Aktuelles rund um das MG

Baum Nr. 65 für das Mariengymnasium

Bürgermeisterin Gattung pflanzt Ginkgobaum auf dem Schulgelände des Mariengymnasiums Papenburg 

 Papenburgs Bürgermeisterin Vanessa Gattung hat im Rahmen ihrer Baumpflanzaktion einen Ginkgobaum am Mariengymnasium gepflanzt. „Dieser Baum passt besonders gut in eine Schule, da seine Früchte das Denk- und Konzentrationsvermögen fördern“, so die Bürgermeisterin. 

Die Schülersprecherin des Mariengymnasiums, Marie – Louise Suhle, freute sich ebenso über das Geschenk wie der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung, Sebastian Jendt. Assistiert vom Hausmeister der Schule, Helmut Schmitz, fand der 65. Baum der Pflanzaktion seinen passenden Platz. „Der gewählte Ort auf der Rasenfläche eignet sich sehr gut, denn hier spielen vornehmlich die Schülerinnen der Unterstufe. Sie werden das Wachsen der über zwei Meter hohen Pflanze interessiert und gespannt beobachten!“, erwähnte Michael Bloemer, der Schulleiter des Mädchengymnasiums. 

Im anschließenden kurzen Rundgang durch die Schule überzeugte sich die Bürgermeisterin von der Attraktivität der neu gestalteten Räume für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Kunst. In diesen Räumen lasse es sich sehr gut lernen, experimentieren und gestalten. Ob die Energieversorgung von Decke herab an den Schülerarbeitsplätzen, die geräumigen Sammlungsräume für die Fachgruppen oder die technische Ausstattung der Präsentationsflächen – alles sei sehr ansprechend, modern und innovativ, so die Bürgermeisterin. 

„Ich werde bei meinem nächsten Besuch im Mariengymnasium natürlich wieder nach meinem Ginkgobaum schauen und hoffen, dass er einige Zentimeter gewachsen ist“, verabschiedete sich Vanessa Gattung. 

COMING SOON

Digitaler Schnuppertag und „Komm, wir zeigen dir unsere Schule!“

Anfang Januar erhalten du und deine Grundschule weitere Informationen.

Wir wünschen dir ein schönes Weihnachtsfest, schöne Ferien und alles Gute für das Jahr 2022!

Im Namen der Schulgemeinschaft des Mariengymnasiums Papenburg

Michael Bloemer (Schulleiter)

Angelus-Sala-Preis für Finja Felisiak

Für ihre hervorragenden Leistungen im Fach Chemie am Mariengymnasium wurde Finja Felisiak aus der Klasse 10 FL1 ausgezeichnet. Sie erhielt den Angelus-Sala-Preis, der jährlich vom Fachbereich Chemie der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 verliehen wird, die besondere schulische Leistungen im Fach Chemie vorweisen können. Im Auftrag der Universität überreichte Frau Schlömer, Fachobfrau für Chemie, die Auszeichnung und einen Buchpreis an Finja. Herzlichen Glückwunsch!

Die Ehrung findet normalerweise am „Tag der Chemie“ in Oldenburg statt, an dem Schülerinnen und Schüler auch das Studienangebot und die Forschungsmöglichkeiten der Universität kennenlernen können. In diesem Jahr musste diese Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie leider erneut ausfallen.

Der Namensgeber des Preises, Angelus Sala, war Arzt und Chemiker und lebte im 17. Jahrhundert. Seine Experimente und Aufzeichnungen haben die moderne Chemie entscheidend mitbegründet. Durch die Preisverleihung tritt Angelus Sala als einer der bedeutenden Chemiker der Vergangenheit in Verbindung mit potenziellen Chemiestudenten der Zukunft.

Bastelanleitung zur adventlichen Überraschungstüte für Grundschülerinnen

Karriere in Wissenschaft und Wirtschaft

Ehemalige Schülerinnen des Mariengymnasiums ermutigen Mädchen zum Maschinenbau


Papenburg. Bei einem Vortragsabend im Forum des Papenburger Mädchengymnasiums (vor der Verschärfung der Coronaregeln am 24.11.21) informierten Dr.-Ing. Kathrin Ottink und Sandra Freericks über ihren beruflichen Werdegang im Anschluss an ihr Abitur. „Kreativ unterwegs – Produktentwicklung regional und international“ hatten beide Referentinnen ihren Kreativvortrag überschrieben. Ottink erlangte ihr Abitur 2003 und ist heute als Professorin an der Hochschule Emden/Leer im Fachbereich Technik tätig. Freericks, Abiturjahrgang 2006, führt den Titel Master of Engineering und arbeitet bei Baker Hughes in Celle als System-Ingenieurin.

„Ich hätte bei meinem Abi niemals daran gedacht, eines Tages hier an meiner alten Schule für einen Vortrag auf der Bühne zu stehen.“ (Ottink)

Ottink eröffnete den Vortragsabend vor 60 Zuhörerinnen unter Wahrung der Coronabestimmungen mit einem Bekenntnis zum Mariengymnasium als Mädchenschule. Dabei ist sie überzeugt: „Gerade weil es keine Jungen im Physik-Leistungskurs und im Mathematik-Prüfungskurs gegeben hat, habe ich mich getraut, bei naturwissenschaftlichen Experimenten und Aufgabenstellungen im Unterricht aktiv mitzumachen.“ Dabei verwies die promovierte Ingenieurswissenschaftlerin auch auf die Unterrichtsatmosphäre an einer Mädchenschule. „Ich habe das behütete Lernumfeld zu schätzen gewusst, ohne Jungs, die schon an Mofas schrauben“, erklärt sie.  Später habe sie dann selbst Spaß an der Technik gefunden und sich beispielsweise bei der Freiwilligen Feuerwehr engagiert. Aber Ottink musste sich als Frau auch gegen einige Vorurteile durchsetzen. Als Beispiel nannte sie ihre Begegnung mit einem Berater von der „Agentur für Arbeit“. Ihr Interesse für eine technisch-handwerklichen Ausbildung bei einem regionalen Papierhersteller habe dieser mit den Worten kommentiert: „Das überlassen Sie mal lieber den Männern.“

Die mittlerweile mit einer Professur ausgestattete Ingenieurin hielt sich nicht an den Rat der Arbeitsagentur. Vielmehr startete sie nach dem Abitur im August 2003 eine Duales Studium im Bereich Maschinenbau an der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven (heute: Hochschule Emden/Leer) und absolvierte dabei gleichzeitig eine Ausbildung zur Industriemechanikerin bei Nordland Papier. Sie schloss ihr Studium mit dem Schwerpunkt Produktionstechnik als Diplom-Ingenieurin ab, arbeitete als Konstruktionsdesignerin bei einem Unternehmen für Fahrzeugbremsen, um dann an der Leibniz-Universität in Hannover zu promovieren. 2014 erhielt sie ihren Doktortitel im Bereich Maschinenbau. Während und nach ihrer Promotion arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Gruppenleiterin im Bereich Dichtungstechnik sowie bei einem Wirtschafts­unternehmen. Sie stieg ein als Mechanische Projektingenieurin und wurde als solche Teamleiterin. 2017 erhielt sie dann einen Ruf als Professorin für Maschinenelemente und Konstruktion an die Hochschule Emden/Leer. Sie engagiert sich besonders im Bereich der Nachhaltigkeit und der Nachwuchsförderung.

„Let’s be creative!“

Ottink hob den großen Praxisbezug, die Internationalität der Studierenden sowie die Familienfreundlichkeit der Hochschule hervor. „Unsere Hochschule ermöglicht es gut, berufliche Karriere und Familienleben zu vereinbaren“, so die verheiratete zweifache Mutter. In einem kleinen Praxisteil ermutigte Ottink die Zuhörer dazu, selbst kreativ zu werden, um eine innovative Möglichkeit zu entwickeln, „als Lehrkraft unfallfrei Anschauungsmaterial in ein Klassenzimmer zu bringen“. Mit großem Eifer entwickelten die Zuhörer eigene Ideen von der Erstellung einer Zeichnung bis hin zur Umsetzung der Idee in ein Modell aus Knetmasse.

