Aktuelles rund um das MG

Berliner Dank für „großartiges Engagement“

Mariengymnasium Papenburg erhält Dankesurkunde für Einsatz gegen Blutkrebs 

87 Personen aus der Schülerschaft der Oberstufe, aus dem Lehrerkollegium und aus der Mitarbeitschaft des Mariengymnasiums hatten sich im Dezember 2022 als neue potenzielle Stammzellenspender für die DKMS (ehemals Deutsche Knochenmarkspenderdatei) registrieren lassen. Jetzt bedankte sich Dr. Elke Neudeck, die Vorsitzende der DKMS, bei den Verantwortlichen des Mariengymnasiums mit einer Urkunde sowie einem Dankesschreiben für die „großartige Unterstützung“ bei der Typisierungsaktion. Die DKMS ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die sich in Deutschland um die Registrierung von Stammzellspendern kümmert. 

Die Schülerinnen Feemke Kruse und Lara Behrens hatten diese Typisierungsaktion ins Rollen gebracht und fanden tatkräftige Unterstützung für ihr Anliegen bei ihrer Oberstufenkoordinatorin Kathrin Schlarmann. Für die Umsetzung der Aktion konnte LEUKIN, ein gemeinnütziger Verein zur Hilfe leukämiekranker Kinder e.V., gewonnen werden, der die Typisierung in den Räumen der Schule durchführte und die ermittelten Daten an die DKMS weiterreichte. 

Schulleiter Michael Bloemer überreichte daher die Dankesurkunde der DKMS für die Registrierungsaktion potenzieller Stammzellspender*innen an die beiden Schülerinnen Feemke und Lara sowie an seine Schulleitungskollegin Kathrin Schlarmann und lobte das „gelebte soziale Engagement“ aller an der Aktion beteiligten Personen. „Wir werden hoffentlich auch in den kommenden Jahren weitere Typisierungsaktionen an unserer Schule durchführen können“, meinte Bloemer mit Blick in die Zukunft. 

Wann es nach einer Registrierungsaktion zur ersten Stammzellspende kommt, ist ungewiss. „Es können einige Jahre vergehen, bis die erste Spenderin bzw. der erste Spender aus einer Aktion tatsächlich Stammzellen spendet. Es kann aber auch sehr schnell gehen“, erklärt die DKMS in ihrem Schreiben an die Schule. „Alle 12 Minuten erhält in Deutschland ein Mensch die niederschmetternde Diagnose Blutkrebs, weltweit alle 27 Sekunden. Blutkrebs ist nach wie vor die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle bei Kindern. Viele Patient:innen können ohne eine lebensrettende Stammzellspende nicht überleben, und mit der Suche nach geeigneten Spender:innen beginnt immer auch ein Wettlauf gegen die Zeit. Je schneller ein ‚Match‘ gefunden wird, desto größer sind die Überlebenschancen der Patient:innen“, hebt die DKMS auf ihrer Homepage die lebenswichtige Bedeutung einer Stammzellspende eines „genetischen Zwillings“ für erkrankte Menschen hervor (https://www.dkms.de/informieren/ueber-die-dkms). 

(SIW) 


Für Weser-Ems-Meisterschaft qualifiziert

Mariengymnasium Papenburg dominiert die Schach-Konkurrenz beim Damenschach

Bei den Unterbezirksmeisterschaften im Schulschach trat das Mädchengymnasium mit vier Schülerinnenmannschaften an, aufgeteilt nach den vier Altersklassen M1 bis M4. In allen Altersklassen konnten sich 17 Schülerinnen im Alter von 10 bis 17 Jahren für das Weser-Ems-Finale bei den Bezirksmeisterschaften qualifizieren, das am 15. Februar in Bad Zwischenahn stattfindet.

Nach der langjährigen Spielpause seit 2020 aufgrund der Coronapandemie konnte dieses Schachturnier erstmals wieder präsentisch in Spelle-Venhaus im Saal der Gaststätte Spieker-Wübbel stattfinden. Insgesamt 39 Mannschaften aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim waren in allen Altersklassen und aus allen Schulformen von der Grundschule über die Oberschule bis hin zum Gymnasium angetreten. Die Mädchenmannschaften bilden eine eigene Spielgruppe. Jeweils vier Mädchen einer Mannschaft sitzen sich bei einer Runde gegenüber. 

Bei einer solchen Meisterschaft bewältigen die jungen Schach-Wettkämpfer einen langen Tag voller Anspannung und Emotionen. Hochkonzentriert und strategisch geschickt stellten sie sich ihrer Aufgabe. 

Das Turnier bestand für die Mädchen aus vier Runden und wurde gespielt mit je 15 Minuten Bedenkzeit pro Partie für jede Spielerin. Am besten schnitten am Ende die Schülerinnen Esther Ambraß, Liv Brinker, Miriam Evering und Maya Thormann des Mariengymnasiums aus der Wettkampfgruppe M2 ab. Sie konnten alle vier Spiele mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung für sich entscheiden. 


Spannender Schnuppertag für Viertklässler*innen am Mariengymnasium Papenburg

Der Schnuppertag am MG für die Schüler*innen der 4. Klassen war eine interessante Veranstaltung, an der viele Schulkinder und deren Eltern teilnahmen. 

In den Schnupperstunden konnten die Kinder der Grundschulen viel Neues kennenlernen: Auch in fremden Sprachen wie Spanisch, Französisch oder Latein gelingt die Verständigung; und warum nicht mal über Erdkunde in englischer Sprache diskutieren? Geschichte und Religion gehörten ebenfalls zum Angebot der Schnupperstunden wie auch die Trommeleinführung in der Musikstunde, die Bastelaktionen in der Kunst sowie die Übungen zur Selbstverteidigung. In Mathe und den naturwissenschaftlichen Fächern durfte experimentiert werden: Sudoku im Großformat, Basilikum unter dem Mikroskop, Kupferspulen unter Spannung und die Farben des violetten Kohls, der beim Kochen mal rot und mal blau und beim Tellerabwasch sogar grüngelb wurde, weckten die Neugier der Kinder. Das Einwickeln in Rettungsdecken bei der Erste-Hilfe-AG sowie die Schokoladenmedaillen im 3D-Drucker der Technik-AG herzustellen waren weitere interessante Aktivitäten.

Die Eltern wurden nach der Begrüßung durch Schulleiter Michael Bloemer durch die Schule geführt und stellten Fragen zum Unterrichts- und AG-Angebot, zu Aktivitäten auf dem Außengelände und zur Einführung und Nutzung von iPads ab Klasse 7. Mehrere ehemalige Schülerinnen, die noch hölzerne Hörsaalklassen und alte Filmprojektoren erlebten, waren beeindruckt von der modernen technischen und digitalen Ausstattung. 

Die Anmeldung zur Klasse 5 sollte in einem persönlichen Gespräch mit Mitgliedern der Schulleitung im Mariengymnasium erfolgen. Hierzu besteht die Möglichkeit  vom 08.02. bis 10.02. und vom 15.02. bis 17.02.2023 jeweils in der Zeit von 15-18 Uhr. Falls eine persönliche Anmeldung nicht möglich ist, steht ab sofort  online ein Anmeldeformular auf der Homepage der Schule zur Verfügung ( https://mgpapenburg.de/).

(PAN)

Spaß – Spannung – Sport

Jahrgangsstufenturniere in den Klassen 5,9,10,11


Nach tollen Spielen und einem wirklich gelungenen Turniermorgen am Mariengymnasium haben folgende Klassen das jeweilige Turnier gewonnen! Herzlichen Glückwunsch an die Siegerteams!

Basketball Jahrgang 11: Klasse 11.2

Volleyball Jahrgang  11: Klasse 11.1

Basketball Jahrgang  10: Klasse 10 FL2

Volleyball Jahrgang  10: Klasse 10 FL1

Basketball Jahrgang  9: Klasse 9FLS1

Volleyball Jahrgang  9: Klasse 9 FLS2

Völkerball Jahrgang 5: Klasse 5c

Weihnachtsturnier mit viel Spaß und Action

Am letzten Schultag vor Weihnachten fand das Weihnachtsturnier der Jahrgänge 12 und 13 statt. In den Sportarten Volleyball und Indian Touch konnten sich die Schülerinnen verstärkt durch Lehrer unserer Schule untereinander messen. Trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle und somit kleineren Teams konnte das Turnier mit viel Spaß und guter Laune durchgeführt werden. 

Gewonnen hat beim Indian Touch die Mannschaft „Santas Körperkläuse“. Beim Volleyball siegte das Team „Chaos am Netz“. 

Gesamte Platzierungen: 

VOLLEYBALL:

1.     Platz:   Chaos am Netz

2.     Platz:   Team Blockwurst

3.     Platz:   Volleybären

4.     Platz:   Schlecht Schmetter Front

5.     Platz:   Pritsch Perfect

6.     Platz:   Die Wikinger (Huuuh)

INDIAN TOUCH: 

1.     Platz:   Santas Körperkläuse

2.     Platz:   Team „Emily“

3.     Platz:   Team „Paulina“

4.     Platz:   Team “Marie-Louise”  

5.     Platz:   Kröginators

6.     Platz:   Irrelevant

7.     Platz:   Whatever

8.     Platz:   Team „Sandra“

9.     Platz:   Der Sportakusbund

5. Poetry Slam am Mariengymnasium mit breiter thematischer Palette

Politisches und Persönliches, Weihnachtswichtel und Gewürzgurken 

Bereits zum fünften Mal konnte Schulleiter Michael Bloemer Vortragende und Gäste im Forum des Mariengymnasiums zu einem Poetry Slam begrüßen. Poetry Slam – was verbirgt sich dahinter? Poetry Slam ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte vorgetragen werden. Normalerweise stimmen die Zuhörer über die Darbietungen, die durch bewusste Selbstinszenierung ergänzt werden, im Anschluss einer Performance ab. Aber wie in den vergangenen Auflagen wurde auch dieses Mal der Wettkampfcharakter in den Hintergrund gerückt und auf eine Bewertung verzichtet. 

