Erfahren Sie mehr über das Fach Mathematik

Fachschaft Mathematik

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Über uns

Das ist Mathematik

Organisatorisches zum Fach Mathematik am MG 

Der Mathematikunterricht erfolgt durchgängig von der Klasse 5 bis zur Einführungsphase im Jahrgang 11 im Klassenverband. In der Qualifikationsphase (Jahrgang 12 und 13) wird das Fach auf grundlegendem oder erhöhtem Niveau in Kursen verpflichtend unterrichtet. Der Unterricht wird auf der Grundlage des Kerncurriculums ( SEK I, SEK II) und des schulinternen Curriculums geplant.

Wir arbeiten durchweg mit dem Lehrwerk „Elemente der Mathematik – Niedersachsen“ (Schroedel-Verlag), wobei für die Vertiefung der Unterrichtsinhalte die jeweiligen Arbeitshefte genutzt werden. In Klasse 7 wird der graphikfähige Taschenrechner TI 84 Plus CET von Texas Instruments eingeführt. Zudem werden unterstützend Computerprogramme wie Excel und GeoGebra im Laufe der Schuljahre genutzt und in den Unterricht integriert. Auf diese Programme können die Schülerinnen an den Computern im PC-Raum bzw. an den in zwei Klassenstärken vorliegenden iPads zugreifen. 

Um unserem Anspruch gerecht zu werden, den Unterricht möglichst anschaulich und abwechslungsreich zu gestalten, nutzen wir so oft wie möglich verschiedene selbstgebaute oder didaktisch vorgefertigte, geometrische Modelle, Bruchrechen-Bretter und Computer-Animationen. Darüber hinaus versuchen wir, mathematische Sachverhalte „experimentell“ erfahrbar zu machen.

Der Bildungsbeitrag der Mathematik

Technischer Fortschritt, zunehmende Digitalisierung, naturwissenschaftliche Forschung, Statistik, Prognosen und Wirtschaft sind nur einige Aspekte, die unser Leben und unsere Gesellschaft prägen und beeinflussen. Einen Zugang, diese Welt zu verstehen, eröffnet die mathematische Denkweise, die den Schülerinnen im Mathematikunterricht nahegebracht wird. Dabei werden grundlegende intellektuelle Fähigkeiten wie beispielsweise Ordnen, Verallgemeinern, Abstrahieren und folgerichtiges Denken gefördert. Das Erkunden mathematischer Zusammenhänge, Entwickeln und Untersuchen von Strukturen, Argumentieren und Systematisieren wirkt sich außerdem vorteilhaft auf eine allgemeine Handlungskompetenz aus. Somit ist die Erschließung eines Wahrnehmungs- und Urteilshorizont möglich, der über Alltagsvorstellungen hinausgeht und Kritikfähigkeit sowie Beurteilungskompetenz fördert (vgl. Niedersächsisches KC Sek I, S.5)

Das ist Mathematik aus Schülerinnen-Sicht

Mathematik, sagt Wikipedia, wird akademisch “üblicherweise als eine Wissenschaft beschrieben, die durch logische Definitionen selbstgeschaffene abstrakte Strukturen mittels der Logik auf ihre Eigenschaften und Muster untersucht.” Wenn das Mathematik ist, ist Mathematik dann beispielsweise für Schülerinnen des Jahrgangs 5 interessant und relevant in ihrem alltäglichen Leben? Kann die Beschäftigung mit Mathematik ihnen Spaß machen? Warum wählen Schülerinnen das Fach auf erhöhtem Niveau? Warum ist Mathematik für die jungen Menschen wichtig?

Wir haben unsere Schülerinnen direkt befragt und hier einige Zitate zusammengestellt: 

Weitere Zitate unserer Schülerinnen


Mathematik hilft uns, Muster und Strukturen zu erkennen. Wir nutzen sie, um ein Bild von der Welt zu machen, dass wir sie besser verstehen können. Es ist zwar manchmal schwer, aber nicht unmachbar. Warum also aufgeben? Nur, weil es nicht leicht ist?“ (Eda Tohum, Jg. 13) 





„Ich habe Mathe als LK gewählt, da mir logisches Denken und das Rätseln an kniffeligen Aufgaben gefällt.“ (Julia Klahsen, Jg. 13)



„Macht Mathe glücklich? … Wenn du gerne Rätsel löst, über Probleme grübelst und nicht aufgibst, wird Dich Mathematik mit immer neuen Herausforderungen glücklich machen!