 In einer zweiten Runde berichtete Sandra Freericks, Abiturientin des Jahrgangs 2006, über ihre berufliche Laufbahn. Auch sie habe während ihrer Oberstufenzeit am Mariengymnasium eine Vorliebe für die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer entwickelt. Im Laufe ihrer dreijährigen Ausbildung bei der Meyer Werft als technische Zeichnerin, die sie als „perfekte Vorbereitung für ein Studium“ bezeichnete, entstand ihr Interesse im Bereich Konstruktion. Nach ihrer „Lehre“ wechselte sie zur Fachhochschule nach Aachen und absolvierte dort ihren Bachelor- und Masterabschluss. Während ihres Studiums bemühte sie sich um Einblicke in verschiedene Industriezweige, u.a. bei Miele in Gütersloh. Nach ihrem Studium wechselte sie in die Industrie, um dort im Bereich mechanische Produktentwicklung Konzepte zu erarbeiten, aber auch, um direkt am Produkt die Fertigung zu begleiten und zu testen. Ihre Arbeit bei Baker Hughes führte sie dann auch ins Ausland, zur Produkteinführung in die USA (Oklahoma und Texas) und nach Ägypten (Kairo). Neben ihrer Arbeit im Bereich der Produktentwicklung, der elektronischen Fertigung und der operativen Arbeit vor Ort hob Freericks auch hervor, wie gewinnbringend es sei, Menschen aus anderen Kulturen kennenzulernen und neue Freundschaften zu schließen. Freericks arbeitet heute als System-Ingenieurin und demnächst als Teamleiterin und kann so ihre national und international erworbenen Kenntnisse nutzen, um für Kunden aus aller Welt notwendige Produkte zu entwickeln.

Bei einem abschließenden Rundgang durch die neueingerichteten naturwissenschaftlichen Räume des Mariengymnasiums zeigten sich die beiden Referentinnen des Abends begeistert von der modernen technischen Ausstattung auf Universitätsniveau u.a. mit 3D-Druckern und aktueller Medientechnik. „Wenn meine Töchter einmal die Grundschule verlassen, habe ich den Wunsch, sie am MG anmelden, damit sie wie ich damals am Mariengymnasium mit den Vorzügen eines Mädchen-Gymnasiums unterrichtet werden“, lautete das Fazit der heutigen Professorin Ottink. 

Weitere Vorträge ehemaliger Schülerinnen geplant

Der Vortragsabend mit den beiden Naturwissenschaftlerinnen war der erste in einer Reihe von weiteren Vorträgen ehemaliger Schülerinnen des Mariengymnasiums. Falls es die Coronabestimmungen zulassen, wird unter der Überschrift „Kluge Mädchen – erfolgreich im Leben“ die Pilotin Theresa Stege am 25.1.2022 über ihren Beruf als „Managerin über den Wolken“ berichten. (Bitte die Hinweise auf der Homepage des MG beachten). Dr. Nancy Ann Erickson möchte am 24.03.2022 „Karriereperspektiven für Tiermediziner*innen in der biomedizinischen Forschung“ aufzeigen. Frau Erickson arbeitet für das Robert-Koch-Institut und an der Freien Universität Berlin. Die ehemalige Abiturientin Marlies Uken, Journalistin in Berlin, wird – wenn es die Kontaktbeschränkungen zulassen – am 19.05.2022 von ihrer „Redaktionelle Arbeit im politischen Berlin“ berichten.

Friedenslicht aus Bethlehem im Mariengymnasium angekommen

Auch in diesem Jahr wurde das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte in Betlehem in die ganze Welt verteilt. Über verschiedene Stationen gelangte es am Samstag, den 11. Dezember, zunächst nach Europa und wurde mit einem ökumenischen Friedenslichtgottesdienst in Salzburg begrüßt. Die Pfadfinderinnen Lotte Craayvanger und Jana Klahsen vom Stamm „17 & 4“ brachten das Friedenslicht am Montag, den 13. Dezember, ins Mariengymnasium, wo es von Frau Schmidt-Weihrauch und Herrn Bloemer in Empfang genommen wurde. Die Friedenslichtaktion steht In diesem Jahr unter dem Motto „FRIEDENSNETZ – ein Licht, das alle verbindet“. „Gerade in dieser Adventszeit, die vom Coronavirus überschattet ist, brauchen wir ein Licht, das die Dunkelheit durchbricht, Menschen zueinanderführt und ein Zeichen der Hoffnung für uns alle ist“, so die beiden Vertreter*innen der Schulgemeinschaft bei ihren Dankesworten an die beiden Pfadfinderinnen, die für ihren Einsatz auch ein kleines Geschenk der Schule überreicht bekamen. 

Adventliche Überraschungen als Geschenke für Grundschülerinnen

100 Papiertüten gestalteten unsere Schülerinnen des 5. Jahrgangs mit adventlichen Motiven. In ihnen befinden sich kleine Geschenke für Grundschülerinnen aus dem nördlichen Emsland sowie dem südlichen Teil des Landkreises Leer. Die Lehrerinnen Stefanie Kuhlemann und Kathrin Schlarmann stellten die Geschenktüten jetzt schon einmal im Lehrerzimmer vor.

Die Überraschungsgeschenke bringen ein bisschen die adventliche Atmosphäre aus dem Mariengymnasium zu den Grundschülerinnen, denn leider musste wegen der aktuellen Coronasituation der adventliche Nachmittag für Grundschülerinnen im Mariengymnasium am 4. Dezember ausfallen.

Was befindet sich nun in den schönen Adventspackungen? Das darf natürlich noch nicht verraten werden, damit es eine Überraschung für die Beschenkten bleibt. Nur so viel sei angedeutet: Es hat mit der Advents- und Weihnachtszeit zu tun. Und wer gerne bastelt und liest, wird sich sicherlich sehr freuen.

In den nächsten Tagen werden nun die Adventstüten zu den Grundschülerinnen nach Hause gebracht und das Mariengymnasium hofft, damit allen beschenkten Grundschülerinnen eine kleine Freude zu machen!

Wir wünschen Euch und Euren Familien eine schöne Adventszeit und ein frohes Weihnachtsfest!

(SIW)

Erfolgreiche Teilnahme an der Mathematik-Olympiade

Zwölf Schülerinnen der Mathe-Magie-AG des Mariengymnasiums haben an der zweiten Runde der Mathematik-Olympiade teilgenommen. Die Schülerinnen aus den Jahrgängen fünf bis neun haben zuvor erfolgreich an der ersten Runde teilgenommen, sodass sie sich mit hoher Motivation 180 Minuten (Jahrgänge 5 und 6) bzw. 240 Minuten (ab Jahrgang 7) mit den Aufgaben der zweiten Runde beschäftigt haben. 

Das Mariengymnasium gratuliert folgenden Schülerinnen zur erfolgreichen Teilnahme an der Mathematik-Olympiade: 

Jahrgang 5: Merle Borghorst und Antonia Kroes 

Jahrgang 6: Iga Dabrowska und Mira Fuhrig

Jahrgang 7: Fiona Hertel, Anna Magnus und Johanna van Brakel

Jahrgang 9: Liv Brinker, Helene Magnus, Vera Moor, Hannah Nehe und Mirja Schöpper

Wir freuen uns sehr darüber, auf diese Weise talentierte und interessierte Schülerinnen fördern zu können und wünschen weiterhin viel Freude an der Mathematik. 

Daria, Sarah, Miriam und Liv setzen Werder Bremen schachmatt

 Frauen-Landesliga Niedersachsen Bremen 

Vier Schülerinnen des Mariengymnasiums bilden die Landesliga-Damenmannschaft des Papenburger Schachclubs und besiegen die Favoritinnen von der Weser mit 3:1. 

Bremen. Die zweite Frauen-Mannschaft des Papenburger Schachclubs startete mit einem Sieg in die neue Saison der Frauen-Landesliga Niedersachsen-Bremen. Der erste Wettbewerb führte in die Hansestadt zu den Spielerinnen von Werder Bremen. Alle Bremerinnen waren Favoritinnen in den vier Partien gegen die Papenburger Nachwuchsspielerinnen. Doch es kam anders. Den ersten Punkt steuerte Daria Obst bei. Durch viel Glück erhöhte Sarah Hait auf 2:0 für Papenburg. Im Spiel war ihre neue Spielstärke deutlich zu erkennen. Hier hat sich das Training von Sarah bezahlt gemacht. Das Spiel an Brett 3 wurde von Miriam Evering auf Angriff gespielt. Es gab gute Kombinationen, unvorhersehbare Opfer und Miriams Gegnerin fand immer wieder Züge, um die Angriffe abzuwehren. Dann schlichen sich im Angriff aber Unachtsamkeiten ein, so dass dieses Spiel kippte und verloren ging. Jetzt entschied das letzte Spiel zwischen Liv Brinker aus Neurhede und der Bremerin Emilia Marrufo über Sieg oder Unentschieden. Durch clevere Kombinationen und der schon legendären Nervenstärke im Mittelspiel erkämpfte sich Liv kleine Vorteile, die sie nicht wieder abgab und die ihr und der Mannschaft den Sieg sicherten. Nach dem ersten Spieltag sind Papenburg und Lehrte Tabellenführer vor Spelle. 