Spendengelder an den Lions-Club übergeben

Das Sportfest im Sommer 2022 hatte unter einem besonderen Motto stattgefunden. Wir haben Spendengelder für die Emslandhilfe für die Ukraine gesammelt. 

Nun wurde ein symbolischer Scheck mit der Summe der Spendengelder an den Lions-Club Papenburg übergeben. Herr Wallesch, Präsident des Lions-Clubs Papenburg, und Herr Hermanns haben das Geld in Empfang genommen, um es für humanitäre Zwecke einzusetzen und Hilfsgüter für die Ukraine zu kaufen.

Wir sind sehr stolz, dass wir gemeinsam die große Summe von 5.110 € gesammelt haben.  

Marianna Slychko hat uns ebenfalls zur Übergabe der Spendengelder besucht. Sie hat sich sehr dankbar und begeistert zur Hilfsbereitschaft und Großzügigkeit der Schulgemeinschaft des Mariengymnasiums geäußert. Sie hat Plakate mit Fotos mitgebracht, die zeigen, wie die Hilfsgüter in LKWs verladen werden und bei wem diese ankommen. Die Plakate hängen noch einige Zeit in der vorderen Pausenhalle. 

(K. Wiepking)

Poetry Slam am Mariengymnasium

Zu einem Poetry Slam – Abend lädt das Mariengymnasium Papenburg am Dienstag, den 20.12.2022, alle Freunde des kreativen Wortspiels in das Forum des Mariengymnasiums ein. In gemütlicher Atmosphäre richtet der Jahrgang 13 eine unterhaltsame „Wortschlacht“ aus. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro pro Person. In einer Pause können zusätzlich Snacks und Drinks erworben werden. Die Einnahmen sollen für die Organisation des Abiturballs verwendet werden. Schülerinnen aus unterschiedlichen Jahrgängen tragen beim Poetry Slam ihre selbst verfassten Texte dem Publikum innerhalb weniger Minuten vor. Frei von jeglichen Requisiten stehen ausschließlich das eigene Wort und die eigene Präsention im Vordergrund. Thematisch gibt es keine Vorgaben. „Ob nachdenklich, ernst oder komisch, ein Poetry-Slam ist vielseitig und erlaubt alles, was Stift und Kreativität hergeben“, erläutert Oberstufenschülerin Selma Wollert die Inhalte des Poetry Slam.

Impuls zum 4. Advent

Raumausfüllende Dunkelheit zieht sich bis zu den Deckenfresken hinauf, einzig in den Sitzbänken flackern, Platz für Platz, warme Kerzenflämmchen auf, sie spenden Geborgenheit in der kalten Kirche und wecken Sehnsucht – Sehnsucht nach Christus, dem wahrem Licht der Welt. Nach einem imposanten Orgelintro ertönt Chorgesang von der Empore:

„‚Tauet Himmel, den Gerechten, Wolken regnet ihn herab!‘, rief das Volk in bangen Nächten, dem Gott die Verheißung gab, einst den Mittler selbst zu sehen und zum Himmel einzugehen, denn verschlossen war das Tor, bis der Heiland trat hervor.“. Der vierte Advent steht unter ebendiesen lateinischen Worten Jesajas „Rorate, caeli desuper“ (Jes 45,8). in den sog. Roratemessen wird die freudige Erwartung der Ankunft des Gottessohnes gefeiert.

Lasst uns auch bereit sein, das Christuskind im Weihnachtslicht aufzunehmen und es weiterzutragen an Menschen, die uns lieb sind.

(Anna Siebert für das Mariengymnasium)

Qualitätssiegel enthüllt

Mariengymnasium ist „Deutsche Schachschule“

Das bereits im Sommer überreichte „Qualitätssiegel Deutsche Schachschule“ konnte jetzt im Advent feierlich im Mariengymnasium enthüllt werden. Anlass für die Enthüllung war die gleichzeitige Sportlerehrung von 17 ehemaligen und aktuellen Schülerinnen des Mariengymnasiums, die in den vergangenen drei Jahren mit besonderen Leistungen im Schulschach glänzen konnten. Seit der Gründung der Schach-AG vor 15 Jahren gab es Erfolge zu Genüge zu feiern: Top-Platzierungen auf Unterbezirks- und Bezirksebene schmücken ebenso das Portfolio wie die dreifache Niedersachsenmeisterschaft 2020 in Hannover sowie der dritte Platz bei den Deutschen Schulschachmeisterschaften 2022 in Berlin. Bereits seit 2021 ist die Erfolgsreihe um eine weitere Auszeichnung angewachsen: Mit der Verleihung des „Qualitätssiegels Deutsche Schachschule“ der Deutschen Schachjugend wurde die „außergewöhnliche Leistung und Förderung im Bereich Schulschach“ gewürdigt. Diese Auszeichnung konnte allerdings aufgrund der Coronapandemie erst 2022 überreicht werden. Nach einem stimmungsvollen Start in die Feierstunde durch einen Auftritt der Chorklasse des Jahrgangs 6 unter der Leitung von Musiklehrerin Cordula Schöpper wurde das Qualitätssiegel durch den Schulleiter Michael Bloemer sowie die Vorsitzende des Fördervereins des Mariengymnasiums, Rita Holtmann-Möller, enthüllt. Das Mariengymnasium und seine Schach-AG unter der Leitung von Hermann Schmitz und Johanna Wildermann habe für die Auszeichnung zahlreiche Kriterien erfüllen müssen, wie Lothar Siewe, der schulische Koordinator der Schach-AG, bei der Enthüllung der Zertifizierungsurkunde betonte. Neben der Anschaffung der benötigten Materialien und der Schaffung von Räumen seien laut Siewe entscheidende Kriterien, dass „der Schachsport am Mariengymnasium keine Eintagsfliege“ sei und in jedem Schuljahr zwischen 10 und 15 Schülerinnen wöchentlich ein qualifiziertes Schachtraining angeboten werde. Bloemer dankte allen am Erfolg der Schach-AG beteiligten Schülerinnen sowie dem Förderverein der Schule für die großzügige finanzielle Unterstützung. Die hohe Zahl der teilnehmenden Schülerinnen an der Schach-AG unterstreiche den Erfolg: „Einen besonderen Anteil daran haben in erster Linie Johanna Wildermann und Hermann Schmitz, die sich seit vielen Jahren zuverlässig und mit viel Herzblut für die Förderung des Schachsports an unserer Schule eingesetzt haben.“ Holtmann-Möller gratulierte ebenfalls zum Erfolg der Schach-AG und freute sich zu sehen, „dass unsere Unterstützung sinnvoll und erfolgreich in die Förderung von Talenten im Schachsport eingesetzt worden ist.“

Im Anschluss an die Enthüllung des „Qualitätssiegels“ fand die Ehrung der erfolgreichen Schachspielerinnen des Mariengymnasiums statt. Jantje Temmen vom Fachdienst Jugend und Sport der Stadt Papenburg hatte für jede der 17 zu ehrenden Schülerinnen eine Urkunde der Stadt, einen Papenburg-Gutschein und einen Schoko-Weihnachtsmann im Gepäck. „Es ist schön, dass nach der Coronapause endlich wieder eine Ehrung unserer Sportler vor Ort möglich ist“, freute sich die Bedienstete der Stadt Papenburg über Möglichkeit, die Ehrung im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Mariengymnasium vornehmen zu können. Temmen gratulierte den einzelnen Schülerinnen und dem Mariengymnasium zu den Erfolgen im Schachsport und insbesondere zur Förderung von Mädchen und jungen Frauen in einem Sportbereich, der bislang vor allem als Jungen- und Männerdomäne galt. 

(SIW)

Mal besinnlich, mal poppig

Adventliche Klänge im Mariengymnasium

70 Musikerinnen und Musiker sorgten mit 22 Liedern für ein abwechslungsreiches musikalisches Programm

Im voll besetzten Forum gab das Mariengymnasium nach der Coronazeit zum ersten Mal wieder ein adventliches Konzert vor Live-Publikum. Diesem wurde von verschiedenen Ensembles und Gästen der Schule ein ebenso unterhaltsamer wie stimmungsvoller musikalischer Abend geboten.

Schulleiter Michael Bloemer durfte sich über einen regen Zuspruch zum „Adventlich musikalischen Abend“ freuen. Eröffnet wurde er durch die Schülerinnen der Chorklasse des 5. Jahrgangs unter der Leitung von Cordula Schöpper mit drei Liedern aus der Feder des bekannten Komponisten Peter Schindler. Die jungen Schülerinnen sorgten mit schwungvollen Liedern wie „Wenn die Weihnachtswichtel backen“ oder „Papa backt“ für eine gelöste Stimmung, bevor mit dem Lied vom „Wolkenwunderbaum“ zu einer ruhigeren, besinnlicheren Stimmung übergeleitet wurde. Im weiteren Verlauf des Abends wussten auch die drei weiteren Chöre aus dem 6. Jahrgang mit schwungvollen und nachdenklichen Liedern („Rudolph the red-nosed reindeer“ oder „Der Stern“) zu überzeugen und auf das breite Chorangebot der Schule hinzuweisen. 

Die zu Beginn dieses Schuljahres neu gegründete Schüler-Band gab dem musikalischen Abend mit Gitarren- und Keyboardsounds eine poppig-rockige Note („Hymn“ von Barclay James Harvest und „Wheels“ von den Foo Fighters). Die ebenfalls von Thomas Schmidt geleitete Bigband „Groovin‘ Chicas“ setzte das Programm mit einem „Christmas Medley“ fort, worauf im fließenden Übergang der erste von zwei Auftritten von Fabia Jansen und Selma Wollert folgte. Der zweistimmige Gesang des Duos beeindruckte das Publikum und wurde zurückhaltend unterstützt durch das Gitarrenspiel Wollerts und die Klavierbegleitung von Franziska Behrens (beim Lady Gaga-Song „Always remember us this way“). Die gefühlvollen Songs der beiden angehenden Abiturientinnen führten das Publikum weiter in eine vorweihnachtliche Stimmung hinein. Die musikalischen Gäste des „Vereinigten Blechbläserensembles“ präsentierten gekonnt Lieder wie „Frosty“ oder „A Catalonian Christmas Carol“ und rundeten mit augenzwinkernden Variationen des bekannten Weihnachtsliedes „O du Fröhliche“ ihren Beitrag ab.