Ich habe Mathematik in der Oberstufe als Leistungskurs gewählt, da ich gerne nach Regeln arbeite und es im Endeffekt nur richtig oder falsch gibt. Dies ist der größte Unterschied zu Sprachen, dabei kann Vieles verschieden ausgelegt oder interpretiert werden. In der Mathematik zählt jedoch nur das logische Argument, das jeder nachvollziehen kann, wenn er sich darum bemüht!“ (Eva Maria Freimuth, Jg. 13)



„Dass ich im Alltag später mal die p,q-Formel benötige, bezweifle ich sehr stark. Aber das analytische Denkvermögen, das man im Unterricht erwirbt, kann auch beim Lösen von nicht-mathematischen Problemen sehr hilfreich sein. Deshalb habe ich Mathe auf erhöhtem Niveau gewählt.“ (Mia Mammes, Jg. 13)



Vorteile einer reinen Mädchenschule für den mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterricht

Überraschende Forschungsergebnisse zur Monoedukation

„In den 80er Jahren überraschte die Feststellung, dass junge Frauen, die ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium aufnahmen, zu einem weit überproportionalen Anteil von Mädchenschulen kamen. Dies entfachte die Koedukationsdebatte erneut mit geänderter Zielrichtung. Sollte man nicht doch wieder zur Monoedukation zurückkehren, um Mädchen den Weg in zukunftsträchtige naturwissenschaftlich-technische Berufe zu ebnen? Die Autorinnen und Autoren der Projektgruppe F.I.T Frauen in der Technik sind der Meinung, dass sich Koedukation „in diesem Bereich deutlich zum Nachteil der Mädchen auswirkt“ (Diegelmann, 1995: 22), da Technikängste dadurch reproduziert und verstärkt würden. In geschlechtergetrenntem Informatik-Unterricht konnte gezeigt werden, dass Mädchen sich dort freier entfalten und ein breiteres Spektrum von Technikinteresse und Technikkompetenz entwickeln konnten als in gemischten Gruppen. Geschlechterstereotypisierungen, die in gemischten Gruppen wirksam sind, traten deutlich weniger auf.“

Quelle: https://www.lehrer-online.de/artikel/seite/fa/gendergerechte-paedagogik-in-den-naturwissenschaften/koedukation-und-monoedukation/

Im Februar 2020 schlug die Vorsitzende der deutschen Kultusministerkonferenz Stefanie Hubig vor, Jungen und Mädchen in Mathematik und Physik getrennt zu unterrichten. Durch den getrennten Unterricht sollten vor allem die Mädchen mehr für die Schulfächer begeistert werden, die eher technisch seien. Die Bildungsministerin sagt weiter, dass in koedukativen Klassen Mädchen in Fächern, wie Mathematik und Physik, eher zurückhaltender seien, während die Jungen nach vorn stürmten. In Klassen ohne Jungs habe man dagegen beispielsweise festgestellt, dass sich Mädchen dann mehr im Unterricht trauen, etwas auszuprobieren. Quelle: arne dedert/dpa

Die überdurchschnittliche Anzahl der Schülerinnen des Mariengymnasiums, die Mathematik und Physik als Prüfungsfach im Abitur wählen, bestätigt die obigen Ausführungen. In der Regel wählt gut die Hälfte eines jeden Jahrgangs Mathematik als Abiturprüfungsfach, der weitaus größte Teil dieser Schülerinnen sogar auf erhöhtem Niveau.

Aktivitäten

Förder- AG

Das Fördern und Fordern unserer Schülerinnen im Fach Mathematik liegt uns sehr am Herzen. Speziell in den Jahrgängen 5 und 6 unterstützen wir unsere Schülerinnen im Rahmen von Förder-AGs mit zusätzlichen Angeboten, sodass die Schülerinnen die Unterrichtsinhalte gut verstehen. Dieses AG-Angebot haben wir aktuell aufgrund der Coronapandemie noch weiter ausgebaut, um dadurch während des Lockdowns entstandene Wissenslücken direkt auszumerzen. 