Alle vier Spielerinnen, die für Papenburg 2 in Bremen antraten, haben ihre ersten Spielerfahrungen in der Schach-AG des Mariengymnasiums und bei den Schulschachwettkämpfen auf Regional-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene gemacht. Die seit mehr als zehn Jahren laufende kontinuierliche Schacharbeit von Hermann Schmitz und Johanna Wildermann mit unseren Schülerinnen hat sich ausgezahlt. In der Schach-AG wird das Schachspiel von der Pike auf erlernt und gefördert. Die Schach-AG kümmert sich also nicht nur um besondere Talente, sondern ist hier als Breitensport angelegt, denn das Schachspiel stärkt bei allen Spielerinnen Konzentrationsfähigkeit, logisches Denken und Kreativität. 

(Hermann Schmitz, Lothar Siewe) 

Tolles Ergebnis beim Stadtradeln 2021

Platz 3 im Land Niedersachsen und Platz 2 in Papenburg

Das Mariengymnasium hat im September zum zweiten Mal am Stadtradeln teilgenommen. Im dreiwöchigen Zeitraum ging es darum, möglichst viele Fahrradkilometer zu sammeln und das Auto oder das Mama-Taxi auch mal stehen zu lassen und stattdessen selbst in die Pedale zu treten. 

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung hat mit dem Klima-Bündnis e.V. eine Kooperationsvereinbarung zur Durchführung der Kampagne „Stadtradeln 2021“ für Kommunen in Niedersachsen geschlossen. In diesem Rahmen richtet das Kultusministerium gemeinsam mit dem Klima-Bündnis den parallel stattfindenden Wettbewerb „Schulradeln in Niedersachsen“ aus. Ziel des Wettbewerbs ist es, Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren in Alltag und Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Gleichzeitig wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/niedersachsisches-kultusministerium-zeichnet-gewinner-beim-schulradeln-2021-aus-205671.html

Beim Wettbewerb Schulradeln wurden Anfang November niedersächsische Schulen im Gästehaus der Landesregierung in Hannover in drei Kategorien ausgezeichnet: Gesamtkilometer, Fahrradkilometer je Teilnehmer und höchste Anzahl an Teilnehmenden einer Schule. 

In der Kategorie Gesamtkilometer wurden gleich zwei Papenburger Schulen von insgesamt teilnehmenden 489 Schulen in Niedersachsen geehrt. Das Mariengymnasium hat mit stolzen 69.791 km und 510 Radelnden den dritten Platz in dieser Kategorie belegt. Auf Platz zwei lag die Michaelschule Papenburg mit 74.786 km und das Otto-Hahn-Gymnasium aus Gifhorn siegte mit 79.394 km.

Den Geldpreis von 200,00 € nahmen für das Mariengymnasium Verena Kässens aus der Klasse 8FLS3 und Frau Wiepking entgegen. 

Vanessa Gattung, die neue Bürgermeisterin Papenburgs, führte gemeinsam mit Herrn Niendorf für die Stadt Papenburg die Ehrungen des Stadtradelns durch. Auch hier konnte sich das Mariengymnasium über den zweiten Platz und ein Preisgeld freuen. Marieke Glück nahm als Schülerin des MGs den Preis vor dem Papenburger Rathaus entgegen. 

Schulintern wurden die Leistungen ebenfalls geehrt. Es haben sich viele Schülerinnen und LehrerInnen ins Zeug gelegt und fleißig Radkilometer gesammelt. Die meisten Gesamtkilometer hat die Klasse 8FLS3 geschafft mit 7335,35 km, auf Platz 2 liegt die Parallelklasse 8FLS2 mit 4775 km und auf Platz 3 die Klasse 9S1 mit 4137,1 km. Bei Berechnung der meisten Kilometer pro Teilnehmer ergaben sich folgende Sieger: Die Klasse 11.2 mit 261,43 km/TN auf Platz 1, die Klasse 11.3 mit 228,55 km/TN auf Platz 2 und die Klasse 8FLS2 mit 227,38 km/TN auf Platz 3. 

Auch bei den Einzelleistungen wurden viele Kilometer gemacht. Am meisten fuhr von den Schülerinnen Chiara Langner (Kl.11.2) mit 623,7 km, dicht gefolgt von Marieke Glück (10FL2) mit 562 km und Leonie Fleßner (Kl. 9FL2) mit 527 km. Auch die Lehrer waren sehr mobil. Herr Folkers fuhr 667 km, Herr Schmidt 526 km und Frau Schleinhege-Buß 513 km. 

Allen Aktiven ein herzliches Dankeschön!

WIK

Verkehrssicherheit am Mariengymnasium

Bereits vor einigen Wochen konnten die neuen Fünftklässlerinnen mit Sicherheitskragen und Twinkle-LED-Anhängern ausgestattet werden. Dadurch soll die Sichtbarkeit der Schülerinnen im Straßenverkehr vor allem in der dunklen Jahreszeit erhöht werden. Diese Sicherheitsartikel wurden kostenlos von der Aktion Kinder-Unfallhilfe e. V. ( https://kinder-unfallhilfe-online.de) zur Verfügung gestellt. 

Für die Sicherheit der Schülerinnen des Mariengymnasiums sorgen ebenfalls die 69 (!) neuen Verkehrshelferinnen des neunten Jahrgangs, die nach einer theoretischen und praktischen Ausbildung ihren Dienst als Schülerlotsin am Straßenübergang vor der Schule aufgenommen haben. Somit haben wir an unserer Schule zurzeit 189 ausgebildete Verkehrshelferinnen. 

Die Schulgemeinschaft bedankt sich bei allen engagierten und zuverlässigen Verkehrshelferinnen, die nicht nur bei Wind und Wetter ihren Dienst verrichten, sondern auch ihren jüngeren Mitschülerinnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. 

Uwe Kramer

„Lange Nacht der Mathematik“ – Jede Menge Knobelspaß

Am Freitagabend, den 19.11.2021, knobelten 17 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Mathe-Magie-AG aus den Jahrgängen fünf bis neun an kniffligen Rechenaufgaben. Bis in die Nacht hinein wurden verschiedene komplizierte Aufgaben mit großer Begeisterung und hoher Motivation gelöst. 

Mehr 300 Schulen aus Deutschland und teilweise sogar aus dem Ausland haben sich vorab für die Lange Nacht der Mathematik angemeldet und den Countdown abgewartet. Der Startschuss fiel um 18 Uhr. Unsere Schülerinnen setzten sich direkt mit großer Freude an die zehn mathematischen Knobeleien der ersten Runde. Mehrere Lehrer/innen standen uns unterstützend und mit großer Begeisterung zur Seite. 

Alle Beteiligten zogen an einem Strang und schafften es gemeinsam die zehn Aufgaben der ersten Runde erfolgreich zu lösen, sodass wir uns gleich an die neuen Aufgaben der zweiten Runde gesetzt und begeistert weiter geknobelt haben. Mit rauchenden Köpfen und der sich langsam einsetzenden Müdigkeit hatten wir uns eine Ruhezeit mehr als verdient. 

Insgesamt zogen alle Beteiligten ein sehr positives Fazit und die Lange Nacht der Mathematik wurde zu einem besonderen Erlebnis für alle. Nach so einem tollen Abenteuer steht schon jetzt mit Sicherheit fest, dass wir im nächsten Jahr wieder gemeinsam an dem Wettkampf teilnehmen werden. 

Vorträge ehemaliger Schülerinnen

1. Vortrag: Dienstag, 23.11.2021

Aufgrund der steigenden Infektionszahlen gilt bei allen Vorträgen die 3G-Regel!

Spanisch kochen am Wandertag

Bericht über die 18. Schülerakademie
von Jana Groenewold

„Themen, die einen interessieren“

Es war der Montagmorgen in der zweiten Herbstferienwoche. Ungefähr siebzig Schüler*innen saßen in der Aula des Ludwig-Windthorst-Hauses in Lingen und warteten darauf, dass die 18. Schülerakademie durch den Akademiedirektor Marcel Speker eröffnet wurde. In dieser großen Menge waren auch wir vier Schülerinnen des Mariengymnasiums Papenburg verteilt und waren gespannt auf das, was die kommende Woche bringen würde. 

Alles, was wir im Voraus wussten, war, dass wir in den nächsten fünf Tagen in einem von uns gewählten Workshop arbeiten würden. Außerdem standen auf dem Plan ein Arbeitgeber-Speeddating mit den Unternehmen der Region, darunter zum Beispiel der Verein „St. Bonifatius Hospitalgesellschaft Lingen“, die „Emsland-Stärke GmbH“ oder auch die „Emco-Group“. Am Mittwoch durften wir außerdem auf Exkursion in einen Betrieb gehen, wo unter anderem die Besichtigung der „Röchling Engineering Plastics SE & Co. KG“ sowie des „Institut für Theaterpädagogik“ in Lingen angeboten wurde. 