Nachdem das Konzert mit dem gemeinsamen Lied „Herr, bleibe bei uns, denn es will Abend werden“ einen würdigen Abschluss erfahren hatte, bedankte sich Schulleiter Bloemer bei allen Beteiligten für das gelungene Konzert.

Das Friedenslicht aus Bethlehem

 Es brennt ab heute auch wieder im Mariengymnasium!

Der Stamm „17&4“ mit Lotta und Eike brachte es am Morgen des 12.12. 2022 in die Schule und erinnerte mit dem aktuellen Motto „Frieden beginnt mit dir“ an die Bedeutung unserer Mitarbeit.

Frieden kann wachsen, wenn er wie das Licht aus Bethlehem im Kleinen von vielen gelebt und weitergegeben wird. Schwester Siji und Frau Schmidt-Weihrauch nahmen das Licht dankend entgegen und die SV-Schülerinnen Eva und Julia entzündeten stellvertretend für die Schulgemeinschaft vorbereitete Kerzen für jeden Jahrgang. 

Zur Information: Das Friedenslicht wird am Vorabend des 3. Advents von einem Kind in der Geburtsgrotte entzündet und an die Pfadfinder übergegeben, die es mit Bahn und Flugzeug transportieren und über Wien in Lichterfeiern weitergeben, um es in jede Gemeinde zu bringen. Eine schöne Tradition, die uns erfahren lässt „wie viele kleine Leute an vielen kleinen Orten das Gesicht der Erde verändern können“.

Adventszeit

Zeit der besinnlichen Stunden und der adventlichen Gesänge überall. Zeit für besondere Stunden gemeinsamer Aktivitäten. Herzlichen laden wir Sie und euch ein, sich vom Gesang der Mädchen des Mariengymnasiums verzaubern zu lassen. 

Beste Schule beim STADTRADELN

Das Mariengymnasium Papenburg wurde bei der offiziellen Preisverleihung im Theater der Alten Werft für die tolle Platzierung beim STADTRADELN von Frau Gattung geehrt. 

Mit 46.661 km hat das Mariengymnasium den ersten Platz der Kategorien der Schulen belegt. Auf Platz 2 lag das Gymnasium Papenburg mit 27.017 km und auf Platz 3 die Michaelschule mit 24.937 km. Auch die Beteiligung war an unserer Schule mit 323 Radelnden am größten im Vergleich zu den anderen Schulen. Wir freuen uns, dass wir einen großen Beitrag zum Klimaschutz geleistet haben. Das Mariengymnasium darf sich über ein Preisgeld von 300,00 € freuen. 

Ehrung des Mariengymnasiums für den Sportabzeichen-Schulwettbewerb

Im Sportunterricht gibt es am MG immer mal wieder die Möglichkeit, das Sportabzeichen abzulegen. Wir nehmen regelmäßig am Sportabzeichen-Wettbewerb der niedersächsischen Schulen teil. In diesem Jahr wurden wir geehrt, da wir im Rahmen des Wettbewerbs den dritten Platz auf Landesebene belegt haben. Diese Platzierung war verknüpft mit einem Preisgeld von 250,00 €. Der Wettbewerb wurde von der Sparkasse Emsland finanziell unterstützt. 

Herr Gunia vom Kreissportbund Emsland besuchte unsere Schule zur Übergabe der Urkunde und des Preisgeldes. Einige Schülerinnen, die mit dem Ablegen des Sportabzeichens zu dieser Platzierung beigetragen haben, nahmen den symbolischen Scheck entgegen. Das Mariengymnasium freut sich und sagt herzlich DANKE!

2. Advent

Weihnachten in Indien

Eine besondere Zeit hat begonnen – die Vorbereitung auf Weihnachten! Weihnachten hat viele Gesichter.

Überall in der Welt gibt es Traditionen und Feste, die ähnlich, aber auch anders sind. „Feiern wir eigentlich Weihnachten in Indien? Ja, es gibt dort sehr wenige Christen!  Nur etwa 2,3 Prozent der indischen Gesamtbevölkerung sind Christen. Das sind aber fast 30 Millionen Menschen! Deshalb ist Weihnachten in Indien auch ein offizieller Feiertag.

Schmücken Sie auch einen Weihnachtsbaum in Indien? Das ist die nächste neugierige Frage. Ja! Aber wir schmücken keine Tanne, sondern Palmen, Bäume oder Zweige, vor allem Zweige von Mangobäumen. Die Krippe stellen wir meist draußen auf. Wir hängen überall bunte Lichterketten und Sterne auf. Weihnachtsdekoration ist religionsübergreifend. Ob Hindu, Muslim oder Christ, vor fast jedem Eingang hängt mindestens ein Stern. Wir sind auch verrückt nach bunten Lichterketten! 2-3 Tage vor Heiligabend ziehen die Kinder mit „Carol songs“ durch die Häuser. 

Zu Weihnachten kauft man immer neue Kleidung, vor allem für die Kinder. Am 24. Dezember findet um Mitternacht ein besonderer Gottesdienst statt, um die Geburt Christi zu feiern. 

Am ersten Weihnachtstag kommt der ganze Familienkreis zum Essen zusammen. Normalerweise gibt es Fleisch- und Fischgerichte mit gewürztem duftenden Reis und Gemüse. Ein weiterer Weihnachtsbrauch in meiner Heimat Stadt ist der große Weihnachtsumzug. Kinder und Jugendliche verkleiden sich als Engel, Hirten, Könige, „Santa Claus“ usw. und ziehen mit Musik und Feuerwerk durch die Straßen. Diese Prozession endet in der Kirche.

Weihnachten erzählt von dem Glauben, dass Gott unter uns Mensch wird. Er wohnt unter uns und beschenkt uns reichlich. Mögen alle Menschen auf der ganzen Welt menschenwürdig leben! 

Sr. Siji Poruthukaran vom Schulpastoralteam Mariengymnasium

Interview mit Sr. Siji

Erzählen Sie uns gerne etwas über Ihre Person. 

Mein Name ist Schwester Siji Poruthukaran, ich bin 37 Jahre alt und komme ursprünglich aus Indien. In Papenburg wohne ich mit meinen drei Mitschwestern. Nach meinem Abitur trat ich in die Gemeinschaft der Ordensschwestern von der Anbetung des Allerheiligstes Sakramentes ein. Als ich 28 Jahre alt war, legte ich meinen ewigen Profess ab. In Deutschland habe ich erst eine Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege abgeschlossen. Anschließend habe ich in Indien sowie in Deutschland im pflegerischen und seelsorgerischen Bereich gearbeitet. Zuletzt habe ich im Marienhospital Papenburg in der Krankenhausseelsorge mitgearbeitet, wo ich viele Eindrücke über die Krankenpastoral sammeln konnte. 

Mit dem Wunsch, mein Arbeitsfeld zu erweitern, habe ich in Paderborn „Angewandte Theologie“ studiert und im Juli meinen Abschluss gemacht. Am 01.08.22 habe ich in der Pfarreiengemeinschaft Lathen als Gemeindeassistentin meinen neuen Lebensabschnitt gestartet: die Ausbildung zur Gemeindereferentin. In meinem ersten Ausbildungsjahr bin ich neben der Gemeinde im Mariengymnasium Papenburg eingesetzt, um Erfahrungen im Bereich der Schulpastoral zu sammeln. 

Aus welchem Orden kommen Sie? 

Ich gehöre dem Orden „Schwestern der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments“ an. Es ist ein indischer Orden und das Mutterhaus ist in Indien. 

Was hat Sie dazu bewegt, Gemeindereferentin zu werden? 

Jetzt bin ich noch Gemeindeassistentin, das heißt, ich mache eine Ausbildung zur Gemeindereferentin, die 3 Jahre dauert. Ich habe mich entschieden, Gemeindereferentin zu werden, weil ich in diesem Beruf meinen Glauben leben und überzeugen kann: Ein Leben, das mich selbst erfüllt und bereichert, kann ich weitergeben. So ist es nicht nur ein „Beruf“, sondern eine „Berufung“ für mich. Ich möchte anderen Menschen in dieser Zeit als Ordensfrau und als Gemeindereferentin zeigen, dass ein Leben mit Gott und anderen Menschen vielfältig sein kann. 

Warum haben Sie als Schwerpunkt die Schulpastoral anstelle des Religionsunterrichts gewählt? 

Als Gemeindereferentin, wird man später nur in wenigen Fällen als Religionslehrerin eingesetzt, sondern häufiger schon in der Schulpastoral. Ein anderer Grund, warum ich mich für die Schulpastoral entschieden habe, ist, dass die Schülerinnen hier ohne Leistungsdruck teilnehmen können. Ich beschäftige mich oft mit der Frage, wie man den Glauben und die Beziehung zu Gott in den Alltag von Schülerinnen integrieren kann. Außerdem bereitet mir die Pastorale Arbeit in der Schule Freude und ich bin gespannt auf die vielen Erfahrungen, die ich in diesem Schuljahr sammeln werde! 

Welche Aufgaben fallen in Ihren Tätigkeitsbereich am Mariengymnasium? 

Hier in der Schule möchte ich sowohl die bestehenden schulpastoralen Angebote unterstützen als auch neue Projekte umsetzen. Die Arbeit mit den Schülerinnen zu Themen des Kirchenjahres, die Unterstützung bei den Gottesdiensten, soziale Projekte etc. gehören zu meinen Aufgabenfeldern. Außerdem stehe ich als Gesprächspartnerin in Glaubensthemen gerne zur Verfügung, natürlich unter Schweigepflicht. Wenn die Schülerinnen ein Gespräch wünschen, können sie sich gerne an mich wenden. 

