Erfahren Sie mehr über das Leitbild des Mariengymnasiums

Als Gymnasium in Trägerschaft der Schulstiftung im Bistum Osnabrück verstehen wir uns als Lernort des Lebens und des Glaubens. Lernort des Lebens bedeutet, dass jeder Einzelne als Individuum angenommen wird und als solches in Gemeinschaft mit den anderen leben und arbeiten lernt, d. h. kommunikative Kompetenz, Teamgeist und Strategien zur Konfliktlösung entwickelt.

Schule als Lernort des Glaubens bedeutet für uns, die Frage nach Gott wach zu halten, den christlichen Glauben zu reflektieren und auch im Schulalltag mit Leben zu erfüllen, um so durch die Ausbildung und Stärkung christlicher Werte in unsere Gesellschaft hineinzuwirken. Auf dieser Grundlage steht unsere Schule auch in der Tradition gelebter Ökumene und tritt den anderen Konfessionen, Religionen und Kulturen aufgeschlossen gegenüber.

Der Tradition verbunden

Das Mariengymnasium Papenburg ist eine staatlich anerkannte katholische Schule. Es blickt auf eine mehr als 185-jährige Geschichte in Bildung und Ausbildung von Mädchen und Frauen zurück und unterstützt damit einen emanzipatorischen Ansatz, dem gerade im ländlichen Raum eine besondere Bedeutung zukam und zukommt. 

1955 übernehmen die Thuiner Franziskanerinnen die fast 40-jährige Arbeit der Ursulinen. Die Schule entwickelt sich gemäß den Veränderungen und Anforderungen der Zeit in den folgenden Jahren zunächst zur Frauenoberschule und schließlich zum neusprachlichen Gymnasium. Seit 1963 trägt sie den Namen Mariengymnasium. Die Schulstiftung im Bistum Osnabrück ist seit 2018 der Träger unserer Schule.

Wege in die Zukunft weisen

Als Schule in freier Trägerschaft verfolgen wir das Ziel, als Mädchengymnasium die Stärken und Fähigkeiten von Schülerinnen in besonderer Weise zu fördern. Dabei wird unsere Arbeit auch von der Erkenntnis geleitet, dass Mädchen an diesen Schulen insbesondere ihre naturwissenschaftlichen Fähigkeiten besser zur Entfaltung bringen können. Um vielfältige Zukunftschancen und die Voraussetzungen für eine verantwortliche Mitgestaltung des gesellschaftlichen Lebens zu schaffen, ermöglicht unsere Schule den Schülerinnen anhand moderner Ausstattung im Bereich Neue Technologie/Neue Medien den Erwerb grundlegender Kenntnisse und methodischer Fertigkeiten. Weitere Schwerpunkte der schulischen Bildung liegen im sprachlich-künstlerischen und gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld. Neben der Vermittlung von Kenntnissen und Methoden soll dabei auch die Reflexion- und Urteilsfähigkeit der Schülerinnen entwickelt werden.

Als wesentliches Element im schulischen Miteinander gilt der Respekt vor anderen und ihrer Arbeit, sowohl für die Schülerinnen untereinander als auch für zwischen Lehrenden und Lernenden sowie zwischen Schule und Elternhaus. Wir erwarten und fördern deshalb eine partnerschaftliche Zusammenarbeit aller am Schulleben beteiligten Gruppen.