Insgesamt wurde in fünf verschiedenen Workshops gearbeitet: „Smart Home, smart garden“, „Japan now“, „Slam poetry“, „Ethik in der Medizin“ und „Wir sind jung und brauchen die Welt“. Wie sich bereits innerhalb des ersten Tages herausgestellt hat, waren sowohl alle Workshopteilnehmer* innen sowie die Workshopleiter*innen sehr freundlich und offen, sodass das Arbeiten in der Gruppe von Anfang an viel Spaß gemacht hat. Aber natürlich wurde nicht nur stramm gearbeitet, sondern es gab auch hin und wieder eine Tee- und Kaffeepause, in der einfach nur viel gequatscht wurde und man sich ebenfalls sehr gut amüsieren konnte. Beim Zwischenfazit der Schülerakademie am Mittwochabend, wurden sogar mehrere Male angegeben, dass die Teezeiten das Beste an der ganzen Veranstaltung gewesen wären, was auch das Essen sowie das generelle Zusammenarbeiten in der Gruppe betroffen hätten. Dies können wir auch alle vier unterschreiben, da man ausschließlich auf sehr tolerante Menschen gestoßen ist und es nicht darum ging, auf Leistung zu lernen, sondern darum, sich mit der Gruppe Themen zu erschließen, die einen wirklich interessiert haben und auch aktuelle sind. 

Auf diese Weise konnte also jeder seinen Beitrag zum Endergebnis des jeweiligen Workshops leisten, das dann von den Teilnehmer*innen am Freitag bei der öffentlichen Abschlussveranstaltung präsentiert wurde. Dabei durfte sich jede Arbeitsgruppe vorher selbst aussuchen, wie sie das Gelernte auf die Bühne bringen wollte. So kam es, dass einige einen kurzen Dialog auf Japanisch vorführten, die anderen ein Modell eines intelligenten und zukunftsorientierten Gartens vorstellten oder auch ein „Worstcase-Szenario“ von 2040 bezüglich des Klimawandels anhand einer Nachstellung der Tagesschau dargeboten wurden. Es war dabei spannend zu sehen, wie viel Mühe sich alle Workshops in den fünf Tagen gegeben hatten und wie unterschiedlich die Arbeit in den Gruppen gewesen war. 

In diesem Sinne können wir nur dankbar sein, dass wir an dieser 18. Schülerakademie teilnehmen durften. Wir haben innerhalb dieser Woche so viel gelernt, neue Menschen getroffen und einfach sehr viele schöne Erfahrungen gesammelt. Eigentlich konnten wir am Freitag kaum glauben, dass die Woche schon rum war und hätten uns noch mindestens eine weitere Woche mit den im Workshop behandelten Themen beschäftigen können. Daher können wir dieses Projekt nur weiterempfehlen und hoffen, dass alle weiteren Teilnehmer*innen eine genauso schöne Zeit haben werden, wie wir sie hatten. 


Exkursion nach Osnabrück

Nein, keinen Kurztrip in den tropischen Regenwald, sondern in das Amazonas-Tropenhaus des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück machten die beiden Erdkundekurse des 13. Jahrgangs am Donnerstag, den 14.10.2021. Das Regenwaldhaus mit hoher Temperatur und Luftfeuchtigkeit ließ die Schülerinnen in die tropische Lebenswelt eintauchen. Thematisch angeleitet wurde dieser authentische Lernort mit einer interessanten und anschaulichen Führung zur tropischen Vegetation durch Lisa Grützmacher, einer Studentin an der Universität. 

Thematischen Schwerpunkt der Tagesexkursion bildete die historische und neuere Stadtentwicklung, die anhand von Raumbeispielen in der Osnabrücker Innenstadt durch gelungene Kurzreferate der Schülerinnen veranschaulicht wurde. Begleitet wurden die Erdkundekurse von Hon. Prof. Dr. Mittelstädt, einem Lehrbeauftragten für Geographiedidaktik am Institut für Geographie der Universität Osnabrück, der mit den Schülerinnen in den Dialog trat und mit seinem Fach- und Hintergrundwissen die Exkursion bereicherte. Stationen waren dabei unter anderem der Marienplatz und das Historische Rathaus, in dem anhand eines Modells der Innenstadt im Jahr 1633 die mittelalterliche Stadtentwicklung in den Blick genommen wurde. Natürlich durfte auch ein Besuch des Friedenssaals nicht fehlen, in dem 1648 der Westfälische Friede ausgehandelt wurde. Dabei wurde die Gruppe Zeuge des traditionellen Steckenpferdreitens der Osnabrücker Viertklässler, das jedes Jahr zur Erinnerung an den Westfälischen Frieden durchgeführt wird. Nach einem Gang durch die Altstadt wurde eine Zwischenstation am Schloss, dem Hauptgebäude der Universität, eingelegt, wo die Bedeutung Osnabrücks als Bildungsstandort thematisiert und von den Schülerinnen mit großem Interesse verfolgt wurde. Einen thematischen Abschluss bildeten Veränderungen im Einkaufsverhalten mit strukturellen Auswirkungen auf die Osnabrücker City.

Die Exkursion war Teil der von Frau Janßen geplanten Unterrichtsreihe zum Thema Stadtgeographie. Außerdem wurde die Exkursion von Frau Laprell und Herrn Kramer begleitet. 

Toller Erfolg beim Stadtradeln!

Pressemitteilung des Schulleiters des Mariengymnasiums Papenburg 

Mädchenbildung am Mariengymnasium Papenburg 

Als Schulleiter des Mariengymnasiums Papenburg möchte ich zum Artikel von Christian Belling („Lernen bald Jungs am Mariengymnasium?“) in der Ems – Zeitung vom 02.10.2021 Stellung nehmen. 

Zum aktuellen Zeitpunkt halten das Kollegium und die Schulleitung eine Aufnahme von Jungen am Mariengymnasium nicht für angezeigt Die Schule blickt auf eine über 180-jährige Tradition als Mädchenschule zurück, wobei ein Wechsel zu einer gemischten Schule einen Bruch mit dieser wirkungsmächtigen Traditionslinie darstellen würde. Wir sind – abgesehen von den gesunkenen Anmeldezahlen im Coronajahr 2020/21, für die es vielfältige Gründe gibt, – mit unserem pädagogischen Konzept in der Region überaus erfolgreich. 

Generell gibt es Argumente für eine Koedukation. Es sei hier ausdrücklich unterstrichen, dass sich das Kollegium des Mariengymnasiums bei einer Umwandlung auch mit Leidenschaft der Förderung von Jungen und Mädchen widmen würde. 

Wir sehen in unserem Konzept der Monoedukation ein großes didaktisch – pädagogisches Potenzial. Während staatliche Schulen um Möglichkeiten der besonderen Förderung für Mädchen in allen Bereich ringen, bietet unser Gymnasium tradierte Strukturen, die Jahr für Jahr für exzellente Abschlüsse, auch und besonders im naturwissenschaftlichen Bereich, sorgen. 

Mädchenbildung ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungslandschaft. Daher leistet das Mariengymnasium einen essenziellen Beitrag zur Förderung der Frauen – insbesondere im mathematisch – naturwissenschaftlichen Bereich. 

So lässt sich voller Überzeugung sagen: „Mit klugen Mädchen muss man rechnen!“ 

Exkursion zur Hochschule Emden- Leer

von Hanna Schade und Sina Hegemann

Am Donnerstag, den 23.9.2021, besuchten wir, die Schülerinnen des Seminarfachs Technik der Jahrgänge 12 und 13 zusammen mit Frau Schleinhege-Buß und Herrn Schleinhege das Maritime Technikum in Leer. Anlass war das 100-jährige Jubiläum des Clubs Soroptimist International, eine weltweite Bewegung berufstätiger Frauen, die sich unter anderem mit den 17 UN-Zielen der Nachhaltigkeit befasst. Knapp eine Woche nach Einweihung des Maritimen Technikums, ein Forschungszentrum für Studierende und Forscher*innen der Schifffahrt in Leer, durften wir dieses als eine der ersten Gruppen besichtigen. Passend zum Thema „Strukturwandel und Nachhaltigkeit in der Region“ haben wir uns Simulationsversuche in einem Wasserbecken, einem Windkanal und einem Antriebslabor angeschaut. Die dort untersuchten alternativen Antriebskräfte könnten in Zukunft zu einem klimaneutralen Schiffbau beisteuerMariengymnasiums. Sie berichtete u.a. von einem von Student*innen entwickelten Solarboot, welches quasi auf dem Wasser schwebt und bereits für Schulwege in Uganda eingesetzt wird ( Link: youtube). Sie und Professor Dr. Agnes Pechmann, die den Studiengang NaPriMa vorstellte, ermutigten uns, nicht vor einem technischen Studium zurückzuschrecken. 