Nennen Sie drei Dinge, die Ihnen am Mariengymnasium aufgefallen sind. 

– Freundliches Lächeln oder Begrüßung durch die Schüler und das Schulpersonal 

– Eine ausgeprägte christliche und humanitäre Tradition, die seit Jahren von den Schwestern der Thuiner Franziskanerinnen gepflegt worden ist. 

– Eine Schule, die eine ganzheitliche Bildung anstrebt; die gute und ruhige Lernumgebung. 

Haben Sie ein Vorbild im Glauben – wenn ja, wer ist es und warum? 

Es gibt viele Menschen, die mich in meinem Leben oder in meinem Glauben inspiriert haben. An dieser Stelle möchte ich aber meine Mutter erwähnen, weil sie mich in den Glauben eingeführt und ihn vorbildlich gelebt hat. Ihr Glaube war sehr einfach und alltagsnah. „Bleibt immer standhaft, es lohnt sich!“ – das war ihre versteckte Botschaft im Leben. 

Wenn Sie drei Wünsche frei hätten, was würden Sie sich wünschen? 

Mein erster, zweiter und dritter Wunsch in dieser Zeit ist Frieden. Frieden in jedem Menschen, Frieden in der Welt, Frieden in der ganzen Schöpfung. 

Wie lange werden Sie planmäßig an unserer Schule arbeiten? 

Bis zum Ende dieses Schuljahres. 

Haben Sie einen Lieblingsbibelvers? 

Ich habe eigentlich mehrere Lieblingsverse. Einer davon steht im Johannesevangelium: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“ (Joh 14,6)

Möchten Sie sonst noch etwas mitteilen? 

Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diese Chance hier an der Schule bekommen habe. Ich lebe seit 9 Jahren in Deutschland. Geboren und aufgewachsen bin ich in Indien. Dort habe ich viel mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Hier in Deutschland sind viele Dinge neu für mich. Das ganze Schulsystem ist in Indien anders. Die Erfahrungen, die ich hier sammle, sind bereichernd und lehrreich. Ich nehme sie sehr wertvoll und dankbar mit. Ich freue mich auf die vielen Erfahrungen, die noch auf mich zukommen werden. 

Advent 2022

Vieles ist anders in diesem seltsamen Jahr. Manche Pläne wurden wieder durchkreuzt durch die Coronabedrohung besonders in Pflegeheimen und Krankenhäusern. Daneben verändern der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise nebst Klimakrise unsere Existenz und Lebensqualität.

Auf der anderen Seite wird Solidarität dort sichtbar, wo spontane und strukturelle Hilfsaktionen zum Wohle bedürftiger Menschen stattfinden.

 Weihnachten aber wird kommen und sein! Möglicherweise nicht mit so vielen großen Geschenken und dekorativem Lichterschmuck. Aber vielleicht ist das unsere Chance: Mehr Gemeinschaft und der Blick für die schönen kleinen Dinge im Leben.

Weihnachten 2022 – Die moderne Variante von „Kein Platz in der Herberge – alles belegt!“

Wir sind in adventlicher Erwartung auf Weihnachten, auf die Menschwerdung Gottes. Die Adventskerzen weisen auf diese frohe Botschaft hin. Lassen wir uns von diesem hoffnungsvollen Licht begleiten durch eine gesegnete Adventszeit.

Aus dem Schulpastoralteam Gaby Schmidt-Weihrauch

St. Martin am Mariengymnasium 2022

Der Jahrgang 5 und 6 teilte mit großer Freude und Begeisterung die ersungenen Süßigkeiten mit den bedürftigen Familien der Papenburger Tafel, um ihnen nach dem Vorbild St. Martins eine Freude zu bereiten. Wir danken allen ganz herzlich.

Schulinterne Sieger beim STADTRADELN 2022

Auch in diesem Jahr hat das Mariengymnasium mit den Schülerinnen, Lehrern und Eltern wieder am STADTRADELN der Stadt Papenburg teilgenommen. In drei Wochen sollten so viele Radkilometer wie möglich gefahren werden, um so möglichst viel CO 2 einzusparen. 

Unsere Schule war mit 323 Radlern dabei und hat insgesamt stolze 46.661 km erreicht. 

Wir haben die besten Klassen und die Schülerinnen und LehrerInnen mit den meisten Kilometern geehrt. 

In der Klasse 10S1 haben sich alle Schülerinnen beteiligt. Sie haben mit 4.314,6 km die meisten Kilometer aller Klassen gesammelt. Auf Platz 2 lag die Klasse 9FLS3 mit 3.667,4 km und auf Platz 3 die Klasse 9FLS2 mit 3.482,5 km. 

Am weitesten aus der gesamten Schulgemeinschaft ist Aylin Mayer mit 512,2 km gefahren. Zweitbeste Schülerin war Leonie Beekhuis mit 500 km und auf dem dritten Platz lag Marika Franzen mit 462 km. Bei den LehrerInnen siegte Frau Panzer mit 480 km, gefolgt von Herrn Folkers mit 436 km. Frau Schleinhege-Buß lag mit 416 km auf dem dritten Platz. 

Wir danken allen, die emsig in die Pedale getreten und ihre Kilometer für das Mariengymnasium gesammelt haben.

Power2Change – mit DECHEMAX auf Mission Energiewende

Power2Change – mit DECHEMAX auf Mission Energiewende: Ihr interessiert euch für Biotechnologie und Chemische Technik im Alltag und wollt deren Zusammenhang mit der Energiewende genauer ergründen? Dann könnt ihr euch ab Donnerstag in Kleingruppen zum 23. DECHEMAX-Schülerwettbewerb anmelden. Während in der ersten Runde nur 8 Fragen zu beantworten sind, dürft ihr in den weiteren Runden experimentieren, recherchieren, beobachten und euer Wissen erproben und erweitern. Für weitere Infos sprecht gerne eure Chemielehrerinnen an oder schaut auf https://dechemax.de/wettbewerb.html nach.

Plakat 1

Plakat 2 

Verkehrssicherheit für Schülerinnen und Schüler

Der Straßenverkehr ist eine Gefahrenquelle für Schülerinnen und Schüler, wobei nach der Unfallstatistik mehr als 50 % der Schulwegunfälle mit dem Fahrrad passieren. Um am MG die Sicherheit zu erhöhen, wurden von Schulverkehrsobmann Uwe Kramer und Jörg Momann, Kontaktbeamter der Papenburger Polizei, 25 neue Schülerlotsinnen aus dem 9. Jahrgang ausgebildet. Diese werden die 153 Lotsinnen der Jahrgänge 10-13 ergänzen. Nach Aussage des Hauptkommissars Gerhard Müßing hat das MG Papenburg bundesweit die meisten Verkehrshelfer und -innen. 

Unsichere Schulwege sind eine Ursache für immer mehr Elterntaxis, die Schülerinnen und Schüler zur Schule bringen, anstatt dass diese mit Fahrrädern fahren. Was von vielen Eltern als Beitrag für einen sicheren Schulweg gedacht ist, entwickelt sich auch am MG zu einem Thema mit Lösungsbedarf. 

Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der traditionellen Schülerlotsinnenausbildung und dem Thema „städtische Raumplanung“ im Erdkundekurs des Jahrgangs 13 auch die Schulwege der Schülerinnen beleuchtet. Wir konnten Jan Averdung und Bärbel Philipps (beide SPD) als Mitglieder des Ausschusses „Kita, Schule und Bildung“ der Stadt gewinnen, zum städtischen Projekt „Schülersicherheit und Verminderung von Elterntaxis“ ihre Idee eines „Radschulwegeplans für das Gebiet der Stadt Papenburg“ vorzustellen. Die Schulen in städtischer Trägerschaft haben schon das Angebot erhalten, sich mit Vertretern der Stadt auszutauschen und mit Unterstützung der Fachabteilungen nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen. 

Im Anschluss an den Besuch gruppierten die Schülerinnen sich nach Stadtteilen, zeichneten ihre Radschulwege in einen Stadtplan ein und hoben gefährliche Stellen hervor. Dies wird von weiteren Jahrgängen ergänzt werden. Wir sind uns einig, dass die Idee des Radschulwegeplans eine gute Sache ist und es sehr gut sei, wenn alle Papenburger Schülerinnen und Schüler und Eltern von diesem Angebot profitieren würden. Der 13er Erdkundekurs wird bei der nächsten Sitzung des Ausschusses „Kita, Schule und Bildung“ zuhören dürfen. Die Ziele sind sichere Radschulwege, mehr Selbstständigkeit für die Schülerinnen und Schüler, weniger Elterntaxis einschließlich der Spritkosten und als bedeutender Aspekt der Klima- und Umweltschutz, da die Schadstoffbelastungen (CO 2, Feinstaub) in der Nähe der Schulen durch die Zusammenarbeit sinken würde.  

Schülerinnen organisierten Podiumsdiskussion zur Landtagswahl

Eine Podiumsdiskussion zur bevorstehenden Landtagswahl in Niedersachsen fand am vergangenen Mittwochvormittag, den 28.09.2022, im Forum des Mariengymnasiums statt. Organisiert wurde sie auf Initiative des Schulleiters Michael Bloemer durch den Politik-Wirtschaft-Leistungskurs des Jahrgangs 13 unter der Leitung des Fachlehrers Thomas Schmidt. Als politische Gäste geladen waren die Direktkandidaten der Parteien CDU (Hartmut Moorkamp), SPD (Karin Pauls), B90/Die Grünen (Petra Behnes), FDP (Ralf Lukas, stellvertretend für Julia Sánchez-Haas), AfD (Dr. Ingo Kerzel), Die Linke (Bettina Langehuizen-Kubiak) sowie Philipp Walker als Einzelkandidat aus dem Wahlkreis 82 Papenburg/nördl. Emsland. Alle Schülerinnen der Jahrgänge 11 bis 13 haben an dieser Podiumsdiskussion als Zuhörer teilgenommen.