Schülerinnen helfen Schülerinnen

Darüber hinaus vermitteln wir lernschwachen Schülerinnen der verschiedenen Jahrgänge ältere Schülerinnen als Nachhilfelehrerinnen. Derzeit erfolgt diese Nachhilfe auch per IServ, um den Kontakt zwischen verschiedenen Kohorten zu vermeiden.

Mathe-Magie-AG, eine Forder-AG

Zusätzlich möchten wir auch besonders mathematikinteressierte Schülerinnen aller Jahrgänge herausfordern und ihre Begeisterung für das Fach Mathematik in der Mathe-Magie-AG weiter vertiefen. Mit großer Freude beschäftigen sich diese Schülerinnen mit mathematischen Knobeleien und nehmen hochmotiviert an den verschiedenen Mathematik-Wettbewerben teil: 

Känguru-Wettbewerb

Mathematik-Olympiade

Lange Nacht der Mathematik

„Mathe-Schnupper-Abi“

Am Schnuppertag, der üblicherweise im Januar stattfindet, bieten die Fachlehrerinnen bzw. Fachlehrer der jeweiligen Abitur-Kurse ihren Schülerinnen ein 180-minütiges freiwilliges Abiturtrainingslager unter dem Motto „Mathe-Schnupper-Abi“ an. Dabei wird ihnen eine Analysis-Aufgabe im Abiturstil gestellt, die sie in kleinen Gruppen bearbeiten. Da die unterrichtliche Behandlung dieses Themenfeldes dann bereits ein Jahr zurückliegt, wird den Schülerinnen dabei einerseits klar, dass die Inhalte schon einmal beherrscht wurden, dass diese andererseits aber noch stärker gefestigt werden müssen, sodass sie dauerhaft, insbesondere im Abitur, abgerufen werden können. In der Regel motiviert das „Schnupper-Abi“ die Schülerinnen, eine langfristige Vorbereitung auf das Mathe-Abitur einzuleiten, die ab dann auch in den Unterricht der Mathematik-Prüfungskurse eingebettet wird. 

Links (Bezüge zum KC und interessante Seiten im Netz

  • Infos des Niedersächsischen Bildungsministeriums zum Fach Mathematik:

1. Hinweise zum Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I: 

Kerncurriculum und Erläuterungen:

KC-pdf-download unter:

Download

2. Hinweise zum Mathematikunterricht in der Sekundarstufe II:

Kerncurriculum und Erläuterungen:

KC-pdf-download unter:

Download

  https://www.nibis.de/mathematik-im-sekundarbereich-ii_10631

3. Hinweise zum Mathematik-Abitur:

Aktuelle Operatoren-Liste

Aktuelle Hinweise zum Mathematik-Abitur 2022

Aktuelle Hinweise zum Mathematik-Abitur 2023

Musteraufgaben und alte Abituraufgaben:

Musteraufgaben

Alte Abituraufgaben

Achtung: In den Aufgabenvorschlägen bzw. Abituraufgaben aus den vorangegangenen Jahren findet man ein breites Angebot an Übungsmaterial für die Abiturvorbereitung; gelegentlich sind aber Themen enthalten, die inzwischen nicht mehr Teil des aktuellen KCs sind. Diese sind somit nicht mehr abiturrelevant. 

  • Literaturtipps 

Beutelsbacher & Wagner (2012): Warum Kühe gern im Halbkreis grasen… und andere mathematische Knobeleien. Breisgau: Herder Verlag.

Benjamin & Shermer (2007): Mathe Magie. Verblüffende Tricks für blitzschnelles Kopfrechnen und ein phänomenales Zahlengedächtnis. München: Wilhelm Heyne Verlag.

Hemme (2013): Das große Buch der mathematischen Rätsel. Köln: Anaconda Verlag.

Singh (2000): Fermats letzter Satz. Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels. München: dtv-Verlag

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