Abschließend gab es noch Kürbissuppe und Getränke, organisiert durch die Soroptimistinnen. 

Im Anschluss erklärte Professor Dr. Jann Strybny Projekte der Hochschule, unter anderem den EcoFlettner-Rotor und das Wassertaxi der Reederei Norden-Frisia. Danach folgte ein Beitrag von Silke Kuhlemann, Projektmanagerin der Ems-Achse. Sie erläuterte, wie die Hochschule und Wirtschaft gemeinsame Projekte in der Region umsetzen. Besonders spannend war der Beitrag von Frau Professor Dr. Kathrin Ottink, einer ehemaligen Schülerin des n. 

Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung am Mädchengymnasium

Gerade für unsere Schülerinnen ist es ein wichtiges Thema zu lernen, wie sie sich im Notfall vor Übergriffen schützen können. Daher legen wir einen großen Stellenwert auf die regelmäßige Schulung von Selbstbehauptung und Selbstverteidigung. Bereits in Klasse 5 lernen die Mädchen einiges über ihre Außenwirkung in Bezug auf Körperhaltung, Mimik, Gestik und Stimme. Etwa alle zwei Jahre wird eine Einheit zu dem Thema im Sportunterricht durchgeführt. In der Mittelstufe wird dann mit Boxpratzen und Trittpolstern gearbeitet. Ergänzt werden die Vermittlungen von Schlag- und Tritttechniken durch eine theoretische Basis. Wie verhalte ich mich präventiv? Was kann ich in einer Gefahrensituation tun? Rollenspiele helfen, Handlungsoptionen zu erkennen und einzuüben.

Während der Projekttage Startklar im September 2021 hatten wir Besuch von der Karateschule Papenburg. Alle Schülerinnen des Jahrgangs 8 konnten hier eine Doppelstunde lang wichtige Erfahrungen zusätzlich zum Unterricht im Bereich Selbstbehauptung/ Selbstverteidigung sammeln. 

Gesundheitstage für Jahrgang 10

Während der STARTKLAR-Projekttage hatten die Schülerinnen des Jahrgangs 10 einen Schwerpunkt in der Gesundheitserziehung. Zwei Tage wurden inhaltlich mit diesen Themen gefüllt. Die Schülerinnen konnten den Erste Hilfe Kurs für den Führerschein erwerben. Die Ausbildung übernahmen Erste Hilfe-Ausbilder vom Deutschen Roten Kreuz. Hierbei wurden viele wichtige Tipps vermittelt, wie man im Notfall handeln muss. 

Am zweiten Tag mit dem Schwerpunkt Gesundheit wurden den Mädchen mit kräftigen Beats eingeheizt und sie konnten etwas für ihr physisches Wohlbefinden tun gemäß dem Motto „Ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“. Mit einer Stunde Zumba unter Anleitung erfahrener Zumba-Übungsleiterinnen hatten die MG-Schülerinnen viel Spaß. Anschließend konnten sie sich bei einem gesunden Frühstück gemeinsam stärken. Am zweiten Vormittagsabschnitt wurde es wieder ernster. Die Schülerinnen schauten gemeinsam dem Film „Loverboys“, der an einem Fallbeispiel aufzeigt, wie ein junges Mädchen in die Abhängigkeit eines Mannes rutscht und so zur Prostitution gebracht wird. Wichtig war danach die Aufarbeitung des Films durch unsere Beratungslehrerinnen. Sie haben das Thema anschließend ausgeweitet auf eine persönliche Ebene, um an die Mädchen zu appellieren, ihre Grenzen kennenzulernen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um im richtigen Moment auch NEIN zu sagen. In diesem Jahr waren die Gesundheitstage auf zwei Tage begrenzt, da am dritten Tag noch Inhalte mit dem Klassenlehrer sowie zur Berufsberatung geplant waren. Insgesamt wurden die Angebote sehr motiviert und aktiv angenommen.

Aktionswoche im Sport: SCHULSPORT-STAFFETTE

Etwas Ehrgeiz und viel Spaß zu Schuljahresbeginn

In diesem Schuljahr finden die Wettbewerbe von Jugend trainiert für Olympia & Paralympics nicht in gewohnter Form statt. Daher nahm das Mariengymnasium an der Schulsport-Staffette  teil, die von der Deutschen Schulsportstiftung als Alternative ins Leben gerufen wurde.

Die ersten Sportstunden dieses Schuljahres in der Aktionswoche vom 06.09. bis 10.09.standen bei den Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 ganz im Zeichen kleiner Wettbewerbe und Spieleabzeichen. Unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln bestritten die Mädels kleine Stationen verschiedener Disziplinen und wurden zum Schluss mit einer Urkunde belohnt. 

Die Neuankömmlinge aus Jahrgang 5 starteten auf unserer Außenanlage mit einem leichtathletischen Dreikampf im 50-Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Die Klassen 6 konnten dank des Materials vom Deutschen Fußball Bundes das DFB-Paule Schnupperabzeichen ablegen. Die 8er hatten Freude bei kleinen Stationen und Geschicklichkeitsübungen aus dem Sportspiel Basketball. Die Jahrgänge 9 und 10 versuchten sich erfolgreich an den Spieleabzeichen Silber und Gold in der Sportart Volleyball. 

Das Kennzeichen der Aktionswoche war, dass die Mädchen mit viel Freude und Einsatz gemeinsam als Klasse die Aufgaben absolvierten. Am Ende stand keine Notenliste, sondern der Stolz etwas geschafft zu haben. Als Einstieg in das neue Schuljahr war dies sicher eine gelungene Aktion. 

WIK 

 Stadtradeln in Papenburg – wir am MG sind wieder dabei! 

Bereits im letzten Jahr haben wir erfolgreich und mit Motivation und über 400 Aktiven am Projekt STADTRADELN teilgenommen. Auch in diesem Jahr wollen wir als Schulgemeinschaft an der deutschlandweiten Kampagne zur Klimaverbesserung und Förderung des Radverkehrs teilnehmen. 

Es geht darum, im Zeitraum vom 05.09. – 25.09. möglichst viele Radkilometer zu sammeln. Es zählen alle gefahrenen Kilometer, ob auf dem Schulweg oder in der Freizeit. Die Erfassung erfolgt in den Klassen, bei Jahrgang 12 und 13 in den Sportkursen. 

Im letzten Jahr landete unsere Schule mit 54.162 km knapp auf dem zweiten Platz. Vielleicht schaffen wir es ja in diesem Jahr, die fahrradaktivste Schule Papenburgs zu werden und somit das Schulradeln zu gewinnen. 

Macht mit und radelt viel! Viel Spaß und viel Erfolg! 

Aus dem Wunsch der Klasse 11.1 des ehemaligen Schuljahres 2020/21 heraus, als optionale Erstwählerin einen Überblick über Parteien, ihre Wahlversprechen und Ziele zu erhalten, entwickelten sich teams, die im Politik/Wirtschaft-Unterricht entsprechende Informationen zusammengetragen haben.

Diese Aussagen spiegeln weder die Ansichten der entsprechenden Schülerinnen wider, noch stellen sie Meinungsäußerungen seitens einiger Lehrer/innen, unserer Schule oder des Schulträgers dar. Für den Inhalt der Aussagen sind allein die Parteien verantwortlich. Die Schülerinnen haben deren Vorstellungen lediglich auf Basis einer fundierten Recherche zusammengetragen und aufwändig auf die wesentlichen Vorstellungen reduziert.

An einigen Stellen werden den interessierten und kritischen Lesern Widersprüche und Ungereimtheiten auffallen, phasenweise sogar bedenkliche Pläne und Forderungen, bei denen man trefflich darüber streiten kann, ob sie sich noch auf dem Boden unserer demokratischen Grundordnung und Verfassung befinden, und Grund-, sowie allgemein anerkannte Menschenrechte achten. In diesem Falle sollte man vor den Wahlen die entsprechenden Parteimitglieder damit konfrontieren und sie darüber befragen.

Alle an dieser Arbeit beteiligten Schülerinnen waren mit einer Veröffentlichung der Ergebnisse einverstanden, damit sich auch andere Interessierte gezielt und schnell einen Überblick für eine demokratische und verantwortungsbewusste Wahl verschaffen können.

Viel Information und Erkenntnisgewinn beim Studium wünschen die ehemalige Klasse 11.1 des Mariengymnasiums und ihr Fachlehrer Thomas Schmidt.

Feierliche Verabschiedung

Klaus Scholten geht in den wohlverdienten Ruhestand

 Das Mariengymnasium ließ es sich nicht nehmen, den geschätzten Englisch- und Deutschlehrer Klaus Scholten in einer Feierstunde gebührend zum Ende seiner Schullaufbahn zu verabschieden. 