Nach begrüßenden Worten seitens der Schulleitung durch Lothar Siewe erhielten die Kandidaten Gelegenheit, sich im Rahmen einer kurzen Vorstellungsrunde u.a. durch drei parteibezogene Eigenschaften zu beschreiben. Zahlreiche hochaktuelle Themen, die zurzeit im Diskurs stehen, boten anschließend genügend Gesprächsstoff zum Füllen der verfügbaren anderthalb Stunden. Alle anwesenden Politiker erhielten die Möglichkeit, Stellung zu den Oberthemen Ökologie, Ökonomie, Bildung und Ausbildung zu beziehen und ihre Positionen im Gespräch untereinander zu verteidigen. Dabei sorgten besonders das Thema der Inklusion und die Frage nach einem zukunftsfähigen Schulsystem für Diskussionen. Ebenso traten Meinungsverschiedenheiten bei der Frage, ob es mehr Ausbildungs- als Studienplätze geben sollte, auf. Thematisiert wurden hierbei der Mangel an Ausbildungsplätzen und an Fachkräften, die zu verbessernde Bezahlung Auszubildender sowie die Images der akademischen, beruflichen und dualen Ausbildung.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen der Themen herrschte ein durchweg respektvoller Umgang. Gegen 13:00 Uhr brachten die drei Moderatorinnen die Podiumsdiskussion zum Ende und bedankten sich bei den Eingeladenen mit einer Aufmerksamkeit. Auch der 13er-Kurs und die Moderatorinnen erhielten als Dank für die aufwendige Vorbereitung, Planung und gelungene Durchführung kleine Präsente von der Schulleitung und ihrem Fachlehrer.

Gruppenfoto (v.l.n.r.):

Hr. Siewe (Schulleitung), Selma Wollert, Anna Osteresch und Amy Satzke (Jg. 13, Moderatorinnen), Fr. Langehuizen-Kubiak (Die Linke), Hr. Dr. Kerzel (AfD), Hr. Lukas (FDP), Hr. Schmidt (Fachlehrer), Fr. Pauls (SPD), Hr. Walker (Einzelkandidat), Hr. Moorkamp (CDU), Fr. Behnes (B90/Die Grünen)

Das Mariengymnasium feiert Erntedank

 Danke für alle guten Gaben, danke, du machst die Äpfel rot.

Danke für alle süßen Trauben und fürs täglich Brot.

Abschied und Neubeginn im Schulelternrat

Am 29.09.2022 endete die Zeit von Frau Wollert als Schulelternratsvorsitzende. Nach acht Jahren im Vorstand, davon sechs Jahre als Vorsitzende, leitete sie ein letztes Mal die Sitzung des Schulelternrats. Herr Bloemer bedankte sich herzlich für ihr Wirken, das stets die Schülerinnen, die Eltern, das Kollegium und die Schule als Gemeinschaft im Blick hatte sowie für die gute Zusammenarbeit mit der Schulleitung. 

Zur Nachfolgerin von Frau Wollert wurde Frau Radtke gewählt, der Herr Bloemer alles Gute und viel Freude bei ihrer Arbeit für die kommende Zeit als Vorsitzende wünschte.    
 

Was ist das THW und wo macht es was?

Kurz vor den Sommerferien hielt Josefine Schütte (Klasse 8 FLS1) einen Vortrag über das Technische Hilfswerk (THW), um ihren Mitschülerinnen und weiteren Jahrgängen das Ehrenamt näher zu bringen. Die Idee dazu entstand, als Josis Lehrerin S. Panzer sie beim Papenburger Citylauf im Einsatz am THW-Wagen sah. 

Josi erklärte den Aufbau des THW in Verbänden und Gruppen, das benötigte Personal und die Jugendabteilung sowie die Finanzierung über Bundeszuschüsse, Mitgliedsbeiträge und Spenden. Das THW leistet im In- und Ausland technische Hilfe bei Notfällen, Unfällen, Katastrophen wie 2021 im Ahrtal und bei der Gefahrenabwehr. Die Aufgabenbereiche sind dabei sehr vielfältig, zum Beispiel spielen die Ortung, Bergung und Rettung Verschütteter nach Erdbeben oder Bergrutschen eine große Rolle, ebenso die Versorgung Betroffener nach Katastrophen mit Wasser, Nahrung, Kleidung und Mobiliar, die Beleuchtung von Unfallstellen, das Wasser-Abpumpen und die Reinigung und Reparatur wichtiger Gebäudeteile.  

Im Anschluss an den Vortrag ging es für die Schülerinnen zum MzKw (Mehrzweckkraftwagen), wo sie die Innenausstattung mit allerlei technischen Geräten gezeigt und erklärt bekamen. Ergänzend wurden vor dem Wagen verschiedene technische Maßnahmen vorgeführt. 

Bei einer abschließenden kurzen Befragung konnten sich mehrere Schülerinnen vorstellen, so wie Josi beim THW aktives Mitglied zu werden. Viele Schülerinnen nahmen Informationsbroschüren mit. Es sind jederzeit Schnupperstunden und Schnuppertage möglich.

Bei Interesse kann man im Raum Papenburg folgende Kontaktdaten nutzen:

Telefon:  04961 66549 0

Email: ov-­papenburg@thw.­de. 

Verabschiedungen am Mariengymnasium

„Nach 49.870 Tagen Unterricht in den wohlverdienten Ruhestand“

Vier Kolleginnen und Kollegen verabschiedete Schulleiter Michael Bloemer während einer Feierstunde am Ende des Schuljahres aus dem Dienst am Mariengymnasium.

Karin Dannen geht nach mehr als 32 Jahren Unterrichtsstätigkeit am Mariengymnasium in den Ruhestand. Sie unterrichtete seit dem 1. Dezember 1989 die Fächer Mathematik und Physik. Frau Dannen war außerdem jahrelang innerhalb der Fachgruppe Physik als Strahlenschutzbeauftragte tätig. Schulleiter Michael Bloemer lobte neben ihrer fachlichen Kompetenz den zügigen und freundlichen Unterrichtsstil Dannens. Dass ihr die Arbeit mit den Schülerinnen stets viel Freude bereitet hat, habe man zuletzt Frau Dannen als Tutorin bei der herzlichen Übergabe der Abiturzeugnisse an die Abiturientinnen deutlich angemerkt. 

Jörg Benkowitz unterrichtete sei August 1992 die Fächer Deutsch und Katholische Religion am Mariengymnasium. Er leitete mehr als zehn Jahre die Fachgruppe Religion und nahm jahrelang als Mitglied der Mitarbeitervertretung und als deren Vorsitzender die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen wahr. Die entsprechenden Beförderungen zum Studienrat (1995) und zum Oberstudienrat (2004) fallen ebenso in diese Zeit. Der Schulleiter dankte Herrn Benkowitz insbesondere für den sensiblen Umgang mit einem tragischen Todesfall einer Schülerin im Jahr 1996. Außerdem habe sich Herr Benkowitz seinerzeit für den Tansania-Tag am MG eingesetzt, um Spenden für ein Hilfsprojekt von Schw. M. Ingeborg zu sammeln. Herr Benkowitz gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der MG Baskets.

Auch Wolfgang Vagelpohl wurde in den Ruhestand verabschiedet. Er unterrichtete 36 Jahre (seit 1985) lang Generationen von Schülerinnen in seinen Fächern Deutsch und Kunst. Neben dem Unterricht gehörten Studienfahrten zu seinem besonderen Faible, zum Beispiel Fahrten in die Niederlande zu Segeltörns auf dem ijsselmeer. Sein gutes Verhältnis zu den Schülerinnen drückte sich in den wiederholten Wahlen zum SV-Beratungslehrer aus und brachte ihm innerhalb der Schülerinnenschaft den anerkennenden Titel eines „Jahrgangspapas“ ein. Außerdem hatte sich Herr Vagelpohl jahrelang in der Mitarbeitervertretung engagiert und die Volleyballgruppe am MG mitgegründet.

Matthias Folkers unterrichtete seit 1987 die Fächer Englisch und Musik am Mariengymnasium. Er wurde 1993 zum Oberstudienrat befördert und war bis zuletzt Fachobmann für das Fach Musik. Er leitete zwischenzeitlich den Männer- sowie den Schulchor der Schule. An vielen Konzerten im Advent und bei vielen anderen musikalischen Auftritten war er maßgeblich beteiligt. Als Dankeschön erhielt er von seiner Musikfachgruppe ein Ständchen. Auch die Schülerinnen hatten unter der Anleitung von Frau Schöpper ein Musikvideo kreiert, in dem sie sich mit dem Song „Thank you for the music“ bei ihrem ehemaligen Musiklehrer bedankten.

Die verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen erhielten aus den Händen ihrer jeweiligen Fachgruppen als Dank für die jahrzehntelange gute Zusammenarbeit jeweils individuell angepasste Geschenke überreicht, verbunden mit einem großen Dankeschön für die gemeinsame Zeit am MG. 

Die Kollegin Kira Gerwin, die aus beruflichen Gründen bei der Verabschiedung nicht dabei sein konnte, hatte im Vorfeld Grußbotschaften für ihre Deutsch-Kollegen als Videobotschaften aufgenommen, die in Anspielung auf die bekannten literarischen Werke „Moby Dick“ sowie „Pettersson und Findus“ die besonderen Eigenschaften der Kollegen positiv hervorhoben.

Die Oberstufenschülerinnen Amy Satzke und Selma Wollert hatten sich als Vertreterinnen der SV die Mühe gemacht, einen eigenen Poetry Slam zu verfassen und vorzutragen, in dem sie augenzwinkernd die Besonderheiten der zu verabschiedenden Lehrkräfte würdigten.

Schulleiter Michael Bloemer bedankte sich in seinen Laudatien bei allen verabschiedeten Kolleginnen und Kollegen für deren Engagement an insgesamt 49.870 Schultagen und wünschte ihnen alles Gute für den wohlverdienten Ruhestand.

