abschied und Aufbruch –

Die Feierlichkeiten zum Abitur 2021 begannen mit einer heiligen Messe in der Kirche St. Antonius, Papenburg. „Abschied und Aufbruch“ war das Thema, zu dem sich die Abiturientinnen Lieder und Gebete ausgesucht hatten. 

Die anschließende Verleihung der Abiturzeugnisse an die Abiturientinnen des Mariengymnasiums fand im Papenburger Hotel Hilling statt. Der Schulleiter, Michael Bloemer, hob in seiner Rede hervor, dass diese Abiturientia in besonderem Maße eine Reifeprüfung abgelegt habe, da sie durch die coronabedingten Besonderheiten gewachsen und gereift sei. Und er fand die verbindenden Elemente in Liedtexten von Ben Zucker, Juli und der Bergpredigt: Jede Abiturientin könne nun ihren Lebensweg finden, sei qualifiziert für ein Studium, eine Ausbildung oder einen Freiwilligendienst.

Alle 62 Schülerinnen haben das Abitur bestanden, die Durchschnittsnote lag bei 2,4. Nahezu ein Drittel erreichte „eine Eins vor dem Komma“. Zahlreiche Schülerinnen wurden in den Fächern Mathematik, Französisch, Chemie, Religion, Physik und Biologie für besondere Leistungen geehrt.

Die Elternvertreterin, Ulrike Schwennen, wünschte den Schülerinnen der Abiturientia Mut für die Schritte in die Zukunft und gab den Rat: „Folge deinem Herzen und höre nie auf zu träumen.“

Die drei Jahrgangssprecherinnen Nena Gerdes, Hannah Thomann und Anna-Sophie Korden ließen in einer launigen Rede ihre Schulzeit Revue passieren und ihre Aufbruchstimmung deutlich erkennen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt von modernen und klassischen E-Piano-Beiträgen der Abiturientin Thalia Schmock von Ohr und einem a-capella-Stück der Wise Guys, das von den Lehrerinnen und Lehrern eingesungen und im Videoformat präsentiert wurde.

Das Psalmprojekt

Im Religionsunterricht spielt die Bibel eine wichtige Rolle. Im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Bibel bzw. unterschiedlicher biblischer Texte wurde im evangelischen Religionsunterricht des 8. Jahrgangs (8 Re2) das Buch der Psalmen näher betrachtet. Die Schülerinnen haben sich dabei Grundwissen über die Psalmen und die verschiedenen Psalmgattungen angeeignet, sich mit der Bildwelt und Bildersprache des Psalters auseinandergesetzt, die Bedeutung unterschiedlicher Psalmen in der Zeit ihrer Entstehung betrachtet, sich aber auch mit der aktuellen Bedeutung der Psalmen (z.B. in der Befreiungstheologie oder im Zusammenhang mit den Thema „Psalmen und Mobbing“) sowie mit modernen „Psalmen“ des 20. Jahrhunderts beschäftigt.

Unser „Psalmprojekt“ begann in der Zeit des letzten Lockdown. Nach einer kurzen Einführung sollten sich alle Schülerinnen des Religionskurses 8 Re2 einen Psalm aussuchen, ihn in eine Psalmgattung einordnen und sich kreativ mit „ihrem“ Psalm auseinandersetzen, also ihn umschreiben, eine Collage oder ein Bild gestalten, den Psalm interpretieren etc.. Diese Arbeiten wurden später gesichtet, z.T. überarbeitet und noch um einige weitere Texte und Bilder ergänzt.

Die Ergebnisse dieser kreativen Auseinandersetzung mit dem Psalter werden nun auf einer Stellwand der Schulöffentlichkeit präsentiert (siehe Foto).

Insa Buskohl

Willkommenstag für die neuen Fünftklässlerinnen am Mariengymnasium

„Herzlich willkommen“ hieß am Samstagvormittag im Mariengymnasium für die Grundschülerinnen der 4. Klasse, die nach den Sommerferien an das Mariengymnasium wechseln.

Das Mariengymnasium hatte alle zukünftigen Fünftklässlerinnen zu einem ersten Kennenlernen des Mariengymnasiums eingeladen, da aufgrund der Corona-Pandemie der Schnuppertag Ende Januar nicht stattfinden konnte. Zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen (Frau Sikkes-Watermann und Frau Schöpper für die zukünftige 5a sowie Frau Körte und Frau B. Kuhlemann für die zukünftige 5b) und mit einigen anderen Lehrerinnen und Lehrern erkundeten die „Neuen“ die unterschiedlichen Räumlichkeiten des Mädchengymnasiums.

Auf ihrem Weg durch die Schule lernten die zukünftigen Schülerinnen ihr neues Klassenzimmer, den Musiksaal, die Bibliothek, den Computerraum, die Cafeteria, den Rasenhof mit Kletterwand und Spielgeräten sowie die Sporthallen kennen. Überall gab es etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren. 

In ihrem zukünftigen Klassenzimmer konnten die Schülerinnen schon einmal einen farbigen Fingerabdruck und ihren Namen auf einer vorbereiteten Klassenleinwand hinterlassen. 

Wir wünschen Euch, liebe zukünftige Fünftklässlerinnen, zunächst einen guten Abschluss Eurer Grundschulzeit und erholsame Sommerferien. Und dann geht es für Euch am 2. September im Mariengymnasium los! Wir freuen uns auf Euch!!!