Zum Ende des Schuljahres holte nun die Schulgemeinschaft in einer Feierstunde an frischer Luft auf dem Rasenhof der Schule die Würdigung des langjährigen Fachobmanns für das Fach Englisch nach, weil eine Verabschiedung wegen der Kontaktbeschränkungen Ende Januar nicht möglich gewesen war. 

Schulleiter Michael Bloemer verwies in seiner Laudatio auf Scholtens Examensarbeit mit dem Titel „Die Rastlosigkeit des Helden in Goethes Faust-Dichtung“. Der Titel sei im übertragenen Sinne Programm für das unermüdliche Wirken des ideenreichen und durchsetzungsstarken Pädagogen gewesen. Scholten, der vor einigen Jahren den Titel „Lord of Cork“ verliehen bekommen hatte, habe sich noch drei weitere Auszeichnungen erworben, die sein Wirken am Mariengymnasium gut zusammenfassen würden: 

„Master of exchange“ – Wie kaum ein anderer sei Scholten für die mehr als 30 Austauschfahrten auf die Kanalinsel Guernsey aktiv gewesen. Generationen von Schülerinnen hätten von dem Austausch des MG mit der Partnerschule „The Ladies‘ College“ profitiert. 

„Master of creative writing“ – Scholtens Steckenpferd sei die Dichtkunst. Eines seiner eigenen Texte habe es in die „Bibliothek deutschsprachiger Gedichte“ geschafft. Kein Wunder also, dass Scholten der richtige Mann gewesen sei, um Schülerinnen in seiner AG Kreatives Schreiben zum Verfassen einer Vielfalt an kreativen Texten zu Themen wie Gemeinschaft, Freundschaft, Liebe und den Sinn des Lebens zu motivieren. Beweis für die Qualität der Schülerinnenbeiträge sei nicht zuletzt die Lesung der Schülerinnentexte durch professionelle Schauspieler*innen in der „Alten Drostei“ in Papenburg sowie der Abdruck der kreativen Texte in Buchform gewesen („Poetry School – Poetische Geschichten von Schülerinnen des Mariengymnasiums Papenburg“). 

„Master of mindmap“ – Es sei die besondere Kunst eines Lehrers, auch komplexe Inhalte so strukturiert im Unterricht oder in Fachsitzungen aufzubereiten, dass Ordnung und Sinnbezüge ein Verstehen und Behalten ermöglichen. Dies sei Scholten nicht zuletzt immer wieder mit Hilfe eines gekonnten Einsatzes von „Mindmaps“ gelungen. 

Die Englischfachgruppe, der Scholten selbst jahrelang als Fachobmann vorstand, bedankte sich mit vielen lobenden Worten bei ihrem überreichte dem Kollegen zum Abschied einen Koffer mit vielen persönlichen Erinnerungen. 

Auch die Deutschfachgruppe, der Scholten jahrzehntelang angehörte, würdigte ihren Kollegen mit einem eigens für ihn geschriebenen Poetry Slam-Text, vorgetragen von der Autorin und Kollegin Kira Gerwin. Als Geschenk zum Abschied und als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit erhielt der Geehrte ein Bild, das den „Lord of Cork“ auf ganz eigene Weise darstellt, sowie entsprechend gravierte Manschettenknöpfe. 

Auch die Schulelternratsvorsitzende Silvia Wollert dankte Herrn Scholten für dessen engagierten Einsatz zum Wohle der Schülerinnen und überreichte ihm im Namen der Elternschaft ein Präsent als Anerkennung und Dank für die geleistete Arbeit. 

Die Schulgemeinschaft des Mariengymnasiums wünscht Herrn Scholten viel Freude und Gottes Segen für seinen wohlverdienten Ruhestand. 

Kreativ-Wettbewerb „333 Tage Corona und ich“ – Siegerinnen am Mariengymnasium geehrt

 85 Schülerinnen des Mariengymnasiums hatten sich am „Corona-Wettbewerb“ beteiligt, bei dem es darauf ankam, sich mit dem eigenen Erleben der Corona-Krise kreativ auseinanderzusetzen. Eine vielfältige Palette an Gedichten, Poetry Slam-Texten, Collagen, Audio- und Videodateien gehörten zu den insgesamt 140 Einsendungen an die Jury des Wettbewerbs, die sich aus Vertreter*innen des Ehemaligen- und Fördervereins, der Eltern- und Lehrerschaft sowie der SV zusammensetzte. Die Jury sichtete alle Wettbewerbsbeiträge und kürte die drei besten Beiträge jeweils für die Doppeljahrgänge 5/6, 7/8, 9/10 und 11 bis 13. Der Ehemaligen- und Förderverein des MG hatte die Preise in Form von Bücher- und Kinogutscheinen dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt jede Teilnehmerin am Wettbewerb eine von Lehrer Klaus Scholten gestaltete Urkunde als Dankeschön für die Bereitschaft der Schülerinnen, ihre Zeit und ihre Ideen in den Wettbewerb einzubringen. Schulleiter Michael Bloemer, der den Wettbewerb ins Leben gerufen hatte und der die eingereichten Beiträge mit dem Prädikat „beeindruckend“ versah, überreichte die Urkunden und Geschenke an die jeweiligen Preisträgerinnen coronakonform jeweils jahrgangsweise. 

Offenbar war es ein Anliegen vieler Schülerinnen, die für alle außergewöhnliche Lebenssituation einer Corona-Pandemie zu reflektieren. Etwas verallgemeinert lässt sich als Aussagen der Wettbewerbsbeiträge festhalten: Anfangs, als die Schule am 13.3.2020 zum ersten Mal für den Unterricht geschlossen wurde, freuten sich viele Schülerinnen über die zusätzlichen freien Tage kurz vor den Osterferien. Doch dann dämmerte es den meisten, dass die Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie auch das soziale Leben stark einschränkten. Oma und Opa konnten nun nicht mehr besucht werden, auch das unbeschwerte Treffen mit Freundinnen war plötzlich nicht mehr möglich. „Ich habe eine große Familie und der persönliche Kontakt fehlte mir sehr, zum Beispiel der zu meinen Großeltern“, so die Abiturientin Christina Brink, die mit ihrem poetischen Text den zweiten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Und dann die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit zu tragen und ständig auf die Hygiene achten zu müssen, beide Vorsichtsmaßnahmen trübten weiter die Stimmung vieler Schülerinnen. Hinzu kam die Belastung durch die ständig sich ändernden Formen des Unterrichtens: Im Lockdown das Homeschooling mit vielen Videokonferenzen und Aufgaben, die eigenständig zu Hause gelöst werden mussten; dann wieder Wechselunterricht in der Schule mit halben Klassen, festgelegten Sitzplätzen, Gesichtsmasken und Lüftungskonzepten. Aber am Ende vieler Beiträge drückt sich oftmals die Zuversicht und Hoffnung auf ein baldiges Ende der Einschränkungen aus und damit auf ein möglichst normales Schulleben, wie es das vor der Corona-Pandemie gegeben hatte. „Ich habe gelernt, die kleinen Dinge des Lebens mehr zu schätzen und meine Zeit besser einzuteilen“, kann Rieke Thomann, die mit ihrem Bild „Isolation“ den ersten Platz in der Gruppe „Jahrgang 11-13“ erreichte, der Corona-Zeit auch etwas Positives abgewinnen. 

Die Schülerinnen haben durch die Teilnahme am Wettbewerb ihre persönlichen Eindrücke der Pandemiezeit ein Stück weit verarbeiten können und für sich auch den Wert eines „normalen“ Zusammenlebens zu schätzen gelernt. 

Abitur 2021 am Mariengymnasium Papenburg
– Abschied und Aufbruch –

Die Feierlichkeiten zum Abitur 2021 begannen mit einer heiligen Messe in der Kirche St. Antonius, Papenburg. „Abschied und Aufbruch“ war das Thema, zu dem sich die Abiturientinnen Lieder und Gebete ausgesucht hatten. 

Die anschließende Verleihung der Abiturzeugnisse an die Abiturientinnen des Mariengymnasiums fand im Papenburger Hotel Hilling statt. Der Schulleiter, Michael Bloemer, hob in seiner Rede hervor, dass diese Abiturientia in besonderem Maße eine Reifeprüfung abgelegt habe, da sie durch die coronabedingten Besonderheiten gewachsen und gereift sei. Und er fand die verbindenden Elemente in Liedtexten von Ben Zucker, Juli und der Bergpredigt: Jede Abiturientin könne nun ihren Lebensweg finden, sei qualifiziert für ein Studium, eine Ausbildung oder einen Freiwilligendienst.

Alle 62 Schülerinnen haben das Abitur bestanden, die Durchschnittsnote lag bei 2,4. Nahezu ein Drittel erreichte „eine Eins vor dem Komma“. Zahlreiche Schülerinnen wurden in den Fächern Mathematik, Französisch, Chemie, Religion, Physik und Biologie für besondere Leistungen geehrt.