(SIW)


Zwei Referendarinnen und ein Referendar verlassen das MG

Nach 18 Monaten Ausbildung und erfolgreich bestandenem Zweiten Staatsexamen verlassen Lea Garrels, Wiebke Janßen und Lukas Urbschat das Mariengymnasium zum kommenden Schuljahr. Frau Garrels, die die Fächer Mathematik und Kunst unterrichtet, wechselt an die „Europaschule Gymnasium Papenburg“. Frau Janßen wird zukünftig ihre Fächer Französisch und Erdkunde an einer Schule in Emden unterrichten. Herr Urbschat geht nach den Sommerferien an die „Freie christliche Schule Ostfriesland“, um dort Schülerinnen und Schüler in den Fächern Sport und Musik zu unterrichten.

Die Schulgemeinschaft dankt allen drei ehemaligen Referendar*innen für die gute Zusammenarbeit und wünscht Ihnen für Ihre berufliche wie private Zukunft alles Gute und Gottes Segen.

Auszeichnung: „Deutsche Schach-Kitas“ und „Deutsche Schachschulen“ in Papenburg

Schach-Qualitätssiegel für Papenburger Kitas und Schulen

Papenburg. Patrick Wiebe, Kinder- und Jugendreferent der Niedersächsischen Schachjugend, überreichte den Kindertagesstätten Nautilus und Regenbogenland, der Grundschule Kirchschule sowie dem Mariengymnasium die Schach-Qualitätssiegel als Auszeichnung für deren jahrelange Förderung des Schachspiels und Schachsports in Papenburg. 

Alle vier Erziehungs- und Bildungseinrichtungen hätten, so Wiebe, die organisatorischen, materiellen und ideellen Voraussetzungen geschaffen, um Kindern und Jugendlichen in Papenburg kompetent und nachhaltig das Schachspiel beizubringen sowie Talente zu fördern. Deshalb dürfen sich nach Aussage Wiebes die beiden Kitas des Deutschen Roten Kreuzes nun „Deutsche Schach-Kita“ nennen. Die Kirchschule und das Mariengymnasium erhalten laut Wiebe den Titel „Deutsche Schachschule“. Die Leitungen aller vier Erziehungs- und Bildungseinrichtungen bekamen in einer kleinen Feierstunde in den Räumen des „Schachclubs Papenburg von 1947 e.V.“ [am 08.07.2022] aus den Händen Wiebes ein entsprechendes Schild zum Aushang innerhalb der Einrichtung sowie ein Geschenk zur weiteren Förderung der Schacharbeit überreicht.

In seiner Gratulationsrede lobte Wiebe das Engagement der vier Einrichtungen, insbesondere die gemeinsame Gründung der Schach-Kooperation „Papenburger Schachtiger“ 2015, zu der neben den geehrten Erziehungs- und Bildungseinrichtungen auch die Europaschule Gymnasium Papenburg, der Schachclub Papenburg sowie das Deutsche Rote Kreuz gehören.  „Mit Ihrer Zusammenarbeit haben Sie eine einmalige Grundlage geschaffen, damit Kinder von Klein auf bis zum jungen Erwachsenenalter das Schachspiel erlernen und vertiefen können.“ Ein besonderer Dank gelte Hermann Schmitz als Vorsitzendem des Schachclubs Papenburg stellvertretend für die vielen Mitglieder des Schachclubs, die seit Jahren ehrenamtlich die verschiedenen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen in Papenburg und Umgebung aufsuchen und fachlich kompetent „Grundlagenarbeit“ verrichten, um das Schachspiel populär zu machen.

In seiner Begrüßung stellte Hermann Schmitz dann auch die Motive für die Vermittlung des Schachspiels sowie die Kooperation mit Erziehungs- und Bildungseinrichtungen heraus: „Als Mitglieder des Schachclubs sind wir davon überzeugt, dass Schach auf vielen Ebenen etwas Gutes für den Menschen bewirkt. Es ist eine Herausforderung für die Konzentrationsfähigkeit und für das zielgerichtete Denken des Menschen. Das Schachspiel schult aber auch den Charakter: Man muss fair spielen, man kann aus eigener Leistung heraus gewinnen, aber man muss auch verlieren können.“

Um ein Qualitätssiegel als „Deutsche Schach-Kita“ oder „Schachschule“ zu erhalten, mussten 2020 bei Antragstellung laut Wiebe verschiedene Kriterien erfüllt werden. Wiebe erläuterte: „Die Einrichtungen müssen genügend Schachspiele und Schachfiguren auch für größere Gruppen vorhalten, die in ihrer Ausstattung dem Turnierstandard entsprechen. Außerdem müssen Schachuhren sowie eigene Schachräume mit kindgerechtem Mobiliar vorhanden sein. Es wird erwartet, dass es ein qualifiziertes Schachangebot z.B. in Form von Schacharbeitsgemeinschaften gibt. Die Teilnahme an Schachturnieren sowie die breite Unterstützung durch Einrichtungsleitung, Elternschaft und Förderverein gehören ebenso zu den Anforderungen.“ Wiebe lobte auch das gemeinsame Auftreten von Kitas, Grundschule und Gymnasien mit einem Stand beim wiederkehrenden Papenburger Weltkindertag. Insgesamt seien alle Voraussetzungen für die Verleihung der Qualitätssiegel laut Wiebe durch die einzelnen Einrichtungen erfüllt worden.

Abschließend richtete Wiebe seinen Blick in die Zukunft: „Ich hoffe, dass diese Qualitätssiegel für Ihre Erziehungs- und Bildungseinrichtungen ein Ansporn sein werden, sich weiterhin gemeinschaftlich für die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Bereich des Schachspiels einzusetzen.“

Wiebe ließ es sich nach der Verleihung der Qualitätssiegel nicht nehmen, selbst Schach zu spielen, und zwar gleichzeitig in einem Simultanturnier gegen zehn Kinder und Jugendliche. 

Sportfest 2022

Spaß – Spannung – Sport

Jahrgangsstufenturniere in der Sekundarstufe I

Während einige Klassen auf Klassenfahrt tolle Dinge erleben, gab es für die daheim Gebliebenen auch etwas Besonderes. Nachdem zwei Jahre lang keine Jahrgangsstufenturniere stattfinden durften, konnten sich in dieser Woche endlich mal wieder die Parallelklassen in verschiedenen Sportspielen messen und das beste Klassenteam ermitteln. In den Klassen 5 und 6 wurde das beliebte Spiel Völkerball durchgeführt. In Jahrgang 7 wurden Hütchen und Spielerinnen beim Indian touch-Turnier abgeworfen. Jahrgang 9 stellte pro Klasse drei Mannschaften, zwei im Volleyball Kleinfeldspiel 4:4 und eine im Basketball 5:5.

Schön war es, mal wieder unbefangen mit vielen Schülerinnen Sport zu treiben, die eigene Klasse anzufeuern und sich über gelungene Spielzüge zu freuen. 

Besonders stolz können die Siegermannschaften sein, die nun den Wanderpokal für ein Jahr verliehen bekommen haben.  

 Folgende Sieger gab es bei den Turnieren: 

 Jahrgang 5: Klasse 5 b 1

Jahrgang 6: Klasse 6 a 1

Jahrgang 7: Klasse 7 FLS1

Jahrgang 9 (Basketball): Klasse 9 S1

Jahrgang 9 (Volleyball): Klasse 9 FL2

 Alle Ergebnisse in der Übersicht: 

„How i got my abi“

83 Abiturientinnen erhalten ihr „Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife“ 

Auf dem Höhepunkt der Entlassungsfeier ist die Freude groß: Die Schülerinnen des Jahrgangs 13 werden namentlich vom Schulleiter Michael Bloemer auf die Bühne gerufen und erhalten neben den Glückwünschen der Schulleitung sowie der Tutorinnen und Tutoren eine Rose und zu guter Letzt auch das offizielle Abiturzeugnis aus den Händen der Oberstufenkoordinatorin Kathrin Schlarmann überreicht. Weitere Geschenke und Anerkennungen sind denjenigen Abiturientinnen gewidmet, die in einem Abiturfach jeweils eine besondere Leistung erzielt haben.

Ein sehr erfolgreicher Jahrgang verlässt nun das Mariengymnasium. Mit einem Notendurchschnitt von 2,3 ist laut Bloemer der „beste Durchschnitt seit der elektronischen Erfassung der Daten“ erreicht worden.

Herzlichen Glückwunsch!

