Science4Generation

„Science4Generation“: spannende Chemieexperimente für und mit Senioren

Schüler und Senioren – passt das zusammen? Im Projekt „Science4Generation“ („Wissenschaft über Generationengrenzen hinweg“) besuchten ca. 30 Schülerinnen des Mariengymnasiums Senioren der Caritas-Pflegeeinrichtungen in Papenburg und Aschendorf. 

In der Gemeinschaftsküche führten sie einerseits einige Experiment vor, um mit den Senioren ins Gespräch zu kommen, andererseits sorgten die „Mitmach-Experimente“, wie die „Schwebende Weintraube“, „der brennende Geldschein“ o.a. für große Freude und Begeisterung.

In Zusammenarbeit mit Katrin Luttmann, damals Lehramtsstudentin der Chemie an der Universität Osnabrück, jetzt im Referendardienst tätig, erarbeitete sie gemeinsam mit den Schülerinnen insgesamt zwölf Versuche, die aufgrund der Optik Neugierde wecken und zum Nachfragen anregen, um das Bewusstsein für naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag zu stärken. Begleitet wurden die Vorbereitungen und die Durchführung des Projekts von der Pädagogin Elke Schlömer. „Durch die Kooperation mit der Universität Osnabrück konnten wir unser vielfältiges AG-Angebot noch erweitern und besonders interessierte Schülerinnen im naturwissenschaftlichen Bereich fördern“, so die Chemielehrerin.

Diese gemeinsame Veranstaltung von Schülerinnen und älteren Menschen begeisterte auch Stefanie Freimuth-Hunfeld, Geschäftsführerin der Caritas Pflege GmbH: „Diese Darbietungen passen sehr gut in unser Konzept. Sie wurden mit großem Interesse von den Senioren verfolgt.“ Weil dieses Projekt von den Schülerinnen und den älteren Menschen gut angekommen ist, soll „Science4Generation“ eine Fortsetzung in der Zukunft finden, wenn nach dem Ende der Corona-Pandemie keine gesundheitliche Gefahr für die ältere Generation besteht.