Die Elternvertreterin, Ulrike Schwennen, wünschte den Schülerinnen der Abiturientia Mut für die Schritte in die Zukunft und gab den Rat: „Folge deinem Herzen und höre nie auf zu träumen.“

Die drei Jahrgangssprecherinnen Nena Gerdes, Hannah Thomann und Anna-Sophie Korden ließen in einer launigen Rede ihre Schulzeit Revue passieren und ihre Aufbruchstimmung deutlich erkennen.

Musikalisch wurde die Veranstaltung umrahmt von modernen und klassischen E-Piano-Beiträgen der Abiturientin Thalia Schmock von Ohr und einem a-capella-Stück der Wise Guys, das von den Lehrerinnen und Lehrern eingesungen und im Videoformat präsentiert wurde.

Das Psalmprojekt

Im Religionsunterricht spielt die Bibel eine wichtige Rolle. Im Zusammenhang mit der Entstehungsgeschichte der Bibel bzw. unterschiedlicher biblischer Texte wurde im evangelischen Religionsunterricht des 8. Jahrgangs (8 Re2) das Buch der Psalmen näher betrachtet. Die Schülerinnen haben sich dabei Grundwissen über die Psalmen und die verschiedenen Psalmgattungen angeeignet, sich mit der Bildwelt und Bildersprache des Psalters auseinandergesetzt, die Bedeutung unterschiedlicher Psalmen in der Zeit ihrer Entstehung betrachtet, sich aber auch mit der aktuellen Bedeutung der Psalmen (z.B. in der Befreiungstheologie oder im Zusammenhang mit den Thema „Psalmen und Mobbing“) sowie mit modernen „Psalmen“ des 20. Jahrhunderts beschäftigt.

Unser „Psalmprojekt“ begann in der Zeit des letzten Lockdown. Nach einer kurzen Einführung sollten sich alle Schülerinnen des Religionskurses 8 Re2 einen Psalm aussuchen, ihn in eine Psalmgattung einordnen und sich kreativ mit „ihrem“ Psalm auseinandersetzen, also ihn umschreiben, eine Collage oder ein Bild gestalten, den Psalm interpretieren etc.. Diese Arbeiten wurden später gesichtet, z.T. überarbeitet und noch um einige weitere Texte und Bilder ergänzt.

Die Ergebnisse dieser kreativen Auseinandersetzung mit dem Psalter werden nun auf einer Stellwand der Schulöffentlichkeit präsentiert (siehe Foto).

Insa Buskohl

Willkommenstag für die neuen Fünftklässlerinnen am Mariengymnasium

„Herzlich willkommen“ hieß am Samstagvormittag im Mariengymnasium für die Grundschülerinnen der 4. Klasse, die nach den Sommerferien an das Mariengymnasium wechseln.

Das Mariengymnasium hatte alle zukünftigen Fünftklässlerinnen zu einem ersten Kennenlernen des Mariengymnasiums eingeladen, da aufgrund der Corona-Pandemie der Schnuppertag Ende Januar nicht stattfinden konnte. Zusammen mit ihren Klassenlehrerinnen (Frau Sikkes-Watermann und Frau Schöpper für die zukünftige 5a sowie Frau Körte und Frau B. Kuhlemann für die zukünftige 5b) und mit einigen anderen Lehrerinnen und Lehrern erkundeten die „Neuen“ die unterschiedlichen Räumlichkeiten des Mädchengymnasiums.

Auf ihrem Weg durch die Schule lernten die zukünftigen Schülerinnen ihr neues Klassenzimmer, den Musiksaal, die Bibliothek, den Computerraum, die Cafeteria, den Rasenhof mit Kletterwand und Spielgeräten sowie die Sporthallen kennen. Überall gab es etwas Neues zu entdecken und auszuprobieren. 

In ihrem zukünftigen Klassenzimmer konnten die Schülerinnen schon einmal einen farbigen Fingerabdruck und ihren Namen auf einer vorbereiteten Klassenleinwand hinterlassen. 

Wir wünschen Euch, liebe zukünftige Fünftklässlerinnen, zunächst einen guten Abschluss Eurer Grundschulzeit und erholsame Sommerferien. Und dann geht es für Euch am 2. September im Mariengymnasium los! Wir freuen uns auf Euch!!!

Abitur in Coronazeiten

Das diesjährige Abitur wurde mittlerweile geschrieben. Passend dazu haben wir ein neues Video auf unserem YouTube-Kanal hochgeladen. Wenn ihr wissen möchtet, wie es den Abiturientinnen während ihrer Vorbereitungszeit und der Prüfungen ergangen ist und wie sie ihre Zukunft planen, dann könnt ihr euch das Video hier anschauen.

Mathe Profis beweisen ihr Können beim Känguru-Wettbewerb 2021

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für jährlich mehr als 6 Millionen TeilnehmerInnen in mehr als 80 Ländern weltweit. Jedes Jahr im März setzen sich allein in Deutschland knapp 970.000 SchülerInnen an die gestellten Aufgaben. 

Auch in diesem Jahr haben 65 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 10 des Mariengymnasiums freiwillig daran teilgenommen. Da sie zu dem Zeitpunkt coronabedingt im Distanzlernen waren, haben sich die Schülerinnen online an die mathematischen Knobelaufgaben gemacht. 

Besonders erfolgreich waren dabei die Schülerinnen Jana de Boer und Carla Maiwurm (beide Klasse 5 b) sowie Luana Seeger (Klasse 6d), die jeweils einen 2. Preis erreicht haben. Neben einem 3. Preis, den Liv Brinker (Klasse 8FL2) erzielt hat, können sich Emma Terfehr (Klasse 5c) und Luana Seeger darüber freuen, den längsten Kängurusprung gemacht zu haben, d.h., dass sie die größte Anzahl an Aufgaben am Stück richtig gelöst haben. Zur Belohnung erhalten die erfolgreichen Schülerinnen verschiedene Sachpreise. 

Ergebnisse unserer Umfrage – Wie geht es Dir?

Unser stellv. Schulleiter Herr Fuchs möchte Euch gerne die Umfrageergebnisse der Schülerinnenumfrage „Wie geht es Dir?“ vorstellen.

Das MG auf YouTube!

Seit einigen Wochen sind wir nun auf YouTube aktiv und haben bereits sieben Videos für euch hochgeladen. Darunter finden sich Einblicke in unsere Feste und Veranstaltungen, einige Interviews aktiver und ehemaliger Schülerinnen sowie eine Vorstellung der Chorklasse. Weitere Videos sind bereits in Planung, sodass wir in regelmäßigen Abständen neue Beiträge mit euch teilen können. Seid gespannt!

Wer mag, darf unsere Schule natürlich gerne mit einem kostenlosen Klick auf „Abonnieren“ unterstützen und den Kanal Freunden und Bekannten weiterempfehlen.

Hier könnt ihr uns einen Besuch abstatten:

Link zu YouTube

Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt

„Sage HALT!“ – „Finde HALT!“ – Schutzraum für unsere Schülerinnen wird erweitert

Arbeitskreis „Schutzkonzept: Gemeinsam gegen sexualisierte Gewalt“

Das nächste Treffen der Gesamtgruppe findet am 26. Mai statt. Die Treffen der Untergruppen des Arbeitskreises, die sich um spezielle Themen für einzelne Doppeljahrgänge kümmern, laufen seit April 2021.

Catcalling, Cybergrooming und Co. – alte und neue Formen der sexuellen Belästigung im Leben unserer Schülerinnen sind Thema einer gemischten Gruppe aus Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften.

Gemeinsam geht es zunächst darum wahrzunehmen, ob und inwiefern Formen sexualisierter Gewalt im schulischen und persönlichen Umfeld unserer Schülerinnen anzutreffen sind. In der heutigen Gesellschaft reicht die Palette von Übergriffen gegen Frauen (und Männern) von herabwürdigenden Blicken, über vulgäre Beleidigungen und unsittliche Berührungen bis hin zu sexuellem Missbrauch. Auch die zunehmenden Gefährdungen im Internet, z.B. durch das Cybergrooming, sind Thema, um daraus Schutzkonzepte als Handreichungen für Schülerinnen, Eltern und Lehrkräfte zu entwickeln.

Wir wollen das Mariengymnasium noch umfangreicher darin stärken, dass unsere Schülerinnen nicht allein gelassen werden, wenn sie Opfer von sexualisierter Gewalt geworden sind. Schülerinnen müssen die Schule als einen sicheren Schutzraum erfahren, in dem sie Erwachsene finden, die wissen, was zu tun ist. Hier sind bereits die Klassenlehrer*innen sowie die Beratungslehrerinnen unserer Schule die ersten Anlaufstellen, um Schülerinnen Schutz und Hilfen anzubieten.