(SIW)

Abiturientinnen des Jahrgangs 2022

Lina Maria Abel, Bockhorst * Julia Albers, Papenburg-Aschendorf * Jaqueline Albowski, Papenburg * Viktoria Basalaj, Westoverledingen-Ihren * Tina Brümmer, Lehe * Rose Buntjer, Weener * Laura Celebi, Dersum * Saskia Düthmann, Wippingen * HannaSophie Düttmann, Wippingen * Franka Luna Freericks, Papenburg * Anica Frey, Papenburg * Katharina Anna Maria Fuhr, Rhauderfehn* Anna Ganseforth, Papenburg-Aschendorf * Klara Mercedes Garske, Westoverledingen-Völlenerkönigsfehn*Lea Geiger, Papenburg * Pia Felicitas Geiger, Rhede * Marit-Henrike Gerbrand * Gianna Katharina Griep, Papenburg * Hilka Helen Hackling, Westoverledingen * Sabine Hait, Papenburg * Annelie Marlene Hasseler, Papenburg* Emma Hermes, Neubörger * Imke Heyen, Papenburg * Jasmin Heyen, Surwold * Rebecca Jansen, Papenburg-Herbrum * Kim Laura Janzen, Rhede * Nicole Kässens, Heede * Jule Katharina Kemker, Heede * Mareike Koers, Esterwegen * Elena Koop, Westoverledingen-Ihren * Anne Kromminga, Weener* Laura Lakmann, Papenburg * Jule Marie Lampen, Surwold * Johanna Langen, Neubörger * Sophie Langen, Neubörger * Gesa Leffers, Papenburg * Maja Lindemann, Neubörger * Eva Marheineke, Papenburg * Merle Talia Molzahn, Papenburg * Hanna Müll, Papenburg * Carolina Müller, Neubörger * Daria Nee, Papenburg-Aschendorf * Imke Nee, Papenburg * Anica Neuenstein, Papenburg-Aschendorf * Nike Niedbala, Papenburg *Daria Obst, Papenburg * Maya Ouchbaselassie Ferri, Papenburg * Elena Papen, Dersum * Charlotte Peter, Papenburg * Jule Sophie Plaggenborg, Surwold-Börgerwald * Tomke Polinski, Lehe * Carina Prünie, Rhede * Vanessa-Marie Reemts, Papenburg * Hannah-Sophie Remmers, Papenburg * Denise Robben, Westoverledingen-Völlenerkönigsfehn* Sophie Roispich, Papenburg * Emma Röwer, Neulehe * Anissa Saadaoui, Dörpen* Lina Marie-Luise Sabel, Surwold-Börgermoor * Katharina Philomene Schade, Papenburg * Sina Schaper, Walchum * Lea Schlarmann, Neulehe * Evelyn Schleining, Papenburg * Ann-Kathrin Schlereth, Papenburg-Herbum * Maike Inga Schmitz, Westoverledingen* Jil-Marleen Schmock von Ohr, Papenburg-Aschendorf * Xenia Schneider, Papenburg-Aschendorf * Kathrin Schnieders, Papenburg * Santje Schopp, Westoverledingen* Vanessa Schulte, Westoverledingen*Jule Anke Stamm, Papenburg* Lea Strohschnieder, Papenburg* Lena Maria Strohschnieder, Westoverledingen* Carmen Olivia Tiefringer, Papenburg-Herbrum * Carina Veenker, Westoverledingen-Steenfelde *Hannah Vinke, Rhede* Hannah Elisabeth Wegmann, Heede * Pia Wegmann, Dörpen * Julia Weizel, Papenburg * Jana Wemken, Papenburg-Herbrum * Mirjam Wiemker, Rhede * Vanessa Willerding, Papenburg * Célina-Sophie Wülk, Papenburg*

„Ach, Du Schreck – heut‘ ist Abi-Gag!“

Mit einem Abi-Streich (Abi-Gag) verabschiedete sich der Abiturjahrgang (inoffiziell) von der Schulgemeinschaft. Das ganze Mariengymnasium war unübersehbar neu mit Luftballons, Absperrbändern, einem Schlauchboot und anderen kleinen Überraschungen „dekoriert“ worden. Der Jahrgang 13 hatte für die unteren Jahrgänge kleine Wettkampfspiele organisiert. Die Schülerinnen erfreuten sich beim Tauziehen, Bobby-Car-Rennen oder Hindernis-Parcour-Lauf. Auch die Lehrkräfte wurden für fröhliche Spiele auf die Showbühne geholt. Insgesamt herrschte auf dem ganzen Schulgelände eine ausgelassene Stimmung. Ein viele Male wiederholter Bonbon-Regen sowie Wassereis sorgten ebenfalls bei den Schülerinnen für gute Laune. Und wem es zu heiß wurde, konnte sich durch die vielen abgeschossenen Wasserfontänen erfrischen lassen. Zu lesen gab es auch etwas, nämlich die Abi-Zeitung mit den Porträts der Abiturientinnen, vielen Berichten aus den vergangenen Oberstufenkursen und einigen Schülerinnen- und Lehrkräfte-Rankings. Ein humorvoller, selbst gedrehter Abi-Film über den schwierigen Weg der Oberstufenschülerinnen zum ersehnten Abitur krönte diesen Abi-Streich des Jahrgangs 13.


Willkommenstag 2022

Neue Schülerinnen lernen das Mariengymnasium kennen

 „Herzlich willkommen“ hieß es am Samstagmorgen für alle Grundschülerinnen, die im kommenden Schuljahr ab August 2022 im Jahrgang 5 das Mariengymnasium besuchen werden. Gemeinsam mit ihren Eltern konnten die Grundschülerinnen kurz vor Ende ihrer Grundschulzeit schon einmal ihre neue Schule, das Mariengymnasium, kennenlernen. Zur Begrüßung erhielt jede Grundschülerin aus den Händen ihrer zukünftigen Klassenlehrerin und der Wegweiserinnen einen Begrüßungsbrief und kleine Willkommensgeschenke. Die Wegweiserinnen, 12 Schülerinnen aus dem zukünftigen Jahrgang 9, die eine Ausbildung in der HÖB absolviert haben, um den neuen Schülerinnen den Start am Mariengymnasium zu erleichtern, führten alle neuen Schülerinnen durch verschiedene Räume der Schule. Vom Fremdsprachenraum verlief der Weg über die Schach-AG zur Schülervertretung sowie zum Musiksaal, wo die Grundschülerinnen einmal verschiedene Trommeln ausprobieren durften. Danach ging es zu den Naturwissenschaften, zu chemischen Experimenten und zu „optischen Täuschungen“ (Physik) sowie zur Technik-AG „Power for future“. Aber auch die Ausstellungen in den Kunsträumen, die sportlichen Aktivitäten in den schuleigenen Sporthallen, die Bücherauswahl und die Computerplätze der Bibliothek sowie das reichhaltige Angebot der Cafeteria durften auf dem Weg durch die Schule nicht fehlen. Musikalisch umrahmt wurde der Vormittag durch zwei stimmungsvolle Auftritte der Chorklassen der Jahrgänge 5 und 6.

(SIW)

Mathe-Profis beweisen ihr Können beim Känguru-Wettbewerb 2022

Der Känguru-Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb für jährlich mehr als 6 Millionen TeilnehmerInnen in mehr als 80 Ländern weltweit. Jedes Jahr im März setzen sich allein in Deutschland knapp eine Millionen SchülerInnen an die gestellten Aufgaben. 

Auch in diesem Jahr haben 82 mathematikbegeisterte Schülerinnen der Jahrgänge 5 bis 10 des Mariengymnasiums freiwillig daran teilgenommen. Während in den beiden vorangegangenen Jahren die Teilnahme coronabedingt online erfolgte, haben sich die Schülerinnen 2022 wieder gemeinsam mit viel Freude an die mathematischen Knobelaufgaben gemacht. 

Besonders erfolgreich waren dabei die Schülerinnen Merle Borghorst (Klasse 5 a), die einen hervorragenden 2. Preis erreicht hat. Neben einem 3. Preis, den Francesca Sievert (Klasse 7FLS1) erzielt hat, kann sich Liv Brinker (Klasse 9FL2) darüber freuen, den längsten Kängurusprung gemacht zu haben, d.h., dass sie die größte Anzahl an Aufgaben am Stück richtig gelöst hat. Zur Belohnung erhielten die erfolgreichen Schülerinnen verschiedene Sachpreise.

Projekttag „Philosophie trifft Kunst!“

Zu Beginn der ersten Stunde begrüßten wir Herrn Dr. Müller von der Universität Oldenburg (Leiter des philosophischen Institutes), Herrn Ingo Heintzen (freischaffender Künstler- Grafiker) und die FSJ-lerin Saskia (Kunstschule Zinnober) im Stuhlkreis des Klassenraumes der Klasse 6a. Wir stiegen ein in die Welt der Philosophie, sprachen auf kindliche Art und Weise über Theorien von Aristoteles, Sokrates, Hegel und Euklid, bis wir gegen Ende der zweiten Stunde zu der Erkenntnis kamen, dass das Leben ohne den Tod keinen Sinn macht. Die Schülerinnen erkannten, dass man im Falle einer geschenkten Unsterblichkeit weit über seine Familie, Freunde und wahrscheinlich sogar über die Existenz der Erde hinaus leben würde. Diese Vorstellung gefiel den Mädchen gar nicht und sie beschlossen, dass der Tod zum Leben dazu gehört, weil alles Schaffen und Wirken, alle Anstrengung und Ziele in einem Lebenszeitraum sonst gar keinen Sinn machen würden. Für reichlich Gedanken und Diskussionen sorgte auch die von Herrn Müller aufgeworfene Frage: “ Ist ein Stein, wenn er im Laufe des Jahres in viele kleine Einzelteile zerbröselt, tot?“

Die vierte bis sechste Stunde wurde genutzt, um die philosophischen Impulse in die künstlerische Praxis umzusetzen. Ingo Heintzen brachte aus seiner Werkstatt in Leer sämtliche Materialien mit, von selbst gebauten Druckerpressen, Druckfarbe und Druckpapier bis hin zu alten Buchdrucklettern. Nun wurde in der „Druckwerkstatt“ so richtig erprobt, was man mit großen und kleinen Buchstaben alles kreieren kann. Dieser Transformationsgedanke sorgte für hohes Maß an Kreativität, die Energie einzelner Worte bzw. Sprüche so zu nutzen, dass ein grafisch anspruchsvolles Werk entsteht. Durch das Mischen reiner Farben entstanden neue Farben, die kalte oder warme Kompositionen hervorbrachten. Herr Heintzen betonte, dass er die gute Zusammenarbeit, Eigenständigkeit und das Sozialverhalten der Schülerinnen sehr genossen habe: „Wir brauchen noch ein bisschen mehr Weiß!“, lächelte er.

Klassenlehrerin

Cornelia Hummrich

Wir waren dabei! „30 Jahre Forum Alte Werft“

Wir waren auch dabei! Auftritt unserer Chorklassen beim Jubiläumsfest „30 Jahre Forum Alte Werft“ in Papenburg. Endlich wieder singen und vor Publikum auftreten können – darüber freuten sich am Wochenende die 27 Schülerinnen des MG gemeinsam mit ihrer Chorleiterin Frau Schöpper. In ihren 5 Liedern schwärmten sie von „Träumen“ und der Freude am Singen, unterstützt von Herrn Schmidt auf dem Cajon. Vor der Bühne im Foyer der Alten Werft applaudierten die Jubiläumsgäste für die mal ruhigen und mal schwungvollen Lieder. Ein großer Dank geht an die Schülerinnen für ihren Einsatz und deren Eltern für die vielfältige Unterstützung!