Abitur in Coronazeiten

Das diesjährige Abitur wurde mittlerweile geschrieben. Passend dazu haben wir ein neues Video auf unserem YouTube-Kanal hochgeladen. Wenn ihr wissen möchtet, wie es den Abiturientinnen während ihrer Vorbereitungszeit und der Prüfungen ergangen ist und wie sie ihre Zukunft planen, dann könnt ihr euch das Video hier anschauen.

Mathe Profis beweisen ihr Können beim Känguru-Wettbewerb 2021

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für jährlich mehr als 6 Millionen TeilnehmerInnen in mehr als 80 Ländern weltweit. Jedes Jahr im März setzen sich allein in Deutschland knapp 970.000 SchülerInnen an die gestellten Aufgaben. 

Auch in diesem Jahr haben 65 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 10 des Mariengymnasiums freiwillig daran teilgenommen. Da sie zu dem Zeitpunkt coronabedingt im Distanzlernen waren, haben sich die Schülerinnen online an die mathematischen Knobelaufgaben gemacht. 

Besonders erfolgreich waren dabei die Schülerinnen Jana de Boer und Carla Maiwurm (beide Klasse 5 b) sowie Luana Seeger (Klasse 6d), die jeweils einen 2. Preis erreicht haben. Neben einem 3. Preis, den Liv Brinker (Klasse 8FL2) erzielt hat, können sich Emma Terfehr (Klasse 5c) und Luana Seeger darüber freuen, den längsten Kängurusprung gemacht zu haben, d.h., dass sie die größte Anzahl an Aufgaben am Stück richtig gelöst haben. Zur Belohnung erhalten die erfolgreichen Schülerinnen verschiedene Sachpreise. 

Das MG auf YouTube!

Seit einigen Wochen sind wir nun auf YouTube aktiv und haben bereits sieben Videos für euch hochgeladen. Darunter finden sich Einblicke in unsere Feste und Veranstaltungen, einige Interviews aktiver und ehemaliger Schülerinnen sowie eine Vorstellung der Chorklasse. Weitere Videos sind bereits in Planung, sodass wir in regelmäßigen Abständen neue Beiträge mit euch teilen können. Seid gespannt!

Wer mag, darf unsere Schule natürlich gerne mit einem kostenlosen Klick auf „Abonnieren“ unterstützen und den Kanal Freunden und Bekannten weiterempfehlen.

Hier könnt ihr uns einen Besuch abstatten:

Link zu YouTube

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt

„Sage HALT!“ – „Finde HALT!“ – Schutzraum für unsere Schülerinnen wird erweitert

Arbeitskreis „Schutzkonzept: Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“

Das nächste Treffen der Gesamtgruppe findet am 26. Mai statt. Die Treffen der Untergruppen des Arbeitskreises, die sich um spezielle Themen für einzelne Doppeljahrgänge kümmern, laufen seit April 2021.

Catcalling, Cybergrooming und Co. – alte und neue Formen der sexuellen Belästigung im Leben unserer Schülerinnen sind Thema einer gemischten Gruppe aus Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften.

Gemeinsam geht es zunächst darum wahrzunehmen, ob und inwiefern Formen sexualisierter Gewalt im schulischen und persönlichen Umfeld unserer Schülerinnen anzutreffen sind. In der heutigen Gesellschaft reicht die Palette von Übergriffen gegen Frauen (und Männern) von herabwürdigenden Blicken, über vulgäre Beleidigungen und unsittliche Berührungen bis hin zu sexuellem Missbrauch. Auch die zunehmenden Gefährdungen im Internet, z.B. durch das Cybergrooming, sind Thema, um daraus Schutzkonzepte als Handreichungen für Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte zu entwickeln.

Wir wollen das Mariengymnasium noch umfangreicher darin stärken, dass unsere Schülerinnen nicht allein gelassen werden, wenn sie Opfer von sexualisierter Gewalt geworden sind. Schülerinnen müssen die Schule als einen sicheren Schutzraum erfahren, in dem sie Erwachsene finden, die wissen, was zu tun ist. Hier sind bereits die Klassenlehrer*innen sowie die Beratungslehrerinnen unserer Schule die ersten Anlaufstellen, um Schülerinnen Schutz und Hilfen anzubieten.

Das Mariengymnasium fängt mit seiner Präventionsarbeit nicht bei Null an, sondern kann auf seit vielen Jahren laufende Maßnahmen zurückgreifen: Selbstverteidigungskurse für die Unterstufe, Präventionsveranstaltungen gegen Alkohol- und Drogenkonsum sowie Cybermobbing in der Mittelstufe und die Gesundheitstage in der Oberstufe bilden die Basis, auf der die Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt aufbauen können.

Dieser Arbeitskreis ist auf Initiative der Schulstiftung als Trägerin des Mariengymnasiums ins Leben gerufen worden. Wir wollen präventiv dafür sorgen, dass Schülerinnen unter der Überschrift „Sage HALT“ in der Lage sind, sich gegen sexualisierte Gewalt zu wehren und dass die Schule nicht so leicht zum Tatort werden kann. Andererseits muss das Mariengymnasium noch stärker zum Schutzort ausgebaut werden, so dass jede Schülerin, die in Not gerät, sagen kann: Hier finde ich HALT.

Bisherige Treffen haben stattgefunden am 27. Oktober 2020, 9. Februar, 16. März, 20. April 2021. Treffen der jahrgangsbezogenen Untergruppen laufen seit April 2021.

Ansprechpartner: Herr Siewe (SIEW)

Informationen zur 2. Fremdsprache

Hier finden interessierte Eltern Informationen zur 2. Fremdsprache in Klasse 6