Das Mariengymnasium fängt mit seiner Präventionsarbeit nicht bei Null an, sondern kann auf seit vielen Jahren laufende Maßnahmen zurückgreifen: Selbstverteidigungskurse für die Unterstufe, Präventionsveranstaltungen gegen Alkohol- und Drogenkonsum sowie Cybermobbing in der Mittelstufe und die Gesundheitstage in der Oberstufe bilden die Basis, auf der die Schutzkonzepte gegen sexualisierte Gewalt aufbauen können.

Dieser Arbeitskreis ist auf Initiative der Schulstiftung als Trägerin des Mariengymnasiums ins Leben gerufen worden. Wir wollen präventiv dafür sorgen, dass Schülerinnen unter der Überschrift „Sage HALT“ in der Lage sind, sich gegen sexualisierte Gewalt zu wehren und dass die Schule nicht so leicht zum Tatort werden kann. Andererseits muss das Mariengymnasium noch stärker zum Schutzort ausgebaut werden, so dass jede Schülerin, die in Not gerät, sagen kann: Hier finde ich HALT.

Bisherige Treffen haben stattgefunden am 27. Oktober 2020, 9. Februar, 16. März, 20. April 2021. Treffen der jahrgangsbezogenen Untergruppen laufen seit April 2021.

Ansprechpartner: Herr Siewe (SIEW)

Informationen zur 2. Fremdsprache

Hier finden interessierte Eltern Informationen zur 2. Fremdsprache in Klasse 6

Liv Brinker aus Rhede gewinnt Preis für Forschung nach Plastikersatz

Liv Brinker hat beim Forscherwettbewerb „Schüler experimentieren“ auf regionaler Ebene (Emsland) im Bereich Chemie den ersten Platz erreicht. Damit ist die Siebtklässlerin zugleich für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Herzlichen Glückwunsch Liv!

Neuer Glasfaseranschluss am MG angeschlossen!

Das Mariengymnasium Papenburg verfügt mit der neuen 1 GBit Glasfaserleitung über eine der schnellsten Internetverbindungen vor Ort!

Der Glasfaseranschluss stellt die Grundlage für eine leistungsfähige Netzanbindung unserer Schule dar und ist in Zeiten der Digitalisierung unabdingbar. Wir haben den Anschluss heute getestet und sind begeistert.

Ein weiterer Baustein in Richtung Digitalisierung am Mariengymnasium.

Der Umbau beginnt…

Der Umbau beginnt…

Die ersten Container wurden angeliefert…

Alles muss raus

Das sah doch mal anders aus in der Physik…

Fenster auf und raus…

Das nennt man Kernsanieren…

Was ist da los am MG? Da passiert doch was?

Leere Schränke!?
Staffellagen ohne Bilder???
Ausgehebelte Klassentüren auf den Fluren?
Stühle lungern schülerlos auf den Fluren herum?

Ab dem 1. März 2021 ist es soweit!

Die Räume in den Naturwissenschaften und in der Kunst werden erneuert. Außerdem entstehen zwei neue MINT-Räume!

Wen fragen? Manche wirken etwas kopflos…
Manche sind recht schweigsam …
Alejandro und Adriana spielen vor den Kunsträumen ein ergreifendes Abschiedslied. Aber der Umbau muss sein!
Familie Fischli – bisher vor den Bioräumen wohnhaft – ist umgezogen und hat bereits in der Cafeteria ein neues Zuhause gefunden.

Fotos und Infos zu den Baumaßnahmen am MG 2021

Auf den Bildern ist der Medienlift Fly One® zu sehen, dieser stellt Medien wie Strom, Daten, Gas oder Druckluft in den naturwissenschaftlichen Fachräumen bereit – positionsgenau und sicher. Wenn diese nicht benötigt werden, faltet sich Fly One® auf Knopfdruck aus jeder Position vollautomatisch und elegant wieder zusammen und versenkt sich unauffällig in der Decke.

Das Mariengymnasium Papenburg wird nach Abschluss der Bauarbeiten einige der modernsten naturwissenschaftlichen Räume in Niedersachsen haben.

JUZ-TV: „Papenburg Heute“ über weiterführende Schulen am 5. März

Da Schnuppertage nicht stattfinden konnten, zeigt JUZ-TV am Freitag, den 5. März 2021 um 19 Uhr in einer eigenen Ausgabe die weiterführenden Schulen in Papenburg.

Weitere Infos unter: https://www.facebook.com/juztvpapenburg/

Richtig gewichtelt ist halb gewonnen!

 Mein Name lautet Liv Brinker, ich bin 14 Jahre alt und gehe in die achte Klasse. Ich besuche das Mariengymnasium in Papenburg und habe gegen Ende des letzten Jahres an dem Wettbewerb „Mathe im Advent“ teilgenommen. Ich interessiere mich sehr für den Bereich der Mathematik sowie für viele weitere Bereiche der Wissenschaft (wie zum Beispiel Chemie, Physik, Biologie …) und nehme auch mit Freude an der „Mathe-Magie-AG“ unserer Schule, unter der Leitung von Frau Kuhlemann, teil. Zusammen mit Frau Kuhlemann hat unsere Gruppe aus der Mathe-AG, in der sich alle für Mathematik und außergewöhnliche, spannende Rätsel interessieren, auch eine Menge erlebnisreicher Aktionen, wie zum Beispiel die Bestreitung der „langen Nacht der Mathematik“, in der wir alle zusammen viele knifflige Rätsel und Matheaufgaben meisterten und zudem in der Schule übernachten durften oder auch die jährlichen Teilnahmen an der Matheolympiade, erlebt. 

Auch an dem wie am Anfang bereits genannten „Mathe im Advent – Wettbewerb“, habe ich nun bereits zum dritten Mal in Folge teilgenommen. 24mal erhielt ich gegen Ende des letzten Jahres jeden Tag jeweils eine spannende, sehr interessante Knobelaufgabe, die ich zu lösen hatte. Bei diesen Aufgaben handelte es sich häufig, wie es der Name wahrscheinlich bereits verrät, um Rätsel, deren Hintergrund auf einer kleinen Weihnachtsgeschichte, in denen oft auch Wichtel und Rentiere eine große Rolle spielten, basiert. Alles ist wirklich sehr ideenreich gestaltet, die Aufgabenstellungen sind immer gut verständlich bzw. nachvollziehbar dargestellt und das Eingeben der Lösungen ist gar nicht kompliziert. Zugegeben hatte das eine oder andere Rätsel es manchmal auch richtig „in sich“ und man brauchte etwas Zeit, um an die passende Lösung zu gelangen. Insgesamt jedoch waren alle Aufgaben machbar und das Rätseln auf jeden Fall die Mühe wert! 

Für jeden Jahrgang und für jeden Geschmack schienen immer die passenden Aufgaben dabei zu sein. Mal handelte es sich um Wahrscheinlichkeiten mit tollen Laplace-Experimenten, um Potenzen, rationale Zahlen, Formeln usw., mal glichen die Rätsel einem Logikspiel. Nie gab es auch nur eine Mathematikaufgabe, die einen nicht in den Bann zog! 

Man konnte mit jedem gelösten Rätsel eine bestimmte Anzahl an Punkten erreichen und ab und zu kam auch eine Zusatzaufgabe in dem Wettbewerb vor. 

Erfreulicherweise erreichte ich gegen Ende des letzten Jahres letztlich die volle Punktzahl und gewann zudem einen tollen Mathepreis, der ebenfalls auf dem Foto oben zu sehen ist. 

Ich hatte also, gerade jetzt in der Corona-Pandemie, jeden Tag viel Freude beim Lösen eines kleinen Matherätsels, was für mich schon ein voller Erfolg des Wettbewerbes bedeutete. 

Ich kann den „Mathe im Advent – Wettbewerb“ also nur weiterempfehlen, allen viel Vergnügen beim Rätseln und Meistern der Mathematikaufgaben wünschen und zeigen, dass auch in der jetzigen Pandemie immer noch eine Menge möglich ist! 

Ein Tipp für diejenigen, die es kaum erwarten können, sich dem Bereich der Mathematik zuzuwenden: Diese Mathe-Wettbewerbe gibt es ebenfalls in anderen Monaten 


Zeitungsartikel über das MG und seine Schülerinnen

Presseartikel der Emszeitung Anfang Februar 2021

Pia Ahlers hat im Jahr 2017 ihr Abitur am Mariengymnasium abgelegt. In der Ems-Zeitung vom 02.02.2021 erschien folgender Artikel zu ihrem politischen Werdegang:

Link

Zur geplanten Baumaßnahme an unserer Schule veröffentlichte die EMS – Zeitung am 03.02.2021 folgenden Beitrag:

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