3. Platz bei Deutscher Meisterschaft für das Mariengymnasium Papenburg

Schülerinnen erreichen bestes Ergebnis der Schulgeschichte 

Berlin/Papenburg. Sechs Schülerinnen des Mariengymnasiums erreichten bei der Deutschen Schulschachmeisterschaft in der Wettkampfklasse für Mädchen den 3. Platz. Das Schachturnier auf Bundesebene fand vom 19. – 22. Mai 2022 in Berlin statt. 

Esther Ambraß, Liv Brinker, Sarah Hait, Alina Hölscher, Daria Obst und Maya Thormann vertraten das Land Niedersachsen, um sich mit den Auswahlmannschaften aus anderen Bundesländern zu messen. Hinter den jugendlichen Schachspielerinnen aus Solingen (Platz 1) und Freiburg (Platz 2) kamen die Schülerinnen aus Papenburg auf das dritte Siegertreppchen, punktgleich mit dem Zweitplatzierten. Nur die etwas schlechtere „Torbilanz“ (geringere Anzahl an Brettpunkten) hatte eine bessere Platzierung verhindert. „Aber auch so ist der 3. Platz bei einer Deutschen Meisterschaft der größte Erfolg für uns Spielerinnen und für das Mariengymnasium“, gab sich Mannschaftsführerin Alina Hölscher mit dem Erreichten zufrieden. 

2020 und 2021 mussten die Deutschen Meisterschaften im Schulschach wegen der Coronapandemie abgesagt werden. Dabei hatten Schülerinnen des Mariengymnasiums kurz vor Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 in drei Altersklassen den Niedersachsenmeister beim Mädchenwettbewerb erreicht. In diesem Jahr konnten sie nun ihr Können auch auf Bundesebene unter Beweis stellen, nachdem die weitgehend zurückgenommenen Kontaktbeschränkungen eine Ausrichtung der Meisterschaft in Berlin möglich gemacht hatten. Mit einem Pokal in der Hand und Medaillen um den Hals kehrten die sechs Jugendlichen nun nach einem erfolgreichen Turnierverlauf nach Papenburg zurück. Alina Hölscher und Liv Brinker erhielten jeweils eine zweite Medaille für ihr besonders erfolgreiches Abschneiden an den Schachspielbrettern 3 und 4. 

Die 6 Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 19 Jahren verbindet seit vielen Jahren die gemeinsame Leidenschaft für das Schachspiel. Die meisten von ihnen haben das Schachspiel bereits in der Grundschule erlernt und sind dann auf dem Mariengymnasium in ihrem Talent weiterhin gefördert worden, weil es zwischen dem Mariengymnasium und dem Schachclub Papenburg eine Kooperation gibt. Mittlerweise wöchentlich geben Johanna Wildermann und Hermann Schmitz vom Schachclub Einführungs- und Trainingskurse im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften für das Schachspiel am Mariengymnasium. „Wenn Mädchen wie die Jungen auch an sechs statt an vier Brettern antreten dürften, hätte das Mariengymnasium wohl noch besser abgeschnitten“, glaubt Hermann Schmitz, „denn wir haben eine größere Leistungsdichte als viele andere Turnierteilnehmer, weil wir in der Breite ausbilden und nicht nur einzelnen Talente besonders fördern.“ 

Neben dem Schachturnier gab es ein weiteres Highlight der Fahrt nach Berlin. Die Bundestagabgeordnete Gitta Connemann hatte die Schülerinnen und Betreuer zu einem Gespräch und zu einer Führung in das Abgeordnetenhaus (Paul Löbe Haus) des Deutschen Bundestages eingeladen. Die interessierten Schülerinnen erhielten aus erster Hand eine Vorstellung vom Sitzungsalltag einer Bundespolitikerin und konnten bei der Führung auch einen Blick in den Sitzungssaal, in die „Herzkammer der Demokratie“ (Connemann), werfen. 


Italienaustausch 2022
#BE YOUropean!

Viel zu schnell vergangen sind die letzten sieben Tage. Vom 30. April bis 07. Mai besuchten 14 Schülerinnen und Schüler aus dem süditalienischen Mottola unsere Austauschschülerinnen in Papenburg.

Unter dem Aspekt, unterschiedliche Kulturen und neue Leute kennenzulernen, fand nach unserem Mottolaaustausch in 2020 nun endlich der Gegenbesuch unserer italienischen Freunde statt.

Nachdem der Sonntag ruhig startete, indem gemeinsame Zeit in den Austauschfamilien verbracht werden konnte, ging das Programm am Montag erst richtig los.

Gleich zu Beginn konnten die Schülerinnen und Schüler ostfriesische Luft schnuppern bei ihrem Besuch in Greetsiel, der Besichtigung des Otto-Turms und der Seehundstation mit einer anschließenden Wattwanderung in Norddeich. Natürlich darf bei einem Besuch in Papenburg eine Führung durch die berühmte Meyer Werft samt ihrer Kreuzfahrtschiffe nicht fehlen, nachdem am der Vormittag bereits das MG kennengelernt werden konnte. Die städtische Begrüßung der Italiener durch Bügermeisterin V. Gattung erfolgte am Mittwoch auf unserem Rasenhof, wobei die SuS durch zahlreiche Fragen zur politischen Arbeit mit ihr ins Gespräch kommen konnten. Für den Vor- und Nachmittag sah der Plan als Pause zu den Ausflügen eine gruppenstärkende Projektarbeit in der HÖB zum Thema Nachhaltigkeit vor, deren Ergebnisse bei einem gemeinsamen deutschen Abendessen präsentiert wurden.

An den beiden darauffolgenden Tagen standen Stadtführungen durch Bremen und Bremerhaven samt einem Workshop-Ausflug in das eindrucksvolle Klimahaus und einer ruhigen Hafenrundfahrt an.

Doch jede schönste Woche endet irgendwann. So hieß es am Samstag, Abschied zu nehmen. Auf ihrem Rückweg begleiteten unsere Schülerinnen ihre italienischen Austauschkameraden in die Großstadt Köln, von dort aus sie zurück in ihre Heimat flogen. Ci vediamo!

Citylauf 2022

Am 24.04. zeigte sich das Aprilwetter von seiner schönen Seite und hat so den motivierten Starterinnen des Mariengymnasiums gut Bedingungen für die Teilnahme am Citylauf bereitet. Trotz kurzer Vorlaufzeit haben sich einige lauffreudige Schülerinnen gemeldet und sind in den Laufstrecken über 2, 5 oder 10 Kilometer gestartet. 

Der sehr gut organisierte Lauf direkt vor unserem Schultor war nach langer Pause aufgrund von Coronabeschränkungen mal wieder ein Anlass in Gemeinschaft Sport zu treiben. 

Am stärksten vertreten war das Mariengymnasium Papenburg beim 2 km AOK-Lauf der männliche und weiblichen Jugend. Hier belegte Annika Eilers im Jahrgang 2007 den 2. Platz mit 8:06,99 min. Lisa Okken (Jg. 2009) und Johanna Radtke (Jg. 2010) belegten jeweils den 3. Platz in ihrer Altersklasse. Wemke Kruse (Jg. 2008) benötigte für den 5 km-Lauf 28:14,63 min und wurde damit dritte. In der U18 wurde Franziska Behrens (Jg. 2005) sogar zweite hinter Helene Magnus, die allerdings für die LG startete. Einige Schülerinnen starteten sogar über die 10 km-Strecke. Liv Brinker (Jg. 2006, gestartet für die LG) gewann in ihrer Altersklasse U18 mit 50:04,85 min. Hanna Bamming (Jg. 2003) wurde in der U20 Zweite mit 50:36,48 min. 

Allen Läufern gratulieren wird ganz herzlich!

Meet a Rabbi

Vor Kurzem empfingen der Jahrgang 7 und Religionskurse aus der Oberstufe einen besonderen Besuch: Rabbi Efraim Yehoud-Desel, Rabbiner der jüdischen Gemeinde Münster und Antisemitismusbeauftragter der Schulstiftung, kam ins Forum des MGs.

In den jeweiligen Doppelstunden berichtete Yehoud-Desel von den Aufgaben eines Rabbiners und geriet mit den Schülerinnen in den Austausch über das Leben als Jude und die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus in Deutschland. Damit dieser Besuch auf besondere Weise in Erinnerung gehalten wird, ließ das MG einen Olivenbaum als Zeichen des Friedens und der Nachhaltigkeit in den Bergen Jerusalems pflanzen. Rabbi Yehoud-Desel wurde dankend von der Schüler- und Fachschaft mit einem koscheren Wein und unserer neusten Fotobuchausgabe verabschiedet.

Schülerin mit besonderem Engagement

 Eva setzt sich für Menschenrechte ein

Eva Hügle ist zurzeit Schülerin der Klasse 9FL2 des Mariengymnasiums. Sie hat sich in den vergangenen Monaten besonders für den so genannten „Briefmarathon“ von „Amnesty international“ engagiert, einer nichtstaatlichen Organisation, die sich seit 1961 weltweit für Menschenrechte einsetzt. Worum es bei diesem „Briefmarathon“ geht und was Eva zu diesem besonderen Engagement motiviert hat, verrät sie in dem folgenden Interview. 

Eva, worum geht es eigentlich bei diesem Briefmarathon von Amnesty International (AI)? 

Das Ziel des Briefmarathons ist es, mit Briefen Druck auf mächtige Personen, auch Regierungen auszuüben und sie dazu zu bringen, sich gegen Menschenrechtsverletzungen, die in ihrem Land passieren und teilweise auch von ihnen ausgehen, einzusetzen und sie zu beenden. Hierzu werden über mehrere Wochen Unterschriften auf Briefen gesammelt, die dan