Erfahren Sie mehr über das Fach Kunst

Fachschaft Kunst

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Cornelia
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Wolfgang
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Garrels
(Referendarin)

Über uns

Kunstunterricht – mehr als Malen und Zeichnen

Wohl kaum ein Unterrichtsfach hat sich in den letzten 25 Jahren mehr verändert als das Fach „Kunst“.

Traditionelle Techniken und Inhalte

Zwar werden immer noch die traditionellen Techniken, wie z. B. das Malen mit Acryl- oder Tuschfarben, das Zeichnen mit Bleistift, Kreide oder Buntstift, vermittelt und eingeübt und auch das plastische Gestalten mit Knetmasse oder Ton findet immer noch seinen Platz in unserem Unterricht. Die Bildende Kunst der vergangenen Jahrhunderte kann uns auch heute noch etwas mitteilen und uns wichtige Impulse für unser Leben geben. Darum haben ihre Vermittlung und die Auseinandersetzung mit ihr auch heute noch einen wichtigen Platz in unseren Unterrichtsstunden.

Neue Bildwelten und Medien – die Welt hat sich verändert

Aber die Welt um uns und damit auch die Schule unterliegen einem steten Wandel: 

Unsere moderne Welt ist eine Welt der Bilder und Medien. Das erfahren wir jeden Tag immer wieder aufs Neue und dies wird sich in Zukunft eher noch verstärken. Um unsere Schülerinnen für diese multimediale Welt vorzubereiten und fit zu machen, muss Schule diese Lebensbereiche aufgreifen, vermitteln und die notwendigen Kompetenzen einüben.

Besonders dem Fach „Kunst“, welches sich ja bevorzugt mit der Informationsvermittlung durch Bilder befasst, kommt hierbei eine gewachsene Bedeutung zu. „Vom Nischenfach zum wichtigen Ort der Vermittlung von Medienkompetenz“, so kann man die Entwicklung des Unterrichtsfachs „Kunst“ in den letzten Jahren wohl charakterisieren.

Heute umfasst das Spektrum unseres Unterrichts neben den traditionellen Themen zunehmend die Bereiche

– Architektur und Innenraumgestaltung (per Hand oder mittels Computer) – Design (Werbung, Produktgestaltung, Mode …) – Neue Medien (Webdesign, Grafikprogramme am Computer…) – Fotografie und Film (digitale Bildbearbeitung, Filmproduktion …) – Druck-, Collage- und Montagetechniken …)

Dies ist nur ein kleiner Teil der neuen Anforderungsbereiche, mit denen sich unsere Schülerinnen im Kunstunterricht theoretisch und vor allem praktisch befassen. Das fängt schon in den Klassen 5 und 6 an. Das „Zimmer im Schuhkarton“, der einfache Wohnungsgrundriss, das gezielte Einsetzen von Farbe und Form auch bei selbsterdachten Produkten, die gezeichnete Bildergeschichte oder die Fotostory, damit beginnt die kreative Auseinandersetzung mit der medialen Bildwelt und dieser Prozess setzt sich in den folgenden Schuljahren weiter fort.

Kunstunterricht als Einstieg in Studium und Beruf

Am Ende der Schullaufbahn stehen die Kursstufe und das Abitur. Im Fach Kunst haben wir in den letzten Jahren immer wieder starke Leistungs- und Prüfungskurse und erfolgreiche Abiturprüfungen gehabt. Viele unserer ehemaligen Schülerinnen sind heute zufrieden und erfolgreich in kreativen und medialen Berufen tätig. Gerade in diesen Bereichen sind in den letzten Jahren zahlreiche neue Berufsfelder entstanden und diese Entwicklung wird sich voraussichtlich noch verstärken. Der Kunstunterricht am Mariengymnasium hat zu dieser erfreulichen Entwicklung bei der Berufswahl wohl einen kleinen Beitrag geleistet. Darauf dürfen wir stolz sein und so soll es auch in Zukunft bleiben.